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	<title>Deutsch-Kanadische Konferenzen Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Deutsch-Kanadische Konferenzen Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>Brücken bauen, die halten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mateusz Borkowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:22:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können zwei mittlere Mächte, die sich einer zunehmend umkämpften und unberechenbaren Welt gegenübersehen, ihre jeweilige Position stärken, anstatt die Herausforderungen allein zu bewältigen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/building-bridges-that-hold-2/">Brücken bauen, die halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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<p data-start="0" data-end="726" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Vom 17. bis 21. Mai kam die diesjährige Kohorte der Young Atlantiks in Berlin zu fünf Tagen des Austauschs zusammen, parallel zur 39. Deutsch-Kanadischen Konferenz. Zehn Nachwuchsführungskräfte aus Kanada und Deutschland – darunter Politikberater:innen, ein Ökonom, ein Veteran der Marine, Unternehmer:innen, Angehörige des öffentlichen Dienstes sowie Journalist:innen – verbrachten die Woche damit, eine zentrale Frage aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten: Wie können zwei mittlere Mächte, die sich einer zunehmend umkämpften und unberechenbaren Welt gegenübersehen, die Position des jeweils anderen stärken, anstatt die Herausforderungen allein zu bewältigen?</em></p>
<p data-start="0" data-end="726" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Rahmen verlieh dieser Frage besondere Bedeutung. Dieses Jahr markiert den 40. Jahrestag der deutsch-kanadischen Partnerschaft sowie den 75. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Zugleich fällt es in eine Zeit, in der die Annahmen, auf denen die transatlantische Sicherheits- und Handelsordnung lange beruhte, nicht mehr als selbstverständlich gelten können. Im Verlauf des Programms tauchten dieselben Themen immer wieder auf – ebenso wie die Erkenntnis, dass gegenseitiges Wohlwollen allein noch keine Strategie ist.</p>
<p data-start="0" data-end="726" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Nirgendwo wurden die Chancen deutlicher – und zugleich die Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung sichtbarer – als beim Thema kritische Mineralien. Die deutsche Industrie benötigt verlässliche und diversifizierte Lieferquellen; Kanada verfügt über die entsprechenden Ressourcen und seit der Gemeinsamen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien vom August 2025 auch über einen Rahmen, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. Beiträge von Vertreteri:innen von Vale Base Metals, PowerCo und Merck Electronics sowie von ehemaligen hochrangigen Regierungsbeamten, die an den jüngsten kanadischen Investitionen in die Batteriewertschöpfungskette beteiligt waren, machten die Logik dieser Partnerschaft deutlich. Sie verdeutlichten aber auch die Herausforderung: Eine Absichtserklärung ist noch keine Mine, und kanadische Projekte benötigen Jahre für Genehmigung und Aufbau, während deutsche Hersteller ihre Versorgung bereits heute sicherstellen müssen. Diese zeitliche Lücke zu überbrücken – durch langfristiges Kapital, schnellere Genehmigungsverfahren und eine gemeinsame Bereitschaft, Risiken einzugehen – erwies sich als einer der konkretesten Tests dafür, ob sich die Beziehung von der Strategie in die Umsetzung überführen lässt.</p>
<p data-start="0" data-end="726" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit erzählte eine ähnliche Geschichte. Mit der 2025 abgeschlossenen EU-Kanada-Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft verfügen beide Seiten nun über einen Rahmen für die Zusammenarbeit in den Bereichen Cyber- und hybride Bedrohungen, Krisenmanagement und Verteidigungsindustrie. Diskussionen unter Rednerinnen und Rednern aus kanadischen und deutschen Sicherheitskreisen kehrten immer wieder zu einem Gestaltungsprinzip zurück: Die Partnerschaft muss die NATO stärken, nicht duplizieren. Die schwierigere, leise mitschwingende Frage war, wie ihr echte Substanz verliehen werden kann – durch die Öffnung der verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit und eine Vertiefung der nachrichtendienstlichen Beziehungen –, sodass sie mehr ist als nur ein weiterer Dialog.</p>
<p data-start="0" data-end="726" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Diskussionen der Woche über Technologie deuteten auf einen der zukunftsweisendsten Bereiche der Beziehung hin. Die Ende 2025 gestartete deutsch-kanadische Digitalallianz hat bereits ihr erstes konkretes Ergebnis hervorgebracht: eine transatlantische Partnerschaft zwischen kanadischen und deutschen KI-Unternehmen – ein Versuch, vertrauenswürdige, souveräne KI-Kapazitäten aufzubauen, die weniger von Anbietern aus den USA und China abhängig sind.</p>
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<blockquote>
<p data-start="808" data-end="1489">Für zwei Länder, die demokratische Werte teilen und technologische Abhängigkeiten kritisch sehen, wird digitale Souveränität schnell zu einem Feld, in dem Zusammenarbeit nicht nur wünschenswert, sondern strategisch notwendig ist.</p>
</blockquote>
<p data-start="808" data-end="1489">Doch die vielleicht wichtigste Erkenntnis der Woche entstand weniger in den formellen Panels als in den Gesprächen der Teilnehmenden selbst. Immer wieder zeigte sich, dass die Hindernisse für engere Zusammenarbeit selten grundsätzlicher Natur sind, sondern fast immer praktischer: wie man gegenseitige Berufsabschlüsse anerkennt, wie man Fachkräfte über den Atlantik bewegt, ohne jeden Fall zu einem Sonderprojekt zu machen, wie man Forschenden und Unternehmen planbare Regeln gibt, auf deren Grundlage sie arbeiten können. Die deutsch-kanadische Beziehung ist reich an Gipfeldiplomatie. Was ihr jedoch am meisten fehlt, ist die unspektakuläre Infrastruktur – gegenseitige Anerkennung, Mobilität, stabile Investitionsregeln, Forschungsnetzwerke, die Wahlzyklen überdauern –, die aus Wohlwollen Gewohnheit macht.</p>
<p data-start="808" data-end="1489">Das ist vielleicht die klarste Idee, die aus dem Programm 2026 hervorgegangen ist. Die Versuchung mittlerer Mächte besteht darin, nach der großen, symbolischen Geste zu greifen. Die dauerhaftere Arbeit ist geduldig und institutionell – sie findet vor einer Krise statt, nicht währenddessen. Staaten, die die Ordnung mitgestalten, die sie wollen, sind jene, die das verbindende Gewebe im Voraus aufgebaut haben.</p>
<p data-start="808" data-end="1489">Das Young Atlantiks Programm existiert, um dies auf menschlicher Ebene zu knüpfen – indem es die nächste Generation von Kanadier:innen und Deutschen verbindet, die diese Beziehung weitertragen werden. Wenn der Jahrgang 2026 ein Hinweis ist, ist die Partnerschaft in guten Händen. Ob beide Regierungen jedoch Zeit, Ressourcen und politischen Willen aufbringen, um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist die offene Frage der Woche – und diejenige, die im kommenden Jahr am genauesten zu beobachten sein wird.</p>
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		<title>Carneys Höhenflug, Merz&#8217; Stolpern</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/lektionen-im-realismus-carneys-hoehenflug-merz-stolpern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mateusz Borkowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mark Carney und Friedrich Merz – beide 2025 ins Amt gekommen, beide unter Druck. Doch ihre Wege könnten unterschiedlicher kaum sein, schreibt Young Atlantiks-Alumnus Moritz Meißner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/lektionen-im-realismus-carneys-hoehenflug-merz-stolpern/">Carneys Höhenflug, Merz&#8217; Stolpern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden"><em>Auf der 39. Deutsch-Kanadischen Konferenz in Berlin stellte sich in jeder Debatte dieselbe Frage: Was braucht es, um in einer Ära der Disruption zu führen? Mark Carney und Friedrich Merz traten 2025 ihr Amt an – beide konfrontiert mit Trumps Handelskriegen und unruhigen Wählerschaften. Doch während der eine als unerwartete Stimme der freien Welt hervorgetreten ist, kämpft der andere darum, das Vertrauen seiner eigenen Bevölkerung zu gewinnen.</em></p>
<p><em>Von Moritz Meißner</em></p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Wenn es auf der 39. Deutsch-Kanadischen Konferenz in Berlin im Mai 2026 ein Ereignis gab, das allen Beteiligten im Gedächtnis geblieben war, dann war es Mark Carneys Rede in Davos vier Monate zuvor. Die Rede, die man als <em>Middle-Powers-Declaration</em> bezeichnen könnte, wurde von nahezu jedem Podiumsgast zitiert und spielte eine zentrale Rolle in der Diskussion <em>One Year in Office: Balancing Global Focus vs. Domestic Challenges</em> über die ersten Amtsjahre Carneys als kanadischer Premierminister und Friedrich Merz&#8217; als Bundeskanzler. Zwar äußerten einige Redner Skepsis, ob Carney die hohen Erwartungen, die er geweckt hatte, erfüllen könne – doch seine Rede wurde von den meisten Teilnehmenden für ihre Beherztheit gelobt. Carney, sowohl im Inland als auch im Ausland bemerkenswert beliebt, schien den Titel des De-facto-Anführers der freien Welt übernommen zu haben.</p>
<h4 id="trump-verhalf-carney-zur-findung-seiner-rolle" class="font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-lg first:mt-0 md:text-lg [hr+&amp;]:mt-4">Trump verhalf Carney zur Findung seiner Rolle</h4>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Was diese Rede so bemerkenswert macht, ist nicht nur ihr Inhalt, sondern auch ihre Unwahrscheinlichkeit. Als Mark Carney im Januar 2025 das Amt des Premierministers von Justin Trudeau übernahm und Neuwahlen ausrief, rechnete niemand mit seinem Sieg. Alle großen Umfragen sagten einen deutlichen Sieg der Konservativen und Pierre Poilievres voraus. Es war Trumps Handelskrieg gegen Kanada und seine berüchtigte Kampagne zur Einverleibung Kanadas als 51. US-Bundesstaat, die Carney ermöglichten, seine Rolle zu finden. Er bezog eine klare Position gegen Washington, appellierte an den kanadischen Patriotismus und präsentierte sich erfolgreich als der Führer, der die kanadische Unabhängigkeit bewahren würde. Mit seinem Ruf als hochkompetenter Banker in der Finanzkrise 2008 und seinem Fokus auf die Wirtschaft verkörperte er zudem einen spürbaren pragmatischen Bruch mit dem idealistischen Trudeau. Carney selbst rief zu einem werteorientierten Realismus auf – ein Begriff, der in der Davos-Rede wiederhallt. Teil dieses Realismus ist es, die allgegenwärtige Bedrohung aus dem Süden anzuerkennen und zu begreifen, dass sich die geopolitische Lage dauerhaft verändert hat. Es überraschte daher nicht, dass Carney die Resilienz Kanadas in Wirtschaft, Handel, Energie und Sicherheit in den Mittelpunkt stellte. Der <em>One Canadian Economy Act</em>, der im Juni 2025 das Parlament passierte, legt davon Zeugnis ab.</p>
