In Jackson Hole, dem Herzen des „Cowboy Country“ in Wyoming, kamen vom 28. August bis 2. September 2011 62 deutsche und amerikanische Nachwuchsführungskräfte aus Politik, Wirt-schaft, Medien, Wissenschaft und Kultur zusammen. Gemeinsam diskutierten sie die aktuellen Herausforderungen an die transatlantischen Beziehungen – darunter Themen wie die Staatsver-schuldung in Europa und den USA, Energieversorgung, der Umgang mit den BRIC-Staaten und die Umbrüche in der arabischen Welt – und erarbeiteten Empfehlungen an Entscheidungsträger auf beiden Seiten des Atlantiks. Die Konferenz wurde vom Vorsitzenden der Atlantik-Brücke Friedrich Merz eröffnet und die Debatten wurden durch Vorträge von Gastrednern flankiert. So sprach ein Vertreter des Shoshone-Stammes sowie Julianne Smith aus dem Pentagon und der ehemalige stellvertretende US-Verteidigungsminister Rudy deLeon. Bei Rodeo und Rafting konnten die Young Leaders den Wilden Westen erleben und Freundschaften sowie Netzwerke knüpfen.
“The historic and enduring relationship between Germany and the United States has been and will be vital for transatlantic stability and prosperity”- das hielten die Teilnehmer der diesjährigen Young Leaders-Konferenz in ihrer Abschlussresolution fest. Um ihrer Überzeugung von der Bedeutung der transatlantischen Beziehungen Nachdruck zu verleihen, überreichten zwei Delegationen von Konferenzteilnehmern ihre Resolution an Dr. Peter Ammon, den deutschen Botschafter in Washington und an Philip D. Murphy, den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin. Das Treffen mit Botschafter Murphy in Berlin fand am 11. Oktober statt, das Treffen mit Botschafter Ammon in seiner Residenz in Washington am 5. Oktober.
Die Botschafter waren nicht nur von dem Dokument und den darin enthaltenen Empfehlungen für die deutsch-amerikanischen Beziehungen beeindruckt, sondern wollten von den Young Leaders wissen, was sie ganz persönlich von der Konferenz in Jackson Hole mitgenommen hätten. Aus den Diskussionen hätten sie viel Gewinn gezogen, doch am wichtigsten, darin waren sich die Delegationsmitglieder auf beiden Seiten des Atlantiks einig, war das gegenseitige Kennenlernen und Netzwerken.