" I just run a coffee company" - fast ein wenig kokett wirkte diese Selbstcharakterisierung von Howard Schultz, CEO von Starbucks, wenn man bedenkt, dass Starbucks mehr als 17.000 Filialen weltweit hat und die Aktienkurse trotz der Krise 2011 ein Rekordhoch erreicht haben.
Und so ging es im Gespräch im Berliner Hotel Adlon am 21. September 2011 zwischen dem Chef der amerikanischen Kaffeehaus-Kette und Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart dann doch nicht nur um den perfekten Espresso, sondern auch um die Wirtschaftskrise, die Gespaltenheit der amerikanischen Politik und Starbucks' Strategie für Europa und Deutschland.
Besonders interessiert zeigten sich die rund 150 Veranstaltungsgäste an der Frage, was das Erfolgsgeheimnis des Unternehmers ist, und wie sich ein Stück des amerikanischen Unternehmergeistes in Deutschland durchsetzen ließe. "It's not enough to dream big - you have to dream bigger," war Schultz' zweifellos sehr amerikanische Antwort. Augenzwinkernd fügte er hinzu: "Of course, it also takes a little bit of luck."