<blockquote>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden"><em>„Während Carney die Abkehr von der alten Weltordnung unter Trump früh als neue Realität akzeptierte, versuchte Merz, den Status quo zu bewahren – und verlor dabei nicht nur politisches Kapital, sondern auch Glaubwürdigkeit.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Carneys einst unwahrscheinliche Regentschaft kann bislang durchaus Erfolge vorweisen. Kanadas BIP wuchs 2025 um 1,7% – das zweithöchste Wachstum unter den G7-Staaten. Das <em>Major Projects Office</em> – eine Schlüsselinstitution zur Beschleunigung strategischer Bauprojekte wie Pipelines oder Rechenzentren – wurde in Calgary eingerichtet und entwickelt derzeit 16 Projekte von sogenanntem „nationalem Interesse&#8221;. Die kanadischen Streitkräfte verzeichnen laut Ottawa den höchsten Zulauf seit 30 Jahren. Und Carney erfreut sich unter den Wählerinnen und Wählern bemerkenswerter Beliebtheit: In einer aktuellen Umfrage von Abacus Data befürworten 59% der Kanadierinnen und Kanadier den Kurs der Regierung – der höchste je gemessene Wert.</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Gleichzeitig sieht sich Carney mit Kritik von Umweltverbänden und Vertreterinnen und Vertretern der First Nations konfrontiert, die befürchten, dass die Beschleunigung von Projekten nationalen Interesses zu einer Missachtung von Umweltschutzstandards und dem Recht auf Mitbestimmung indigener Gruppen führen könnte. Auf dem Panel wurde zudem das Unabhängigkeitsreferendum in Alberta als Problem für die Carney-Regierung identifiziert. Ein erfolgreiches Referendum ist zwar höchst unwahrscheinlich, doch die Kampagne selbst und die damit verbundene Debatte könnten die Spaltung unter den Kanadierinnen und Kanadiern vertiefen und der Regierung schaden.</p>
<h4 id="merz-versuchte-eine-beschwichtigungsstrategie-gege" class="font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-lg first:mt-0 md:text-lg [hr+&amp;]:mt-4">Merz versuchte eine Beschwichtigungsstrategie gegenüber Trump – vergeblich</h4>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Als Friedrich Merz im Mai 2025 sein Amt in Berlin antrat, hatte er einen ganz anderen Start als Carney. Obwohl er als Politiker nie besonders beliebt war, weckte seine neue Koalition – vor allem in der Wirtschaft – gewisse Hoffnungen nach dem desaströsen Ende der hochgradig unbeliebten „Ampel&#8221;-Regierung seines Vorgängers Olaf Scholz. Merz erbte eine Wirtschaftskrise und konzentrierte sich auf die Wiederbelebung des Industriesektors. Leider gehörte Deutschland zu den Hauptzielen von Trumps Handelskrieg. Schlüsselindustrien wie die Automobil- oder die Chemieindustrie litten unter Zöllen, hohen Energiekosten und einem wachsenden Gefühl wirtschaftlicher Unsicherheit.</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Der US-israelische Krieg gegen den Iran verschärfte die Lage durch Ölknappheit, die die Benzinpreise in die Höhe trieb und Wut und Unmut in der Bevölkerung schürte. Wie der britische Premierminister Keir Starmer oder NATO-Chef Mark Rutte versuchte Merz eine Beschwichtigungsstrategie gegenüber Trump – er schmeichelte ihm und brachte Geschenke nach Washington. Er musste auf die harte Tour lernen, dass dies ein fruchtloses Unterfangen war. Während Carney die Abkehr von der alten Weltordnung unter Trump früh als neue Realität akzeptierte, versuchte Merz, den Status quo zu bewahren – und verlor dabei nicht nur politisches Kapital, sondern auch Glaubwürdigkeit.</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Trotz alledem kann Merz zumindest mäßige Erfolge für sich beanspruchen. Nach der Rezession der Vorgängerregierung wuchs das BIP 2025 tatsächlich – wenn auch nur um 0,2%. Die illegale Migration, das zweite große Thema der Regierung, wurde deutlich reduziert. Im Jahr 2025 wurden nur rund 47.000 illegale Grenzübertritte registriert – noch vor zwei Jahren war diese Zahl dreimal so hoch. Dennoch beklagen deutsche Unternehmen nach wie vor ein erdrückendes Maß an Regulierung, hohe Energiekosten und eine schwache Nachfrage – alles Faktoren, die die Zukunftsaussichten der Unternehmen eintrüben. Eine dauerhafte Lösung hat die Regierung bislang nicht vorgelegt. Stattdessen scheint die Koalition aus Christdemokraten und Sozialdemokraten den fatalen Fehler der Vorgängerregierung zu wiederholen: Wichtige Reformvorhaben wie Renten, Gesundheit oder Steuern werden von offenen Streitigkeiten überschattet, die das Vertrauen in das Kabinett untergraben.</p>
<blockquote>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden"><em>„Während Mark Carney bestrebt ist, sich als Führungspersönlichkeit zu präsentieren, der es um die Menschen geht, der Empathie, Humor und echtes Interesse an seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zeigt, scheint Merz gute PR-Berater zu fehlen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Dies führt zu einem weiteren gravierenden Problem für Merz: seinem Führungsstil. Während Mark Carney bestrebt ist, sich als Führungspersönlichkeit zu präsentieren, der es um die Menschen geht, der Empathie, Humor und echtes Interesse an seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zeigt, scheint Merz gute PR-Berater zu fehlen. In seinem ersten Amtsjahr sah er sich mehrfach mit heftiger Kritik konfrontiert – etwa als er andeutete, Deutsche seien im Grunde zu faul und arbeiteten nicht genug, nähmen zu viel Krankschreibungen in Anspruch und Migrantinnen und Migranten – ob legal oder illegal – stellten ein Problem in der deutschen Gesellschaft dar. Umfragen zeigen, dass Merz vielen Deutschen als kalt, arrogant und – als Millionär – weit entfernt von den alltäglichen Sorgen der normalen Bevölkerung erscheint.</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden">Laut ZDF haben 65% der Deutschen eine negative Meinung von Merz und seiner Regierung – ein historischer Tiefstand für einen deutschen Bundeskanzler, wie die Podiumsteilnehmenden in ihrem Fazit hervorhoben. Sie warnten, dass die Schwäche der Merz-Regierung die AfD, die rechtsextreme Partei, weiter stärken werde. Sollte die AfD in einzelnen Bundesländern oder auf Bundesebene an die Macht kommen, könnte sie verfassungswidrige Maßnahmen durchsetzen und zu einer ernsthaften Bedrohung für das politische System Deutschlands werden, das auf den Grundlagen der liberalen Demokratie beruht.</p>
<figure id="attachment_76330" aria-describedby="caption-attachment-76330" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class=" wp-image-76330" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/2026_05_1819_Atlantik_Bruecke_0250-scaled-e1780910514928-500x500.jpg" alt="Moritz Meißner" width="200" height="200" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/2026_05_1819_Atlantik_Bruecke_0250-scaled-e1780910514928-500x500.jpg 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/2026_05_1819_Atlantik_Bruecke_0250-scaled-e1780910514928-480x480.jpg 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/2026_05_1819_Atlantik_Bruecke_0250-scaled-e1780910514928.jpg 576w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-76330" class="wp-caption-text">Moritz Meißner</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2 [&amp;_strong:has(+br)+br]:hidden"><em>Über den Autor: Moritz Meißner ist Alumnus der Young Atlantiks, Jahrgang 2026, und arbeitet als Nachrichtenredakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/lektionen-im-realismus-carneys-hoehenflug-merz-stolpern/">Carneys Höhenflug, Merz&#8217; Stolpern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Mittelmächte im Aufbruch: Deutschland und Kanada suchen den gemeinsamen Kurs </title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/mittelmaechte-im-aufbruch-deutschland-und-kanada-suchen-den-gemeinsamen-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mateusz Borkowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Kauer]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Fehrenbach]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=76094</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 39. Deutsch-Kanadische Konferenz lotete aus, wie zwei Mittelmächte in einer von Großmachtkonkurrenz geprägten Weltordnung gemeinsam Handlungsspielräume gewinnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/mittelmaechte-im-aufbruch-deutschland-und-kanada-suchen-den-gemeinsamen-kurs/">Mittelmächte im Aufbruch: Deutschland und Kanada suchen den gemeinsamen Kurs </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kritische Mineralien, eine neue EU-Kanada-Sicherheitspartnerschaft und souveräne KI: Die 39. Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke lotete am 18. und 19. Mai in Berlin aus, wie zwei Mittelmächte in einer von Großmachtkonkurrenz geprägten Weltordnung gemeinsam Handlungsspielräume gewinnen.</em></p>
<p>Von Robin Fehrenbach und Pia Kauer</p>
<p><span data-contrast="auto">Die Deutsch-Kanadische Konferenz 2026 startete mit einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Transatlantic Business Initiative des BDI. Schon in den Eröffnungsreden wurde deutlich, dass Kanada und Deutschland einige Herausforderungen teilen: den Umgang mit einer alternden Gesellschaft, die Furcht, bei der KI-Revolution abgehängt zu werden, und die Abhängigkeit von einer zunehmend unzuverlässigen USA dominierten den ersten Konferenztag.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong>Abhängigkeiten</strong> standen auch im Fokus des ersten Expertenpanels, das sich mit <strong>kritischen Rohstoffen</strong> befasste. 90% der in Deutschland benötigten Zwischenprodukte seltener Erden werden aus China importiert, besonders kritisch ist dabei die Situation bei Ausgangsstoffen für Batterien (wie z.B. Kobalt), die für die Energiewende benötigt werden. Diese werden zwar nur zu geringem Anteil in China abgebaut, die Weiterverarbeitung („Refinement“) findet jedoch zum Großteil in China statt. Dass diese Marktmacht von China zunehmend aggressiv eingesetzt wird, z.B. durch Ausfuhrbeschränkungen, bietet Anlass, sich intensiv Gedanken um eine Diversifizierung der Lieferketten zu machen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<blockquote><p>&#8220;Der Aufbau einer Raffinerie in Kanada kostet zwei bis dreimal so viel wie in China&#8221;</p></blockquote>
