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	<title>Regionalgruppe München/Bayern Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Regionalgruppe München/Bayern Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<item>
		<title>„Geht die Autoindustrie zu Grunde, leidet ganz Europa.“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/eric-beisswenger-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mateusz Borkowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Beißwenger]]></category>
		<category><![CDATA[MSC]]></category>
		<category><![CDATA[Power Regions Initiative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Staatsminister Eric Beißwenger über die Stärkung der Verteidigungsindustrie und die Erfolge der Power Regions Initiative.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/eric-beisswenger-im-interview/">„Geht die Autoindustrie zu Grunde, leidet ganz Europa.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Staatsminister <strong>Eric Beißwenger, </strong>MdL (CSU), diskutierte mit unserer Regionalgruppe München/Bayern unlängst über die notwendige strategische Neuausrichtung Europas. Im Drei-Fragen Interview spricht er mit uns darüber, wie Bayern seine Verteidigungsindustrie stärkt und was hinter der Power Regions Initiative steckt. </em></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Debatte um eine stärkere strategische Autonomie Europas gewinnt derzeit deutlich an Bedeutung. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung, und welche Rolle kann Bayern dabei als Industrie- und Technologiestandort spielen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Bei der „strategischen Autonomie“ geht es um eine Grundsatzfrage, wie sich Europa in einer immer komplexer werdenden Weltlage positioniert. Über die Notwendigkeit, aus sich selbst heraus die Stärke zu haben, um ernst genommen zu werden und unsere eigenen Interessen vertreten zu können, besteht Einigkeit. Dafür bedarf es wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, aber auch militärische Verteidigungsfähigkeit. Bayern setzt gerade in wirtschaftlichen Fragen auf Diversifizierung sowie den Erhalt der eigenen industriellen und technologischen Basis. Bayern mit seiner starken Exportwirtschaft würde davon profitieren – kann aber auch gleichzeitig ein europäischer Anker sein. Gutes Beispiel ist die Automobilindustrie, die Zulieferer in der ganzen EU, aber auch weltweit, hat. Geht diese Industrie zu Grunde, leidet ganz Europa. Dem müssen wir entgegenwirken. Die EU braucht jetzt sofort einen Economic Deal.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Bayern ist ein zentraler Standort der europäischen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Wie positioniert sich der Freistaat strategisch in diesem Bereich, und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, um langfristig Planungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Freistaat Bayern beheimatet rund ein Drittel aller deutschen Sicherheits- und Verteidigungsunternehmen und ist damit zentraler Standort für diese Branche in Deutschland. In der derzeitigen Lage benötigen Sicherheits- und Verteidigungsunternehmen insbesondere erleichterte bürokratische Prozesse, verbesserten Zugang zu Kapital, insbesondere für junge und kleine und mittlere Unternehmen, und ein innovatives Ökosystem, in dem Forschung und Industrie synergetisch zusammenarbeiten können. Um den Akteuren bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten, unterstützt die Bayerische Staatsregierung mit gezielten politischen Maßnahmen und strategischen Initiativen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir ebnen den Weg für verstärkte Kooperationsaktivitäten zwischen Forschung, der Bundeswehr und der Industrie&#8221;</p></blockquote>
<p style="font-weight: 400;">[related]Mit dem geplanten Gesetz zur Förderung der Verteidigungsindustrie werden umfassende rechtliche Erleichterungen im Bau- und Denkmalschutzrecht sowie verbesserte Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung und eine Priorisierung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in der Landesplanung geschaffen. Für eine gezielte Beschleunigung von Innovationen im Verteidigungsbereich wurde das künftige Defense Lab Erding (DLE) auf den Weg gebracht, das als Erprobungs- und Testgelände der Bundeswehr die Entwicklung disruptiver Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien vorantreibt. Der bei Bayern Innovativ verortete Tech HUB SVI vernetzt darüber hinaus gezielt das bayerische Defense-Ökosystem mit der Forschung und der Bundeswehr. Nicht zuletzt durch die exzellente Universitäts- und Hochschullandschaft bietet Bayern gut ausgebildete Nachwuchskräfte für die Branche.