<p><span data-contrast="auto">Im Gegensatz zu Deutschland verfügt Kanada über signifikante Bestände seltener Erden, mit 1.2% der weltweiten Produktion ist es der siebtgrößte Produzent von Kobalt. Die kanadische Regierung setzt erfolgreich auf den Ausbau von Förderkapazitäten, doch der Aufbau zusätzlicher Raffinerien gestaltet sich als schwierig: zwei bis dreimal so viel wie in China koste der Aufbau einer Raffinerie in Kanada, stellte ein Panelist fest. Es sei illusorisch, zu denken, Kanada könnte im Preiswettbewerb mit China bestehen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Trotzdem, da war sich das Panel einig, soll die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kanada im Rohstoffsektor vertieft werden – denn wo Deutschland einen verlässlicheren Lieferanten als China braucht,braucht Kanada verlässlichere Abnehmer. Bislang verkauft Kanada nämlich einen Großteil seines Kobalts in die USA, auf die sich die Kanadier in Zukunft nicht mehr komplett verlassen wollen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch in der anschließenden Diskussion unter dem Titel „Facing Change Together. Unlocking the Potential of German-Canadian Industrial Cooperation“ ging es um eine zunehmend knappe Ressource: <strong>qualifizierte Arbeitskräfte</strong>. Während der Pflegebedarf mit der zunehmend alternden Gesellschaft Kanadas und Deutschlands stetig steigt, nimmt die Zahl derer, die sich kümmern könnten, ab. Die Panelistensprachen die Notwendigkeit von Umschulungsmaßnahmen an, aber auch insbesondere von gezielten öffentlichen Investitionen in gute Bildung und menschenwürdige Pflege, um Angehörige zu entlasten und ihnen die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Langfristig sei auch dies entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<blockquote><p>&#8220;<span data-contrast="auto">Akademische Freiheit ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine fundamentale Arbeitsbedingung&#8221;</span></p></blockquote>
<p><b><span data-contrast="auto">Wissenschaftsfreiheit</span></b><span data-contrast="auto"> zu genießen, ist in der westlichen Welt keine Selbstverständlichkeit mehr. Nur noch 20 Prozent der Menschen weltweit leben in Staaten mit akademischer Freiheit, wie der jüngste Academic Freedom Index unter 179 Ländern ermittelt hat. Zuletzt erlebten die USA unter Präsident Trump in dieser Hinsicht eine erkennbare Verschlechterung der Situation an Universitäten für Forscher und Studierende. In dieser Session am zweiten Tag der Deutsch-Kanadischen Konferenz betonten die Experten, dass der komparative Vorteil verloren gehe, wenn akademische Freiheiten eingeschränkt werden. Die unmittelbare Folge bestehe darin, dass Wissenschaftlerinnen das betroffene Land verlassen und ihre Expertise anderswo der Wissenschaft und Volkswirtschaft zur Verfügung stellen. So verlagere sich Wohlstand im internationalen Vergleich. Akademische Freiheit sei nicht nur ein Privileg, sondern auch eine fundamentale Arbeitsbedingung, stellten die Panelisten fest. Die Vereinigten Staaten verlören derzeit an Attraktivität als Forschungsstandort.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Deutschland und Kanada teilten diesbezüglich eine ähnliche Geisteshaltung: Für die Gesellschaften beider Länder sei die Wissenschaftsfreiheit unerlässlich, um kritisches Denken zu fördern, was zunehmend eine Schlüsselqualifikation in Zeiten künstlicher Intelligenz und genereller Automatisierung praktisch sämtlicher Berufszweige werde. Es komme immer mehr darauf an, aus einem gewissen Talent eine spezifische Expertise zu entwickeln. Dazu sei insbesondere das Investment in ausländische Studierende und Forscher von zentraler Bedeutung.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die nächste Session widmete sich dem hohen Norden, genauer gesagt der </span><b><span data-contrast="auto">Arktis</span></b><span data-contrast="auto">. Deren strategische Bedeutung hat nicht zuletzt aufgrund der Folgen des Klimawandels erheblich zugenommen, was für geopolitische Spannungen zwischen den USA, Kanada, Russland und China gesorgt hat. Während neue Seewege wie vor allem die Nordwest-Passage durch schmelzendes Eis freiwerden, dringen die Volksrepublik und Russland mit Eisbrechern immer aggressiver in dieses Gebiet ein. Kanada und die USA arbeiten eng für die Sicherheit der Arktis im gemeinsamen Kommando von NORAD zusammen, was für North American Aerospace Defense Command steht. Zuletzt investierte Kanada mehrere Milliarden kanadischer Dollar in die technische Infrastruktur der Arktis wie etwa in Radaranlagen. Auch die Zusammenarbeit in der NATO für die Sicherheit der Arktis laufe sehr gut, wie eine Sprecherin betonte.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<blockquote><p>&#8220;Für Finnland verläuft die wichtigste Frontlinie in der Arktis&#8221;</p></blockquote>
<p><span data-contrast="auto">Für das neue NATO-Mitglied Finnland, das eine 1.400 Kilometer lange Grenze mit Russland mit insgesamt acht Grenzübergängen teilt, verlaufe die wichtigste Frontlinie inzwischen in der Arktis, wie ein Vertreter des Landes festhielt. Ein Konflikt sei durchaus möglich. 2001 hatte Russland damit begonnen, erste Ansprüche auf die Arktis zu erheben. 2015 eröffnete Russland dann Militärbasen entlang der Nordost-Passage. Der Kreml unter Präsident Wladmir Putin betrachte die Arktis als natürliche geostrategische Einflusssphäre. Alle Sprecherinnen und Sprecher waren sich darin einig, dass sämtliche NATO-Partner auf Abschreckung in der Arktis setzen sollten. Das sei das effektivste Vorgehen, um einen Krieg um Rohstoffe und Seerouten im hohen Norden zu vermeiden.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">[related]Im Anschluss behandelte die dritte Paneldiskussion des Tages die </span><b><span data-contrast="auto">Sicherheitskooperation zwischen der EU und Kanada</span></b><span data-contrast="auto">. Die Europäische Union und Kanada seien unverzichtbare Sicherheits- und Wirtschaftspartner, wie eine Sprecherin in ihrem Eingangsstatement betonte. Europa habe dabei Qualitäten in der Beschaffung von militärischem Equipment und in einem starken Finanzmarkt. Wie eng die Partnerschaft in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sei, zeige die Tatsache, dass Kanada als einziges Nicht-EU-Land Zugang zu SAFE hat, also zum Finanzierungsinstrument „Safe Action for Europe“, dasdie EU-Kommission 2025 aufgelegt hat und Kredite von bis zu 150 Milliarden Euro für die Beschaffung von militärischer Ausrüstung freigeben soll. Wichtig sei, dass die EU keine Doppelstruktur neben der NATO aufbaue, sondern vielmehr zusammen mit Kanada und dem Vereinigten Königreich den europäischen Pfeiler innerhalb des westlichen Verteidigungsbündnisses massiv stärke angesichts der von Russland ausgehenden Bedrohungen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Um die </span><b><span data-contrast="auto">seit gut einem Jahr im Amt befindlichen Regierungen</span></b><span data-contrast="auto"> von Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Mark Carney ging es in der nächsten Session. Zunächst stellte die Expertenrunde fest, dass beide Staaten intensiv nach Mitteln suchten, Wirtschaftswachstum zu stimulieren, das gerade im Falle Deutschlands dringend benötigt werde nach Jahren der Rezession bzw. Stagnation. Gleichzeitig sei es unabdingbar, die sozialen Sicherungssysteme der Bundesrepublik grundlegend zu reformieren und zukunftsfest zu machen. Hier sei es eine offene Frage, ob die Bundesregierung von CDU/CSU und SPD ihre großen Versprechen gegenüber den Bürgern einhalten könne und werde. Die schwarz-rote Koalition müsse erfolgreich agieren, um Deutschland politisch stabil zu halten und so positive Auswirkungen für den Rest Europas zu haben, das derzeit insgesamt von mehreren rechtspopulistischen Parteien und Strömungen unter hohem Druck stehe.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Zwar stehe die kanadische Regierung in Ottawa derzeit gut da, weil sie eine hohe Zustimmung innerhalb der Bevölkerung genieße. Jedoch sei der Wahlerfolg des Liberalen Carney vor allem in den Attacken von US-Präsident Trump begründet, wenn es um die anhaltenden Zollkonflikte beider Länder geht und um den von Trump artikulierten Wunsch, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen. „Affordability“, also die Bezahlbarkeit des alltäglichen Lebens, werde auch in Kanada zum zunehmend relevanten Thema. Insofern stehe auch die Regierung des Premierministers unter Erfolgszwang.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">In einem daran anschließenden Fireside Chat behandelten Repräsentanten der deutschen und der kanadischen Regierung die Frage nach der </span><b><span data-contrast="auto">globalen Wirksamkeit von Mittelmächten</span></b><span data-contrast="auto">. Für eine Mittelmacht wie Kanada komme es darauf an, eine Resilienz entlang strategischer Ziele beispielsweise im Bereich von Lieferketten für Halbleiter und kritische Mineralien aufzubauen und dadurch als Nation souverän handeln zu können. Daneben gelte es, auf Partnerschaften auf Augenhöhe wie mit Deutschland zu setzen. Hinzu komme, dass Mittelmächte stets versuchen sollten, ihre Risiken etwa im Bereich derEnergiepolitik zu diversifizieren, wie Deutschland im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine seit 2022 und mit dem damit verbundenen Ende der Versorgung mit günstigem russischen Pipeline-Erdgas erfahren musste. Schließlich sollten sich Mittelmächte dadurch auszeichnen, am internationalen Völkerrecht auf der Basis der Charta der Vereinten Nationen festzuhalten und dieses Recht zu verteidigen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<blockquote><p>&#8220;Es gilt, das Vertrauen in die Medien zu erhalten&#8221;</p></blockquote>
<p><span data-contrast="auto">In der abschließenden Session der diesjährigen Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke setzten sich die Fachleute mit dem </span><b><span data-contrast="auto">Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Medien</span></b><span data-contrast="auto"> auseinander. Journalismus habe auch im 21. Jahrhundert weiterhin die unverzichtbare Funktion, wahrheitsgetreue Informationen in einer äußerst komplexen Welt zu vermitteln. So würde nicht nur Vertrauen in das jeweilige Medium erzeugt, sondern auch in das demokratische System. Dabei bedrohe die KI das Vertrauen der Rezipienten in die Qualität der medial vermittelten Inhalte. Die Leserin und der Leser seien der wichtigste Adressat in der Arbeit von Journalisten. Daher gelte es, KI richtig einzusetzen, um das Vertrauen in die Medienmarke zu erhalten. So hielten im Fact-Checking von redaktionellen Beiträgen zunehmend sogenannte Full-time-Prompt-Engineers Einzug, die Artikel im engen Verbund mit KI-Werkzeugen nach Faktenfehlern durchkämmen. Die menschliche Intelligenz stehe nach wie vor im Mittelpunkt des Arbeitsprozesses.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">So endete die Konferenz in Berlin mit dem klaren Bekenntnis, die Zusammenarbeit zwischen Kanada und Deutschland auf allen politischen und wirtschaftlichen Feldern zu intensivieren und vertiefen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p>Auf der Konferenz führten wir ein Interview mit Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des IW Köln und stellvertretender Vorsitzender der Atlantik-Brücke und Nik Nanos, Gründer und Geschäftsführer von Nanos Research und Vorsitzender der Atlantik Brücke Canada. Sie sprachen mit uns darüber, wie sich die Deutsch-Kanadische Konferenz in den letzten 10 Jahren verändert hat, wieso Wissenschaftsfreiheit ein Wettbewerbsvorteil für Kanada und Deutschland darstellt und wie die Migrationsdebatte konstruktiver geführt werden könnte.</p>
<p><iframe title="Michael Hüther and Nik Nanos on the German-Canadian conference and more" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BpxockQP3D0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit der kanadischen Botschafterin in Deutschland, <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Vera Alexander</span></span>, sprachen wir über 75 Jahre deutsch-kanadische diplomatische Beziehungen, mögliche Bereiche, in denen die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gestärkt werden sollte, sowie die angespannte Lage in der Arktis.</p>
<p><iframe title="&quot;The German-Canadian relationship continues to blossom and grow&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Ic0Xh-jVNcc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>Leseempfehlung: </strong></em><em><strong>Das <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/en/canada-germany-and-the-future-of-the-western-alliance/">Positionspapier von David Bosold und David G. Haglund</a> untersucht die „besondere Beziehung“ zwischen Kanada und Deutschland unter dem Gesichtspunkt der „strategischen Kultur“ und stützt sich dabei auf die Symbole der „Mittelmacht“ und des „Dreh- und Angelpunkts“ als analytische Ankerpunkte.</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/mittelmaechte-im-aufbruch-deutschland-und-kanada-suchen-den-gemeinsamen-kurs/">Mittelmächte im Aufbruch: Deutschland und Kanada suchen den gemeinsamen Kurs </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Young Atlantiks: Class of 2026</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-class-of-2026-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mateusz Borkowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 13:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
		<category><![CDATA[German-Canadian Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Ader]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=76030</guid>

					<description><![CDATA[<p>We are happy to introduce our next Young Atlantiks cohort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-class-of-2026-2/">Young Atlantiks: Class of 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span class="ui-provider a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z ab ac ae af ag ah ai aj ak" dir="ltr">We are happy to introduce this years Young Atlantiks cohort! Our 10 fellows will travel to Berlin, where they will </span>meet with decision-makers from politics, business, academia and civil society and participate in this years German-Canadian Conference.</em></p>
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-75971" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Tom-Balogh.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<p data-ccp-border-bottom="2px solid #000000" data-ccp-padding-bottom="1.3333333333333333px"><span data-contrast="none"><strong>Tom Balogh </strong>currently drives new business development initiatives at RWS (part of the Beretta Holding Group). In this role, he identifies high-impact customer challenges adjacent to the core business and develops strategic responses by leveraging internal capabilities and external partnerships to shape a portfolio of new business opportunities. In parallel, he is pursuing a doctoral degree as an external candidate at the Chair of Strategic Entrepreneurship at HHL Leipzig Graduate School of Management, where his research focuses on the microfoundations of firm capabilities for strategic change and organizational renewal. </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div style="text-align: left;"><span class="TextRun SCXW42458662 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><strong><span class="NormalTextRun SCXW42458662 BCX0">Christina Caouette </span></strong><span class="NormalTextRun SCXW42458662 BCX0">is a public policy and foreign affairs analyst with the Government of Canada. Currently, she works as a Senior Policy Analyst at Canada&#8217;s Major Project Office, where she advances nation-building projects as part of the Regulatory Implementation Team. Christina builds on five years of experience at Natural Resources Canada, where she forwarded Canada&#8217;s energy security and net-zero commitments in the renewable energy, critical minerals, nuclear and LNG sectors. Her positions at Global Affairs Canada and Innovation, Science and Economic Development Canada have further enabled her to contribute to Canada&#8217;s bilateral relations with countries in Europe, Asia, and South America.</span></span></div>
</td>
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75972 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christina-Caouette.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75976 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Alex-Cool-Fergus.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Alex Cool-Fergus</strong> has fifteen years of experience working in the environmental policy sector. As Senior Manager of Public Affairs at Climate Caucus, Alex helps to shape the organization&#8217;s government relations, advocacy and policy work on behalf of municipal leaders. She brings a wealth of experience from her previous policy roles at Climate Action Network Canada and the Federation of Canadian Municipalities and having led dozens of local political and mobilization campaigns.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div><b><span lang="EN-US">Benjamin Deutsch </span></b><span lang="EN-US">is a graduate student at Dalhousie University in Halifax, Nova Scotia, Canada and a veteran of the Canadian Armed Forces. A graduate of the Royal Military College of Canada, he served for sixteen years as a Naval Warfare Officer in the Royal Canadian Navy, specializing in navigation and anti-submarine warfare. He worked closely with NATO partners in operational and and strategic roles across Northern Europe, the Eastern Mediterranean, and the Black Sea. Late in his career, he completed an exchange with the Australian Defence Force and deployed to the Middle East, supporting drug interdiction and counter-piracy operations in the Arabian Sea and Gulf of Oman. Since retiring in 2025, he has begun a master&#8217;s degree, with research focusing on civil-military relations and international strategic cooperation during the Cuban Missile Crisis. His academic and professional interests centre on North Atlantic security, allied interoperability, and the evolving dynamics of great power competition. He aims to combine his military and academic experience toward a career in intelligence and international security.</span></div>
</td>
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75978 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Benjamin-Deutsch.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75979 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Christian-Junger.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div><b><span lang="EN-US">Christian G. Junger </span></b><span lang="EN-US">is a deep tech entrepreneur and CEO &amp; Founder of Encryptiq, a German company focused on Confidential Computing and Confidential AI. With over a decade of experience in cybersecurity and Web3, he works at the intersection of secure data processing, AI, and digital sovereignty. He is also the Founder and Managing Director of InnoSimp GmbH, an advisory and investment firm supporting companies on strategy and emerging technologies. Previously, he served as Chief Strategy Officer and Management Board Member at Integritee AG and found Securitee, a startup acquired in 2021. His work focuses on the policy and transatlantic implications of secure AI and data governance. He studied Business and Engineering at RWTH Aachen University and Finance &amp; Economics at CEU Pablo University in Madrid, and has represented his work internationally, including at the World Economic Forum in Davos.</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div><b><span lang="EN-US">Ethan Lou</span></b><span lang="EN-US"> is an editor at the Globe and Mail, Canada’s newspaper of record. He oversees columns in the business section and writes across the paper. Lou is the author of two critically acclaimed nonfiction books. He previously reported for Reuters and the Toronto Star. </span></div>
</td>
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75980 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Ethan-Lou.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75981 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Moritz-Meissner.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div><b><span lang="EN-US">Moritz Meissner</span></b><span lang="EN-US"> i</span><span lang="EN-US">s radio journalist and news editor at Mitteldeutscher Rundfunk. At MDR Thuringia, he reports on domestic and foreign affairs on a daily basis to tens of thousands of listeners. His main objective is monitoring political, economic and social developments in the state of Thuringia. He first engaged in transatlantic work for the first time at Amerika Haus e.V. NRW in Cologne and in addition, he is a keen observer of geopolitics and how his home region—the states of former East Germany—is shaped by global developments.</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Margret Schneider </strong>is an economist and Policy Officer for net-zero industries at the Directorate-General for Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs of the European Commission. Her work focuses on strengthening the competitiveness of clean technology manufacturing in Europe through regulatory frameworks and public financing. Currently seconded from the German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, she previously worked on industrial applications of hydrogen and a broader range of European economic policy issues related to competitiveness.</p>
</td>
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75982 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Magret-Schneider.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75983 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Lisa-Xie-500x500.png" alt="" width="500" height="500" /></p>
</td>
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<div>
<p class="gmail-whitespace-pre-wrap"><b><span lang="EN-US">Lisa Xie </span></b><span lang="EN-US">is a Policy Advisor to Canada&#8217;s Minister of Industry, where she advises on industrial strategy, economic resilience, and international engagement. She develops and advances crossborder partnerships that strengthen supply chains and enhance industrial competitiveness across sectors such as advanced manufacturing, technology, electric vehicles, and pharmaceuticals. Drawing on a background in international business and public policy, Lisa supports transatlantic cooperation, with focus on aligning high-growth, innovation-driven sectors. She holds a bachelor&#8217;s degree from Switzerland and an MBA completed across China and the United States, and is an alumna of the World Economic Forum&#8217;s Global Sharpers Community.</span></p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr class="table-row">