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Verbot von Zivilklauseln an staatlichen Hochschulen im Gesetz zur Förderung der Bundeswehr wurde der Weg geebnet für verstärkte Kooperationsaktivitäten zwischen Forschung und der Bundeswehr und der Industrie. Mit diesen und weiteren Maßnahmen unterstreicht die Staatsregierung die herausragende Bedeutung von Sicherheit und Verteidigung für Bayern und setzt bundesweit Maßstäbe für ein wettbewerbsfähiges Defense-Ökosystem.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die transatlantischen Beziehungen befinden sich in einer Phase erheblicher Unsicherheit. Was bedeutet das konkret für Bayerns internationale Beziehungen, und wie kann ein Bundesland wie Bayern eigenständig dazu beitragen, europäische Partnerschaften – etwa über Ihre „Power Regions&#8221;-Initiative – zu stärken?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die transatlantische Partnerschaft bleibt weiterhin Grundpfeiler und strategischer Kern bayerischer Politik, auch wenn ihre Berechenbarkeit aktuell substantiell und strukturell in Frage steht. Die aktuelle Verschiebung der Machtbalance zwischen den USA, der EU und China birgt das das Risiko, dass die EU insgesamt zum „Spielball“ dritter Akteure wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die bayerische Wirtschaft ist stark in den Welthandel eingebunden. Die aktuellen protektionistischen Tendenzen der US‑Handelspolitik schlagen sich unmittelbar in Investitionszurückhaltung, höheren Markteintrittskosten und Planungsunsicherheit nieder. Strafzölle und die Politisierung von Handelsfragen gefährden insbesondere die bayerischen exportorientierten Schlüsselbranchen wie die Automobil- oder die Pharmaindustrie, den Maschinenbau und die Elektrotechnik.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben Instrumente, um komplementär zur Außenpolitik des Bundes zu agieren&#8221;</p></blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Der Freistaat Bayern gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Isoliert betrachtet ist Bayern die siebtgrößte Volkswirtschaft innerhalb der EU. Damit erwirtschaftet Bayern als einzelnes deutsches Bundesland mehr Wirtschaftsleistung als 20 der 27 EU‑Mitgliedstaaten. Als Bundesland mit ausgeprägter außenpolitischer Eigenaktivität verfügt Bayern über institutionalisierte Instrumente, die es dem Freistaat erlauben, komplementär zur Außenpolitik des Bundes und der EU zu agieren. Dazu zählen insbesondere die bayerischen Auslandsrepräsentanzen, bilaterale Arbeits- und Regierungskommissionen sowie die Bayerische Vertretung bei der Europäischen Union in Brüssel. Bayern verfügt über ein dichtes Netz internationaler und interregionaler Beziehungen, das von Regierungsabkommen über Partnerregionen bis hin zu Städte‑, Hochschul‑ und zivilgesellschaftlichen Partnerschaften reicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Power Regions Initiative ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir wirtschaftsstarke Regionen im geeinten Schulterschluss unseren Einfluss in Europa fokussiert skalieren können. Das gilt gerade auch in unruhigen Zeiten. Die Effekte sind bemerkenswert: Mehr Stabilität nach innen in die Regionen hinein und mehr Gewicht der Regionen nach außen. All das hat bei unseren ersten beiden Gipfeln in Brüssel zum Thema EU-Förderpolitiken hervorragend funktioniert. Und ich kann mir gut vorstellen, dies auch auf weitere Themenfelder auszurollen. Bayern kann seine Außenwirtschaftsstrategie gezielter ausrichten: Kooperationen mit Wachstums‑ und Innovationsregionen in der EU fördern. Energie- und rohstoffpolitische Partnerschaften innerhalb und außerhalb Europas ausbauen.</p>
<p><em>Eric Beißwenger (CSU) ist als Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales verantwortlich für die Europaangelegenheiten des Freistaats Bayern. Er koordiniert die Europapolitik, pflegt die Beziehungen Bayerns nach außen und beobachtet wichtige politische Vorgänge bei der Europäischen Union.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/eric-beisswenger-im-interview/">„Geht die Autoindustrie zu Grunde, leidet ganz Europa.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Driven out“ – Adolf Rosenberger und Porsche, eine transatlantische Wirklichkeit</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/driven-out-adolf-rosenberger-und-porsche-eine-transatlantische-wirklichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 10:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Rosenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Rückel]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Christoph Rückel,  Aufsichtsratsvorsitzender der Adolf Rosenberger gGmbH, über die Entstehungsgeschichte einer wissenschaftlichen Studie über Porsche-Mitbegründer Adolf Rosenberger.