<td class="text-column" style="width: 70%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: justify;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Dr. Constantin Zeif </strong>is a senior strategy executive working at the intersection of corporate strategy, strategic intelligence and executive governance within the maritime defence and security industry. He currently serves as Vice President Strategy &amp; Intelligence at TKMS, working in close collaboration with the Executive Board to define, shape, and execute the company&#8217;s long-term strategic direction. Dr. Zeif holds a Ph.D. (Dr. rer. pol.) in Economics, with a focus on strategic management. He values professional exchange on corporate strategy, defence and security industries, M&amp;A, capital markets, transformation, and long-term value creation, and actively engages with senior leaders, executives, and recruiters across his professional network.</p>
</td>
<td class="image-column" style="width: 30%; vertical-align: middle; padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-75984 size-medium" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif-500x500.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif-500x500.png 500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif-768x768.png 768w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif-480x480.png 480w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif-760x760.png 760w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Constantin-Zeif.png 1000w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table class="responsive-table" style="width: 100%; border-collapse: collapse; margin-top: 30px; margin-bottom: 30px;">
<tbody>
<tr>
<td style="padding: 0px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;"><em>The Young Atlantiks program is organized in cooperation with Atlantik-Brücke Canada.</em></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 10px; text-align: center;">
<p style="font-weight: 400;">
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-class-of-2026-2/">Young Atlantiks: Class of 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>German-Canadian Young Atlantiks Program 2026</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 14:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Applications]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=75003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Call for Applications: Emerging professionals from Germany and Canada are invited to apply for an intensive five-day exchange in Berlin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2026/">German-Canadian Young Atlantiks Program 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>For nearly four decades, Atlantik-Brücke’s German-Canadian Conference has served as a premier platform for dialogue between Germany and Canada, bringing together leaders from politics, business, and civil society to address the most pressing transatlantic issues of our time.</p>
<p>The <strong>Young Atlantiks Program </strong>builds on this legacy by investing in the next generation of German-Canadian leaders. Now in its seventh year, the program convenes a select group of emerging professionals from Germany and Canada for an intensive five-day exchange in Berlin, focused on current and future challenges on both sides of the Atlantic.</p>
<p>Participants will engage in in-depth discussions, workshops, and meetings with senior decision-makers, academics, and business leaders from a wide range of sectors. In addition, the Young Atlantiks delegation will attend the <strong>German-Canadian Conference</strong> in Berlin, held on <strong>May 18–19, 2026</strong>. Core themes of the conference will include security policy and shifting geopolitical realities, critical raw materials and industrial transformation, digital infrastructure and data sovereignty, as well as key domestic political debates in both countries.</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<div class="column">
<p><strong>When: </strong>May 17–21, 2026</p>
<p><strong>Where: </strong>Berlin, Germany</p>
<p><strong>Who: </strong>German or Canadian citizens aged 28–35</p>
<p><strong>Deadline: </strong>Sunday, March 8, 2026, at 11:59 p.m. EDT</p>
<p><a class="button" href="https://ya.atlantik-bruecke.org/application/welcome">Go to the application portal</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h4><strong><u>Program Format:</u></strong></h4>
<ul>
<li>Up to 10 participants (German, Canadian, gender-balanced)</li>
<li>Five days of in-person programming in Berlin, Germany (Sunday, May 17 – Thursday, May 21, 2026)</li>
<li>Meetings and discussions with leaders from politics, business, academia, and civil society</li>
<li>English as the primary working language</li>
<li>Participation in the German-Canadian Conference 2026</li>
</ul>
<h4><strong><u>Eligibility &amp; Profile:</u></strong></h4>
<p>Successful applicants must</p>
<ul>
<li>Be German or Canadian citizens aged 28–35 (inclusive at the time of the program)</li>
<li>Demonstrate leadership and impact in their professional careers</li>
<li>Show a strong interest in the German-Canadian partnership and in political, economic, and social issues</li>
<li>Be willing to actively contribute to the Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada networks</li>
<li>Come from any sector, including business, government, media, military, non-profit, finance, academia, or the arts</li>
<li>Contribute to a diverse cohort, including gender minorities and individuals from all backgrounds</li>
</ul>
<h4><strong><u>Program Objectives:</u></strong></h4>
<ul>
<li>Foster deeper understanding of the German-Canadian relationship among emerging leaders</li>
<li>Provide first-hand insight into another country’s political institutions, society, history, and culture</li>
<li>Strengthen and expand the German-Canadian alumni network</li>
<li>Increase the engagement of future leaders within the Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada networks</li>
</ul>
<h4><strong><u>Costs &amp; Logistics:</u></strong></h4>
<p>Participants will receive fixed stipends to help cover international travel to Berlin, accommodation, and group meals. Travel arrangements to and from the conference must be organized individually. Personal and incidental expenses remain the responsibility of participants.</p>
<h4><strong><u>Program Dates:</u></strong></h4>
<ul>
<li><strong>Arrival:</strong> Sunday, May 17, 2026 (earlier arrival possible at personal expense)</li>
<li><strong>Departure:</strong> Thursday, May 21, 2026 (extensions possible at personal expense)</li>
</ul>
<h4><strong><u>Program Dates:</u></strong></h4>
<p>Deadline for applications is <strong>Sunday, March 8, 2026, at 11:59 p.m. EDT</strong>. Applications submitted after this date will not be considered.</p>
<p><a class="button" href="https://ya.atlantik-bruecke.org/application/form">Start application</a></p>
<ul>
<li>Step 1: Fill in the application form.</li>
<li>Step 2: Upload your letter of motivation and CV.</li>
<li>NOTE: All documents must be in English.</li>
</ul>
<h4><strong><u>Contact:</u></strong></h4>
<div class="page" title="Page 4">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Should you have any questions, please reach out to Jonas Ader, <a href="mailto:j.ader@atlantik-bruecke.org">j.ader@atlantik-bruecke.org</a>.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2026/">German-Canadian Young Atlantiks Program 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Significant opportunities within a geopolitical realignment</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/significant-opportunities-within-a-geopolitical-realignment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 09:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Carney]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Meissner]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=70991</guid>

					<description><![CDATA[<p>Professor Philip Meissner von der ESCP Business School Berlin sieht große Potenziale der Zusammenarbeit zwischen der EU und Kanada.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/significant-opportunities-within-a-geopolitical-realignment/">Significant opportunities within a geopolitical realignment</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_71037" aria-describedby="caption-attachment-71037" style="width: 930px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-71037" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Portraet-Philip-Meissner_neu-1-scaled-e1752238599468-1000x500.jpg" alt="" width="930" height="465" /><figcaption id="caption-attachment-71037" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Philip Meissner</figcaption></figure>
<p>Philip Meissner, Professor am Lehrstuhl für Strategisches Management und Entscheidungsfindung an der ESCP Business School Berlin, sieht große Potenziale der Zusammenarbeit zwischen der EU und Kanada insbesondere bei Künstlicher Intelligenz, grüner Energie und Sicherheit. Meissner war Panel-Speaker der diesjährigen Deutsch-Kanadischen Konferenz in Ottawa und geht in seinem Gastbeitrag auch auf die derzeitigen politischen Beziehungen zwischen Kanada unter Premierminister Mark Carney und den USA unter der Führung von Präsident Donald Trump ein.</p>
<p><em>Von Philip Meissner</em></p>
<h4><span lang="EN-US">Which possibilities for collaboration should the EU and Canada focus on?</span></h4>
<p><span lang="EN-US">Canada and the European Union are guided by shared values. In a world marked by uncertainty, geopolitical tension, and power politics, this provides a solid foundation of trust and predictability. It also creates significant opportunities to strengthen collaboration in three key areas:</span></p>
<h5><span lang="EN-US">Technology</span></h5>
<p><span lang="EN-US">[related]Both the EU and Canada face a common challenge: compared to the United States and China, they lag in competitiveness in critical fields such as artificial intelligence and robotics. For example, the top four U.S. tech companies invest 35 times more in AI than the top four in Europe. In 2022, China installed more industrial robots than the rest of the world combined.</span></p>
<p><span lang="EN-US">Joint initiatives in research and development, funding, and digital infrastructure should be intensified. Canada is particularly well-positioned to become a hub for data centers, forming part of a transatlantic AI backbone, thanks to its cool climate and abundant energy resources.</span></p>
<h5><span lang="EN-US">Energy &amp; Cleantech</span></h5>
<p><span lang="EN-US">The second key area for collaboration is energy. Canada has an abundant supply of (clean) energy, while the EU still faces a significant shortfall following Russia’s full-scale invasion of Ukraine and Germany’s nuclear phaseout. A closer energy partnership could help ensure a reliable supply and reduce energy costs in Europe.</span></p>
<p><span lang="EN-US">Additionally, both Canada and the EU are global leaders in cleantech. According to the Global Cleantech Innovation Index, Canada ranks second worldwide, with several European countries like Germany, France and Belgium also in the top ten. A joint strategy for developing and marketing cleantech solutions could help counter China’s dominance in green technology, especially in the energy and transportation sectors.</span></p>
<h5><span lang="EN-US">Security</span></h5>
<p><span lang="EN-US">Security cooperation should focus on two areas: Arctic security and cybersecurity. Both regions are increasingly contested and strategically important. In the Arctic, Canada and the EU could enhance joint surveillance, conduct military exercises, and coordinate on stability and sovereignty.</span></p>
<p><span lang="EN-US">In the cyber domain, both face growing threats to critical infrastructure and democratic institutions. Stronger cooperation should include intelligence sharing, coordinated response planning, and joint efforts to secure digital infrastructure.</span></p>
<h4><span lang="EN-US">How do the current political relations between the United States under President Trump and Canada under the government of Mark Carney look like?</span></h4>
<p><span lang="EN-US">Recent remarks by President Trump, suggesting that Canada should become the 51st U.S. state, have had a deeply negative effect on U.S.–Canada relations. During my visit, I was struck by how many stores displayed “Made in Canada” or “Canadian Product” labels as clear signs of the ongoing trade dispute and a visible expression of national pride and distancing from the U.S.</span></p>
<p><span lang="EN-US">While trade talks between the two countries, still each other&#8217;s largest trading partners, are expected to conclude by July 21st, it remains uncertain how much trust has been permanently lost, even if a deal is reached.</span></p>
<p><span lang="EN-US">Politically, Prime Minister Carney has managed to strike a delicate balance: protecting national interests while keeping diplomatic channels with Washington open. Strategically, however, Canada is clearly diversifying. It is expanding economic and security partnerships with Europe, Asia, and other allies to reduce its dependence on the U.S.</span></p>
<p><span lang="EN-US">At the same time, Canada may benefit from growing international skepticism toward the United States. Thanks to its geographical proximity and traditionally strong ties, Canada could be seen by global businesses as a stable gateway to the U.S. market without the political volatility.</span></p>
<p><span lang="EN-US">Once considered one of the world’s most stable alliances, the U.S.–Canada relationship is now under serious strain. What began as a trade dispute may ultimately mark the beginning of a broader geopolitical realignment.</span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DKK 2025: „Kanada und Deutschland brauchen engere Beziehungen“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/kanada-und-deutschland-teilen-viele-gemeinsame-werte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[b.wild]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 09:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz 2025]]></category>
		<category><![CDATA[DKK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=69775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Deutsch-Kanadische Konferenz am 5. und 6. Mai 2025 kam genau zur richtigen Zeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/kanada-und-deutschland-teilen-viele-gemeinsame-werte/">DKK 2025: „Kanada und Deutschland brauchen engere Beziehungen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 38. Deutsch-Kanadische Konferenz am 5. und 6. Mai 2025 in Ottawa fand dieses Mal genau zur richtigen Zeit statt: Es standen viele drängende Fragen der transatlantischen Agenda zwischen Kanada und Deutschland auf dem Zettel, die es zu erörtern galt. Im Fokus stand die Bewältigung der globalen Veränderungen und die Notwendigkeit, die geopolitische Situation neu zu bewerten. Diskutiert wurden Themen aus den Bereichen Handel, Diplomatie, Technologie, Einwanderung, Verteidigung und Klima.</p>
<p>Eines war dabei immer klar: Deutschland und Kanada stimmen in ihren Werten und Zielen nach wie vor stark überein. 2025 wird voraussichtlich das Jahr sein, in dem beide Länder durch neue Partnerschaften und Handelsbeziehungen einige der ungenutzten Potenziale, wie etwa den LNG-Handel über Deutschlands neues Terminal in Wilhelmshaven, verwirklichen können.</p>
<h4>Herausforderungen nach den Wahlen in Kanada und Deutschland</h4>
<p>Die Wahlergebnisse in Deutschland und Kanada sind dabei sowohl Herausforderung als auch Chance für die entstehende politische Landschaft. In den Diskussionen herrschte im Wesentlichen Einigkeit darüber, dass der demokratische Prozess in beiden Ländern funktioniert hat, dass aber beide Länder mit einer zunehmenden Polarisierung und dem Aufkommen des Populismus konfrontiert sind. In Kanada wurden die Wahlergebnisse weitgehend nicht in Frage gestellt, was angesichts der weltweit zu beobachtenden politischen Instabilität einen gesellschaftlichen Zusammenhalt erkennen ließ.</p>
<p>[related] Währenddessen fand in Deutschland – in Echtzeit während der Konferenz – die Wahl einer neuen Regierung und eines neuen Bundeskanzlers statt. Zwischen den Sitzungen versammelten sich Teilnehmende um einen Bildschirm, auf dem eine Live-Übertragung des zweiten Wahlgangs zu sehen war, der schließlich Friedrich Merz zum deutschen Bundeskanzler machte. Die Erleichterung in der Gruppe war spürbar, denn eine Niederlage hätte Neuwahlen mit einem möglichen weiteren Aufstieg von Parteien am äußersten Rand des politischen Spektrums zur Folge gehabt.</p>
<p>Die Idee einer neuen Form des Multilateralismus, sowohl in wirtschaftlicher als auch in verteidigungspolitischer Hinsicht, könnte eine mögliche Alternative zur diplomatischen Verunsicherung sein. So wurde auf der DKK beispielsweise eine Annäherung Kanadas an die EU als möglicher Weg ins Gespräch gebracht. Auch wenn eine Vollmitgliedschaft in der EU nicht in Frage kommt, könnte eine Beziehung ähnlich dem norwegischen Modell eine Möglichkeit darstellen. Kanada und Deutschland teilen viele gemeinsame Werte und Herausforderungen, und die Beziehung der beiden Länder gilt als äußerst gut. Die Vertiefung dieser Beziehung durch eine stärkere Wirtschafts- und Verteidigungspartnerschaft ist möglich, erfordert jedoch auf beiden Seiten erhebliche Infrastrukturinvestitionen.</p>
<h4>Globaler Handel und Verteidigung in der neuen Weltordnung</h4>
<p>Ein weiteres Thema, das sich wie ein roter Faden durch einen Großteil der Konferenz zog, war die Suche nach Wegen, wie man dem Nullsummenspiel der globalen Handelskriege begegnen kann &#8211; ein Ergebnis der wirtschaftlichen und handelspolitischen Instabilität, die seit der Einführung der amerikanischen Zölle entstanden ist. Diese neue Wirtschaftsordnung hat dazu geführt, dass Verpflichtungen zur Diversifizierung und Stärkung von Handelsabkommen mit verlässlichen Allianzen eingegangen wurden. In den DKK-Sitzungen wurde ein stärkeres Engagement für die Zusammenarbeit und eine erneute Konzentration auf den Multilateralismus betont.</p>
<p>Wirtschaftliche Sicherheit könne nicht erreicht werden, so der Tenor, indem man sich zu sehr auf einen einzigen Wirtschaftspartner verlässt, da dies zu Stagnation und Verkümmerung bestimmter Wirtschaftssektoren und Lieferketten führen kann. Der Weg, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden, werde komplex und wahrscheinlich mit höheren Kosten verbunden sein, insbesondere aufgrund der geografischen Beschränkungen. Auch die Mobilität von Talenten und Kapital könnte in Betracht kommen, um die Abhängigkeit von einem einzigen ausländischen Markt für einen Großteil der Wirtschaftstätigkeit in Kanada zu überwinden.</p>
<p>Ein weiteres Thema, das beide Länder besonders beschäftigt, ist die Verteidigungsstrategie.  Der Mangel an modernen und digitalen Waffen stellt sowohl für Kanada als auch für Deutschland ein potenzielles Entwicklungsfeld dar. Neue und beschleunigte Beschaffungsprozesse könnten Kanada auch besser auf mögliche arktische Bedrohungen vorbereiten.</p>
<h4>Umgang mit Technologie, Medien und der neuen KI-Ära</h4>
<p>In den meisten Panels der Konferenz wurde der Einsatz von KI zumindest ansatzweise thematisiert. Der vielleicht einflussreichste Einsatz von KI ist in den Medien zu sehen. In relativ kurzer Zeit haben wir erlebt, wie speziell generative KI die Art und Weise, wie Menschen Nachrichten und Unterhaltung erstellen und konsumieren, verändert hat. In den Augen der Öffentlichkeit beginnen die Grenzen zu verschwimmen zwischen Inhalten mit hoher sachlicher Qualität und solchen, die zwar überzeugend sind, aber keinen Bezug zur Realität haben. Dies wirkt sich allmählich auch auf demokratische Institutionen aus, die durch faktisch ungenaue oder falsche, aber emotional sehr ansprechende und virale Inhalte unterminiert werden. Die Leichtigkeit, mit der dies auf globaler Ebene möglich ist, lädt auch die Gegner dazu ein, dieses mächtige Werkzeug in ihr Arsenal aufzunehmen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die meisten digitalen Dienste derzeit auf in den USA ansässige Hyperscaler (große Cloud-Service-Anbieter, Anm. d. Red) angewiesen sind, um die für ihr Geschäftsmodell erforderlichen Rechen- und Speicherkapazitäten bereitzustellen. Dies wird allmählich als wachsende Sorge um die Souveränität sowohl von Unternehmen als auch von Staaten gesehen. Modelle wie „Sovereign Clouds“ wurden als eine Möglichkeit für Nationen genannt, ihre digitalen Vermögenswerte und ihre Integrität innerhalb der Grenzen ihrer eigenen Rechts- und Regulierungssysteme zu schützen und ein mögliches Übergreifen anderer Regierungen zu verhindern.</p>
<h4>Ein Forum für „Changemaker“, das Raum für schwierige Fragen bietet</h4>
<p>Wenn es jemals ein Jahr gab, in dem die Stärkung der Beziehungen und des Verständnisses zwischen Kanada und Deutschland wichtiger war, dann war es sicherlich das Jahr 2025. Die Deutsch-Kanadische Konferenz hat sich als ein Forum erwiesen, in dem der freie Austausch von Gedanken und Ideen gedeihen kann. Mit einer vielseitigen Auswahl von Delegierten aus vielen Bereichen der Regierung, der Industrie und der Wissenschaft sowie den zehn Teilnehmern des Programms „Young Atlantiks“ der Atlantik-Brücke waren die Diskussionen zuweilen recht lebhaft. Was bleibt, ist das Gefühl, dass wir durch die Eröffnung des Dialogs den Wandel herbeiführen können, der notwendig ist, um die engeren Beziehungen zu schaffen, die sowohl Kanada als auch Deutschland in diesen Zeiten brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/kanada-und-deutschland-teilen-viele-gemeinsame-werte/">DKK 2025: „Kanada und Deutschland brauchen engere Beziehungen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Der Klimawandel erfordert eine politische Antwort“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/climate-change-requires-a-political-response/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 15:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Teaser]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Climate]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz 2025]]></category>
		<category><![CDATA[German-Canadian Conference 2025]]></category>