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/driven-out-adolf-rosenberger-und-porsche-eine-transatlantische-wirklichkeit/">„Driven out“ – Adolf Rosenberger und Porsche, eine transatlantische Wirklichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei einer Veranstaltung der Regionalgruppe München/Bayern hat Prof. Dr. Joachim Scholtyseck seine Studie „Adolf Rosenberger – Rennfahrer, Porsche-Mitgründer, Selfmademan. Eine Enttäuschungsgeschichte“, vorgestellt. Dr. Christoph Rückel,  Aufsichtsratsvorsitzender der Adolf Rosenberger gGmbH, schreibt hier über die Entstehungsgeschichte der Studie. </em></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Hintergrund: Die im Jahre 2019 / 2020 gegründete gemeinnützige Rosenberger-Gesellschaft mit Sitz in München hat zum Gegenstand das Eintreten gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Antisemitismus. Es heißt in der Satzung der Gesellschaft: „<em>Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Erinnerung an Adolf Rosenberger, die Würdigung seines Lebenswerkes, die Hervorhebung der Zeit seiner Verfolgung und seiner Diskriminierung im Rennsport und in der Automobilwirtschaft als Jude unter der Nazizeit, um heute aktiv dazu beizutragen, derartige Diskriminierungen zu vermeiden</em>.“</p>
<p style="font-weight: 400;">[related]In einem Zeitraffer lässt sich die Verwirklichung dieses Satzungszweckes in einer ersten Phase wie folgt beschreiben: Die Adolf Rosenberger gGmbH wurde gegründet von Prof. Dr. Sandra Esslinger (Los Angeles), einer Großnichte von Adolf Rosenberger. Die Adolf Rosenberger-Gesellschaft und Sandra Esslinger haben ab 2020 einen Dialog mit der Porsche AG (PAG) begonnen um herauszufinden, wie der in der deutschen Wirtschaftsgeschichte bis dahin im Wesentlichen unbekannte Adolf Rosenberger als zehnprozentiger Mitgründer der Porsche-Gesellschaft im Jahr 1931 wieder in das Bewusstsein und in die Erinnerung gerufen werden kann. Die Verhandlungen führten am 31.10.2022 zu einer bedeutenden Presseinformation unter der Überschrift „<em>Porsche und Rosenberger gGmbH beauftragen gemeinsames Forschungsprojekt</em>“.</p>
<p style="font-weight: 400;">Am 25.04.1931 gründeten die Gesellschafter Adolf Rosenberger (10 %), Dr. Anton Piëch (10 %) und Dr. Ing. h.c. Ferdinand Porsche (80 %) in Stuttgart das Porsche Konstruktionsbüro, das eindeutig als Vorläufer der Porsche AG bezeichnet werden kann. Adolf Rosenberger schied am 30.01.1933 als Geschäftsführer und im Jahr 1935 als Gesellschafter aus und emigrierte 1938 in die USA, nachdem er 1935 für einige Wochen im Konzentrationslager Kislau wegen sogenannter Rassenschande gefangen war.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine Entschädigung, keine Anerkennung, keine Namensnennung im Zusammenhang mit der Gründung der Porsche-Gesellschaft.&#8221;</p></blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Nach seiner Auswanderung 1938 in die USA startete Adolf Rosenberger in den USA unter dem Namen Alan A. Robert ein neues Leben. Nach dem Kriegsende 1945 bestand weiterer Kontakt zur Firma Porsche, ohne dass es dazu kam, dass Adolf Rosenberger vor 1949 eine Entschädigung, eine Anerkennung, gar Nennung seines Namens im Zusammenhang mit der Gründung der Porsche-Gesellschaft erfuhr. Adolf Rosenberger war daran interessiert, in den USA ganz oder regional limitiert die Befugnis zu bekommen, die Porsche-Gesellschaft dort geschäftlich zu vertreten, was misslang. Im Jahre 1950 kam es im Wiedergutmachungsverfahren vor dem Landgericht Stuttgart zu einem Vergleich, Rosenberger erhielt 50.000 DM und einen VW Käfer.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es wurde zwar im Jahr 2017 eine Studie unter dem Titel<em> „Porsche: Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke</em>“ von Prof. Dr. Wolfram Pyta veröffentlicht, die auch die Anfänge von Porsche beschrieb und die weitere Entwicklung in der Nachkriegszeit. Diese erste wissenschaftliche Studie über das Schicksal von Adolf Rosenberger wurde von Sandra Esslinger und der Adolf Rosenberger gGmbH als unzureichend angesehen. Deshalb arbeiteten Porsche und die Vertreter der Nachfahren von Adolf Rosenberger durch die Adolf Rosenberger gGmbH gemeinsam an einer nunmehr umfassenden und ergänzenden Aufarbeitung. Diese Arbeit erfolgte erstmals unter Berücksichtigung wesentlicher bekannter Quellen, Archive, Informationen, insbesondere erstmals unter Einschluss des von der Esslinger-Familie in den USA verwalteten Rosenberger-Archivs. Verwertet wurden weitere Quellen aus nationalen und internationalen Recherchen durch das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Scholtyseck (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn). Professor Scholtyseck hatte nach der gemeinsamen Beauftragung durch Porsche und die Adolf Rosenberger gGmbH seine Arbeit am 01.10.2022 begonnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Grundlage für den Auftrag an Professor Scholtyseck waren gemeinsam erarbeitete Fragestellungen in 19 Punkten, die in der Studie Berücksichtigung finden. Dies betrifft u.a. das Aufwachsen Adolf Rosenbergers in Pforzheim, das Kennenlernen mit Ferdinand Porsche bis zur Gründung des Konstruktionsbüros und die Beschäftigung mit den Fragen, warum Adolf Rosenberger 1933 als Geschäftsführer und 1935 als Gesellschafter bei Porsche ausschied. Des Weiteren sollte und wird in der Studie die Rolle von „Ferry“ Porsche, dem Sohn von Ferdinand Porsche, bis zum Tode von Adolf Rosenberger 1967 untersucht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die eigene Geschichte ist ein Teil von Porsche. Dies gilt auch für die Zeit während des Nationalsozialismus.&#8221;</p></blockquote>
<p style="font-weight: 400;">In der Presseerklärung vom Oktober 2022 wird die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG wie folgt dargestellt: Sie steht zur Vergangenheit und ihrer Vorläufer-Unternehmen und versteht die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte als permanente Aufgabe. Die eigene Geschichte ist ein Teil von Porsche. Dies gilt auch für die Zeit während des Nationalsozialismus. Für die heutige Porsche AG ist es wichtig, deutliche Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit zu setzen. Die Forderung wissenschaftlicher Forschungen im Bereich der Unternehmensgeschichte soll helfen, die Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft zu gestalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Aufgabe der Adolf Rosenberger gGmbH wird in dieser Presseerklärung dargestellt mit dem Interesse der gemeinnützigen Rosenberger-Gesellschaft und dem Wunsch ihrer Gründerin Sandra Esslinger nach vollständiger Darstellung der historischen Ereignisse, und warum der jüdische Gesellschafter Rosenberger zwischen 1933 und 1935 seine Position als Geschäftsführer und Gesellschafter verlor. Darüber hinaus besteht das gemeinnützige Interesse gemeinsam mit Porsche, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung in der gesellschaftlichen Wirklichkeit entgegenzutreten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im transatlantischen Kontext ist die ab 04.12.2025 verfügbare englische Ausgabe von Bedeutung, die den signifikanten Untertitel „<em>Driven Out</em>“ trägt. Bemerkenswert an dieser Studie ist die Bereitschaft des deutschen Unternehmens Porsche, nach einer bereits vorhandenen Studie (Pyta) dann doch den Zugang zu wesentlichen Archivmaterialien erstmals zu nutzen und über die Universität Bonn Professor Scholtyseck mit seinem grossen Erfahrungsschatz in der Wirtschaftsgeschichte zu beauftragen. Beide Parteien Porsche und Rosenberger sind sich einig und haben es durchgehalten, auf Professor Scholtyseck während der Arbeit an der Studie keinen Einfluss zu nehmen, sondern dem Autor die volle Unabhängigkeit und wissenschaftliche Freiheit zu garantieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Erscheinen der Studie im September 2025 ist zugleich ein Beweis dafür, dass in streitigen Angelegenheiten mit viel Mut und wechselseitigem Verständnis für verschiedene Positionen eine vergleichsweise einmalige Lösung erzielt werden kann. Die transatlantische Geschichte von Adolf Rosenberger ist ebenso wie seine deutsche Geschichte keine Erfolgsstory. In den USA ist ihm in den Nachkriegsjahren nur eine mäßige Realisierung wirtschaftlichen Erfolgs mit seiner mittelständischen Tätigkeit im Automobilbereich gelungen. Mit der Studie von Professor Scholtyseck werden die umfassenden Leistungen in finanzieller, technischer und Rennfahrersicht von Adolf Rosenberger verständlich und berührend dargestellt. Das Werk ist ein wesentlicher Beitrag zur deutschen Wirtschaftsgeschichte.</p>