		<category><![CDATA[German-Canadian Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Hüther]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Hüther]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=69572</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lesen Sie das Papier von Michael Hüther und Pierre-Gerlier Forest über Klimaneutralität und Regionalentwicklung, eines der Hauptthemen der deutsch-kanadischen Konferenz 2025, und verpassen Sie nicht das Video-Interview mit Michael Hüther.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/climate-change-requires-a-political-response/">„Der Klimawandel erfordert eine politische Antwort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit <strong>Pierre-Gerlier Forest</strong>, Ph.D., Präsident und Geschäftsführer des National Institute for Public Health (Québec), hat unser stellvertretender Vorsitzender <strong>Michael Hüther</strong>, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft, ein Briefing Paper mit dem Titel „Klimaneutralität und regionale Entwicklung: Gemeinsame Herausforderungen für Kanada und Deutschland“ veröffentlicht. Dieses Papier wurde im Rahmen der Deutsch-Kanadischen Konferenz 2025 (05.05.–06.05.) vorgestellt.</p>
<p data-start="246" data-end="1200">Lesen Sie das Paper <strong>hier:</strong> <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Briefing-Paper-No-7-Climate-Neutrality-and-Regional-Development.pdf">Briefing Paper No 7 &#8211; Climate Neutrality and Regional Development</a></p>
<p class="" data-start="246" data-end="1200">In dem Papier wird die Bedeutung einer starken und innovativen Politik zur Bewältigung der Klimakrise und zur Förderung des Übergangs zu einem neuen, nachhaltigen Wirtschafts- und Sozialmodell erörtert. Es wird betont, dass die Klimapolitik höchste politische Priorität haben müsse. Das Papier weist jedoch auf ein häufig übersehenes Problem hin: die regionalen Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen. Verschiedene Regionen innerhalb eines Landes seien je nach Industriesektor, Wirtschaftsstruktur und sozialer Lage unterschiedlich betroffen, wodurch die Umsetzung der Klimapolitik erschwert werde. Deutschland und Kanada dienten als Schlüsselbeispiele, in denen regionale Dynamiken zusätzliche Herausforderungen für das Erreichen der Klimaneutralität darstellten. Zumindest auf den ersten Blick scheine es, als hätten beide Regierungen erkannt, dass die Berücksichtigung der regionalen Perspektive für den Erfolg ihrer Klimastrategien unerlässlich sei. Erklärtes Ziel dieses Papiers sei es, das Verständnis für die regionale Dimension der Klimapolitik zu vertiefen.</p>
<blockquote>
<p data-start="246" data-end="1200">Was sind die zentralen Werte der deutsch-kanadischen Konferenz und warum ist dieser Austausch so wichtig?</p>
</blockquote>
<p data-start="246" data-end="1200">Erfahren Sie mehr über die deutsch-kanadischen Beziehungen in einem exklusiven Video-Interview mit Michael Hüther:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="&quot;We need a more realistic approach on climate policy&quot;" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/QGm1knnFlqI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/climate-change-requires-a-political-response/">„Der Klimawandel erfordert eine politische Antwort“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Young Atlantiks: Meet the Class of 2025</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-meet-the-class-of-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 11:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Germany]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Every year, ten young professionals from Canada and Germany meet at the German-Canadian Conference as part of the Young Atlantiks Program. Meet this years cohort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-meet-the-class-of-2025/">Young Atlantiks: Meet the Class of 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span class="ui-provider a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z ab ac ae af ag ah ai aj ak" dir="ltr">Every year, ten young professionals from Canada and Germany meet at the German-Canadian Conference as part of the Young Atlantiks Program. The program offers a small group of young Canadians and Germans the opportunity to discuss current and future challenges on both sides of the Atlantic to create lasting transatlantic connections. After receiving numerous applications, we are happy to introduce you to our Young Atlantiks cohort of 2025! </span></em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><em>We are honored to introduce: </em></p>
</blockquote>
<p style="font-weight: 400; text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-69443 alignleft" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/11.png" alt="" width="200" height="200" />Kendra Eyben</strong> <em>(Canada/Germany)</em> is a Canadian lawyer specializing in international law, democratic resilience, and public safety. As Counsel in the Crimes Against Humanity and War Crimes Section at the Department of Justice Canada, she leads cross-functional investigations pursuing immigration remedies against alleged perpetrators of international crimes and advises on international criminal law issues. Her career spans strategic and operational roles across the Canadian government, including national security litigation and review, legal advising on public safety matters, and the conduct of administrative investigations and decision-making.</p>
<div class="page" title="Page 1">
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69450 alignright" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/14.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Felipe C. Ferreira</strong><em> (Canada)</em> is a Canadian project and program manager based in Germany, currently serving as a Senior Project Manager &#8211; Finance &amp; Sales at ABO Energy, where he supports the advancement of renewable energy projects in Canada. With over 10 years of international experience, he has led cross-border initiatives in more than 10 countries, with a focus on commercial strategy, stakeholder engagement, and complex project execution. He holds a Master of Global Business from the University of Victoria, along with PMP and CSPO certifications.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<div class="page" title="Page 2">
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-69451 alignleft" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/15.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Markus Iven</strong> <em>(Germany)</em> is a Policy Officer with the German Military Delegation to NATO in Brussels, where he represents Germany in Military Committee working groups. A former military war correspondent, he deployed to Mali and Niger. Markus holds an M.A. in Military Strategic Studies from the Netherlands Defence Academy, for which he received the Dwight D. Eisenhower Thesis Prize of the Netherlands Atlantic Association. In September 2025, he will return full-time to The Hague Centre for Strategic Studies as a defence policy analyst.</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69458 alignright" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/18.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400; text-align: left;"><strong>Felix Kaechele </strong><em>(Canada/Germany)</em> is a seasoned technologist with a foundation in software engineering. He currently serves as the Technical Lead at Cisco’s Innovation Labs in Toronto, where he supports government and enterprise partners in leveraging cutting-edge technologies — including AI, quantum computing, and cybersecurity. His work and career spans multiple sectors, with a particular focus on digital health and life sciences. Originally from Leverkusen, Germany, Felix has also lived in San Francisco and New Jersey before settling in Canada in 2019.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-69463 alignleft" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/19.png" alt="" width="200" height="200" />Isabelle Kamlah</strong> <em>(Germany)</em> is a qualified lawyer and currently serves as Policy Officer for International Energy Relations at the Directorate-General for Energy of the European Commission. In this role, she fosters transatlantic cooperation in the energy sector, with a particular focus on Canada and the United States. She is currently seconded from the German Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action. Previously, she represented Germany as Energy Attaché to the European Council and worked as a Policy Advisor for G7 and G20 affairs at the German Chancellery during Germany’s G7 Presidency.</p>
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69445 alignright" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/12.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Malte Küper </strong><em>(Germany)</em> is an economist specializing in energy and climate policy at the German Economic Institute (IW) in Cologne. His work focuses on decarbonization strategies, hydrogen deployment, and German and European industrial policy. He advises ministries, associations, and companies, with a focus on techno-economic analysis of energy- intensive industries, gas markets, and innovation dynamics. He studied energy engineering in Cologne and Victoria, Canada.</p>
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69449 alignleft" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/13.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eva Neumann</strong><em> (Germany)</em> is an international space lawyer. She graduated from Bucerius Law School (Hamburg) and the University of Oxford, where she majored in European and international law. Currently, Eva works as a legal advisor at the German Space Agency with a focus on regulatory developments and international cooperation at European Union (EU) and European Space Agency (ESA) level.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 4">
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69452 alignright" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/16.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Benjamin Sauvé </strong><em>(Canada) </em>started his studies with a Bachelor in German Studies at the University of Montreal in 2011. In 2012, he studied abroad in Heidelberg, Germany. In 2015, he started his Masters at the University of Montreal, under the direction of Prof. Jürgen Heizmann. In 2017, he started his PhD at McGill, under the direction of Prof. Tove Holmes. He also works as a Course Lecturer for German courses at McGill and as a receptionist at the Goethe Institut Montreal. He is also a board member of the German Association of Montreal.</p>
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<div class="page" title="Page 5">
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<div class="column">
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-69464 alignleft" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/17.png" alt="" width="200" height="200" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Maximilian Walz</strong> <em>(Germany)</em> is a VP for Technology Transformation &amp; Incubation at T-Systems International, Member of Deutsche Telekom (DT). In his role in the CTO Office, he shapes the portfolio with technologies, value propositions and partnerships. He studied at the University of Vienna and the University of Alberta before joining DT.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 5">