<p><em>Dr. Christoph Rückel ist Seniorpartner der Kanzlei Rückel &amp; Collegen und Aufsichtsratsvorsitzender der Adolf Rosenberger gGmbH, München.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/driven-out-adolf-rosenberger-und-porsche-eine-transatlantische-wirklichkeit/">„Driven out“ – Adolf Rosenberger und Porsche, eine transatlantische Wirklichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Deutschland muss wehrfähig werden“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutschland-muss-wehrfaehig-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 14:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppe München]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsrichter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Veranstaltung der Regionalgruppe München/Bayern, erörtert Peter Müller, wie es um den Zustand des Landes und seines obersten Gerichts bestellt ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutschland-muss-wehrfaehig-werden/">„Deutschland muss wehrfähig werden“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-73430" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Website-21.png" alt="" width="1000" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Website-21.png 1000w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Website-21-800x400.png 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p data-start="96" data-end="578">Im Rahmen der Veranstaltung der Regionalgruppe München/Bayern <em data-start="158" data-end="198">„Ist Deutschland in guter Verfassung?“, </em>am 14. Oktober 2025 hat Peter Müller, Richter am Bundesverfassungsgericht a.D.; Ministerpräsident a.D., erörtert, wie es um den Zustand des Landes und seines obersten Gerichts bestellt ist. Der Wettlauf der Systeme, der Siegeszug von Autokraten und Populisten, der demographische Wandel, der fortschreitende Klimawandel sowie Spannungen im transatlantischen Verhältnis stellen Deutschland vor enorme Herausforderungen. Wie können diese bewältigt werden?</p>
<p data-start="580" data-end="858">In diesem Kurzinterview spricht Peter Müller über die zunehmende Politisierung des Verfassungsgerichts in den USA und darüber, wie auch in Deutschland die Wahl der Verfassungsrichter*innen zunehmend politisiert wird. Wie kann sich Deutschland vor dieser Entwicklung wappnen?</p>
<p><iframe title="Peter Müller: &quot;Wir haben in Deutschland eine Politisierung der Wahl der Verfassungsrichter erlebt&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/qRIDBevsmGs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutschland-muss-wehrfaehig-werden/">„Deutschland muss wehrfähig werden“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wir haben uns viel zu sehr auf andere verlassen“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/wir-haben-uns-viel-zu-sehr-auf-andere-verlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 13:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Merz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Florian Hahn (CSU), Staatsminister im Auswärtigen Amt, spricht im Videointerview über die Außenpolitik der neuen Bundesregierung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/wir-haben-uns-viel-zu-sehr-auf-andere-verlassen/">„Wir haben uns viel zu sehr auf andere verlassen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Florian Hahn (CSU), Staatsminister im Auswärtigen Amt, war letzte Woche zu Gast bei unserer Regionalgruppe München/Bayern. Im Interview mit unserem Regional Head Georg Fahrenschon spricht er über die europäische Abhängigkeit von US Geheimdienstinformationen, den Ausbau strategischer Partnerschaften und darüber, was Annalena Baerbock richtig gemacht hat. </em></p>
<p><iframe title="Staatsminister Florian Hahn im Interview." width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/g_LaIRClumA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Florian Hahn (CSU) ist gelernter Marketing-Fachwirt. Seit 2009 vertritt er den Wahlkreis München-Land als Bundestagsabgeordneter, seit 2021 ist er verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Mai 2025 wurde er zum Staatsminister im Auswärtigen Amt ernannt.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/wir-haben-uns-viel-zu-sehr-auf-andere-verlassen/">„Wir haben uns viel zu sehr auf andere verlassen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„The EU is in a strong position”</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/the-eu-is-in-a-strong-position/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Import tariffs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=68926</guid>

					<description><![CDATA[<p>To find out how to deal with Trump's ever-changing stance on tariffs, read the interview with Lisandra Flach of Ifo Institute here.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/the-eu-is-in-a-strong-position/">„The EU is in a strong position”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>How should Europe respond to the uncertainty surrounding US tariff policy?</em><br />
<em>This was the topic of last week&#8217;s panel discussion hosted by our Regional Chapter Munich/Bavaria and KPMG.<br />
To find out how to deal with Trump&#8217;s ever-changing stance, read the interview with panelist Lisandra Flach here.</em></p>
<p><strong>Mrs. Flach, after a series of tariff announcements and countermeasures, the United States and China appear to be engaged in a trade war. This will lead to a drastic reduction in Chinese exports to the US. You warn of the risk of Chinese overproduction </strong><strong>entering European markets, which could lead to lower prices for German consumers, but also increase competition</strong><strong>. Which effect will outweigh the other? And how should Germany respond to this development?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Our simulation exercises show that German imports from China could increase significantly in some sectors in response to the US tariffs imposed on Chinese products, as Chinese firms now search for alternative markets for their products. While this could present an opportunity for some German firms to gain access to cheaper inputs for production, it may also lead to a significant rise in competition that could threaten firms in direct competition with Chinese producers. Therefore, it is important to address potential trade diversion caused by tariffs, not only but especially from China and particularly in products affected by global overcapacity.</p>
<p>[related]</p>
<p><strong>Trump&#8217;s position on tariffs is permanently shifting. For now, he has proposed a temporary suspension of certain tariffs on European exports </strong><strong>and is hitting China with even higher tariffs. What&#8217;s next? What should Europe prepare for?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Europe should prepare to negotiate. While it is important to consider and threaten ways to retaliate, it is equally important to explore opportunities for negotiating tariff reductions, which could lower uncertainty for firms and benefit both sides of the Atlantic. The greatest risk for Europe is currently an escalation of the conflict to the multilateral level, potentially triggering protectionism and fragmentation with unpredictable consequences.</p>
<p><strong>How strong is the EU’s position in all this? What countermeasures do you consider appropriate to restore a functioning system of free trade?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">The EU is in a strong position and has tools to act in response to the tariffs. It is important to threaten credible retaliatory measures, even if they come at a cost to European consumers. More importantly, it is crucial to negotiate and to keep unity within the EU, as the market power of the EU plays an important role in the negotiations. I welcome the European Commission’s proposal to eliminate tariffs on industrial products between the US and the EU. We have also simulated a scenario in which both the EU and the US lower their tariffs to match those imposed by the trade partner. In this case, both sides would benefit. This result highlights the crucial role that negotiations play in de-escalating trade conflicts.</p>
<p><em>Prof. Dr. Lisandra Flach is the Director of the ifo Center for International Economics and Professor of Economics at LMU Munich.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/the-eu-is-in-a-strong-position/">„The EU is in a strong position”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>„Operation Finale“ &#8211; Ausstellungsbesuch mit Avner Avraham</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/operation-finale-ausstellungsbesuch-mit-avner-avraham/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 08:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppe München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regionalgruppe München besuchte gemeinsam mit dem Kurator Avner Avraham die Ausstellung "Operation Finale - Die Ergreifung und der Prozess von Adolf Eichmann".</p>
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<a href='https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Outro-zu-Operation-Finale_2_c_SM-scaled.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=&#039;http://www.w3.org/2000/svg&#039;%20viewBox=&#039;0%200%20500%20500&#039;%3E%3C/svg%3E" class="attachment-thumbnail size-thumbnail bricks-lazy-hidden" alt="" data-src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Outro-zu-Operation-Finale_2_c_SM-500x500.jpg" data-type="string" /></a>

<p><em>Am 11. April hatten Mitglieder der Regionalgruppe München der Atlantik-Brücke die Gelegenheit, die Ausstellung „Operation Finale &#8211; Die Ergreifung und der Prozess von Adolf Eichmann&#8221; zu besuchen. Der Kurator Avner Avraham, ein ehemaliger Agent des Mossad, führte die Gruppe fachkundig durch die Ausstellung.</em></p>
<p>&#8220;Operation Finale&#8221; rekonstruiert die geheime Verfolgungsaktion und die spektakuläre Ergreifung von Adolf Eichmann, einem der berüchtigtsten Täter des Holocaust. Als ehemaliger Obersturmbannführer war Eichmann maßgeblich an der Deportation und Ermordung von Juden beteiligt. Nach dem Krieg floh er nach Argentinien, wo er unter dem Decknamen Ricardo Klement 15 Jahre lang unerkannt lebte, umgeben von anderen geflohenen Nationalsozialisten. Die Ausstellung zeichnet nach, wie der israelische Geheimdienst Mossad Hinweisen des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer nachging und Eichmann 1960 in Argentinien aufspürte, nach Israel brachte und schließlich vor Gericht stellte. Dieser Prozess war bahnbrechend, da zum ersten Mal, fünfzehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, Überlebende des Holocaust vor der Weltöffentlichkeit über die Verbrechen der Nationalsozialisten aussagten. Erst durch ihre Aussagen entwickelte sich ein weltweit tieferes und umfassenderes Verständnis des Holocaust.</p>
<p>Die Besucher:innen der Ausstellung werden multimedial durch die Geschichte der Ergreifung geführt. Kurzfilme, 70 Fotografien und 60 Exponate, darunter Landkarten und Dokumente, versetzen die Besucher:innen direkt in die frühen 1960er Jahre.</p>
<p>Neben den bereits bestehenden Modulen wurden für die Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst weitere Inhalte hinzugefügt, die sich mit der Entstehung der Ausstellung und der Rolle Fritz Bauers  beschäftigen. Folgende Fragen spielen dabei eine Rolle: Warum entschied sich Fritz Bauer, die Informationen über den Aufenthaltsort von Adolf Eichmann nicht dem deutschen Geheimdienst, sondern dem Mossad mitzuteilen? Und warum verlief die Verfolgung der Nazis durch die deutsche Justiz so zögerlich?</p>
<p>Dr. Arnulf Schlüter, Direktor des SMÄK, betont die Bedeutung der Ausstellung:</p>
<blockquote><p>„Die Ausstellung leistet einen Beitrag zur Erinnerungsarbeit aus einer ungewöhnlichen Perspektive; wir zeigen sie im Rahmen der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit des heutigen Standorts des Ägyptischen Museums“</p></blockquote>
<p>Sie rege die Besucher:innen zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Holocausts an und unterstreicht die Notwendigkeit, solche Massenverbrechen auch heute noch zu ahnden, um den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund neuer gesellschaftlicher Spannungen appelliere sie an die Besucher:innen, sich im eigenen Alltag gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung zu engagieren.</p>
<p><em>Die Ausstellung wird erstmals in Deutschland von der Adolf Rosenberger gGmbH und dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) präsentiert und ist bis zum 4. August zu sehen. Ein besonderer Dank gilt Avner Avraham für die private Führung durch die Ausstellung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/operation-finale-ausstellungsbesuch-mit-avner-avraham/">„Operation Finale“ &#8211; Ausstellungsbesuch mit Avner Avraham</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Sechs Jahrzehnte Münchner Sicherheitskonferenz</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/munich-moments-sechs-jahrzehnte-muenchner-sicherheitskonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p.busse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:25:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalgruppe München/Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Benedikt Franke, stellvertretender Vorsitzender und CEO der MSC, führte unsere Mitglieder exklusiv durch die Jubiläumsausstellung zu 60 Jahre Münchner Sicherheitskonferenz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/munich-moments-sechs-jahrzehnte-muenchner-sicherheitskonferenz/">Sechs Jahrzehnte Münchner Sicherheitskonferenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des 60. Jubiläums der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) stellt die MSC in ihrer Ausstellung &#8220;Munich Moments&#8221; im Amerikahaus München bedeutende Momente der Konferenz eingebettet in den historischen Zusammenhang vor. Zu Gast bei Dr. Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin des Amerikahauses München, wurden die Mitglieder der Regionalgruppe München der Atlantik-Brücke exklusiv von Dr. Benedikt Franke, stellvertretender Vorsitzender und CEO der MSC, durch die Ausstellung geführt. Franke zeichnete die Entwicklung der Konferenz von der ersten Wehrkunde-Begegnung im Jahr 1963 zur renommiertesten internationalen Konferenz für Sicherheitspolitik nach und gab einen Ausblick auf die Themen der diesjährigen Konferenz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/munich-moments-sechs-jahrzehnte-muenchner-sicherheitskonferenz/">Sechs Jahrzehnte Münchner Sicherheitskonferenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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