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-69465 alignright" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/20.png" alt="" width="200" height="200" />Shirley Zhang, </strong><em>(Canada) </em>is a Senior Advisor with the Government of Canada, advancing national priorities at the nexus of science, technology, defence policy, procurement, international trade, and industrial strategy. Her portfolio supports Canada’s engagement with intergovernmental and international partners across security, innovation ecosystems, and economic development. She also serves as a reservist in the Canadian Armed Forces, active since 2014. A graduate of McGill University (BA&amp;Sc’16, MPP’20), Shirley sits on the Board of Directors at Andrew Fleck Children’s Services and has previously been involved with the World Economic Forum’s Global Shapers Community.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><em>The Young Atlantics program is organised in cooperation with Atlantik-Brücke Canada.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/young-atlantiks-meet-the-class-of-2025/">Young Atlantiks: Meet the Class of 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>German-Canadian Young Atlantiks Program 2025</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2025 10:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Applications]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=68079</guid>

					<description><![CDATA[<p>Call for Applications: The Young Atlantiks Program promotes the “next generation” of German-Canadian transatlantic partnership.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2-2/">German-Canadian Young Atlantiks Program 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>For more than 35 years, Atlantik-Brücke has convened an annual German-Canadian Conference to discuss themes of mutual importance for both countries, bringing together leaders from Canada and Germany in a frank exchange and dialogue. The annual conference has become a forum for strengthening German-Canadian relations and intensifying the exchange between business, civil society, and politics on a multi-partisan basis. The Young Atlantiks Program promotes the “next generation” of German-Canadian transatlantic partnership, and is now in its sixth year. Alumni of the Young Atlantiks Program will remain active in the Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada network.</p>
<p>Bringing together a selected group of young Canadian and German participants, the group will convene for five days to exchange and engage on current and future challenges on both sides of the Atlantic. In addition, the delegation will attend the main German-Canadian Conference taking place in Ottawa from May 4-6, 2025. Topics of discussion will include security policy and changing geopolitical realities, energy and the environment, and technology’s impact on politics, the economy, and society.</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<div class="column">
<p><strong><em>When</em>: May 4-8, 2025</strong><br />
<strong><em>Participants</em>: Canadian and German citizens between 28 and 35 years of age </strong><br />
<strong><em>Application deadline</em>: March 23, 2025</strong></p>
<p><a class="button" href="https://ya.atlantik-bruecke.org/application/welcome">Go to the application portal</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h3>Format:</h3>
<ul>
<li>Up to 10 participants (German, Canadian, gender-balanced)</li>
<li>Delegates will be required to participate in five days of in-person program taking place in Ottawa, Canada. Arrival on Sunday, May 4, 2025. Departure on Thursday, May 8, 2025</li>
<li>The program entails meetings and discussions with senior decision-makers, academics, and business leaders from various sectors. A cultural and social program is also planned (i.e. visits to museums, site visits, and memorials)</li>
<li>English will be the primary language used</li>
<li>Participants are invited to attend the annual German-Canadian Conference</li>
</ul>
<h3>Successful applicants will:</h3>
<ul>
<li>Be Canadian or German citizens between the ages of 28 and 35 (inclusive as of the date of the program)</li>
<li>Demonstrate leadership in their professional careers</li>
<li>Show a strong interest in the German-Canadian partnership and in political, economic, and social issues</li>
<li>Demonstrate willingness to contribute to the Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada network</li>
<li>Be from any sector including: business, government, media, military, non-profit, finance, academia, or arts</li>
<li>Women and gender minorities, as well as people of all backgrounds are encouraged to apply to ensure a diversity of perspectives</li>
</ul>
<h3>Aim:</h3>
<ul>
<li>To foster greater understanding of the German-Canadian relationship among the younger generations and to provide them an opportunity to make lasting transatlantic connections</li>
<li>To learn first-hand about another country’s society, political institutions, history, and culture</li>
<li>To create a young German-Canadian alumni network</li>
<li>To increase future leaders’ presence in the network of Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada</li>
</ul>
<h3><em> </em>Costs:</h3>
<p>Participants will receive fixed stipends to support flight/travel costs to Ottawa, accommodation, and group meals. Logistical arrangements to/from the conference must be arranged by the individual. Incidentals are the responsibility of the participants.</p>
<h3>Dates of Travel:</h3>
<ul>
<li>Inbound flights to Ottawa, Canada, on Sunday, May 4, 2025; participants may arrive earlier at their own expense</li>
<li>Outbound flights from Ottawa, Canada, on Thursday, May 8, 2025; participants may extend the trip at their own expense</li>
</ul>
<h3>Applications:</h3>
<p>Deadline for applications is <strong>Sunday, March 23, 2025, at 11:59 p.m. EDT</strong>. Applications submitted after this date will not be considered.</p>
<p><a class="button" href="https://ya.atlantik-bruecke.org/application/form">Start application</a></p>
<ul>
<li>Step 1: Fill in the application form.</li>
<li>Step 2: Upload your letter of motivation and CV.</li>
<li>NOTE: All documents must be in English.</li>
</ul>
<h3>Notification:</h3>
<p>Successful applicants will be notified by <strong>March 31, 2025</strong>.</p>
<p><em>Note: This program is contingent upon funding. The final number of participants will be determined by the level of financial support received for the program.</em></p>
<h3>Contact:</h3>
<div class="page" title="Page 4">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Should you have any further questions, please contact Jonas Ader, <a href="mailto:j.ader@atlantik-bruecke.org">j.ader@atlantik-bruecke.org</a>.</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/german-canadian-young-atlantiks-program-2-2/">German-Canadian Young Atlantiks Program 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Mut, zu seinen Überzeugungen zu stehen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/vom-mut-zu-seinen-ueberzeugungen-zu-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 13:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Baltikum]]></category>
		<category><![CDATA[CETA]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-kanadische Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[G7]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Fehrenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=62501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 37. Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke und Atlantik-Brücke Canada hat die starke Partnerschaft beider Länder hervorgehoben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/vom-mut-zu-seinen-ueberzeugungen-zu-stehen/">Vom Mut, zu seinen Überzeugungen zu stehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 37. Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke und Atlantik-Brücke Canada hat die starke Partnerschaft beider Länder hervorgehoben. In der kanadischen Botschaft in Berlin erörterten hochrangige Speaker die größten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der bilateralen Zusammenarbeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">In einer Zeit größter Herausforderungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutsch-Kanadischen Konferenz 2024 gemeinsam um Lösungsansätze für die vielen gleichzeitig stattfindenden Krisen gerungen. Mit dieser ambitionierten Zielsetzung versammelten sich etwa 100 politische Entscheidungsträger, Vertreter der Wirtschaft und Finanzwelt, Experten von Think Tanks und Universitäten und Journalisten in der kanadischen Botschaft in Berlin. Unter der Leitung von Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, und Nik Nanos, Vorsitzender der Atlantik-Brücke Canada, und mit aktiver Beteiligung von Botschafter John Horgan und Botschafterin Sabine Sparwasser erörterten die Fachleute in fünf Panel-Diskussionen die drängendsten Fragen der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kanada. Während der gesamten Konferenz galt die Chatham-House-Regel.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">[related]Die erste Diskussionsrunde setzte sich mit dem Wettbewerb um Investitionen und Talente als Herausforderungen für die Industrie in Kanada und Deutschland auseinander. Dabei wurde hervorgehoben, dass Deutschlands Potenzial im Bereich von Mikro-Elektronik und Computer-Chips, aber auch bei grünem Wasserstoff ein Grund für Investitionen von global agierenden Unternehmen sei. Für beide Länder gelte, dass bestehende Märkte, Fabriken und Innovationscluster günstige Voraussetzungen für neue Investitionen darstellten. Derzeit seien jedoch vor allem die USA ein attraktiver Ort für weitere Investitionen, was stark mit dem Inflation Reduction Act (IRA) der Biden-Regierung zusammenhänge. Aktuellen Berechnungen zufolge würden die rund 370 Milliarden US-Dollar an Subventionen Investitionen in einem Volumen von 1,8 Billionen US-Dollar auslösen und eine Re-Industrialisierung hervorrufen. Insofern sei der IRA sowohl für Deutschland als auch für Kanada ein herausfordernder Faktor im internationalen Wettbewerb.</span></p>
<h3>Der Fachkräftemangel trifft Deutschland und Kanada gleichermaßen</h3>
<p style="font-weight: 400;">Was die Bundesrepublik betrifft, gebe es jedoch auch eine Reihe struktureller Probleme im Inland, die den Wettbewerb um Investitionen und Fachkräfte blockierten. Das deutsche Geschäftsmodell erzeuge in der grünen und digitalen Transformation derzeit kein Wachstum und keine zunehmende Produktivität, gerate durch den demografischen Wandel unter Druck und sei durch das Ziel der Klimaneutralität, einen hohen Grad an Bürokratie und ein hohes Steuerniveau erheblich belastet. Erschwerend komme hinzu, dass in der Bundesregierung eine strategische Unsicherheit bezüglich der Industriepolitik herrsche. Kanada dagegen habe zuletzt erfolgreich Investitionen im Bereich der Automobilindustrie angezogen. Derzeit würden drei große Fabriken für elektrische Batterien gebaut. Auch die reformierte Klimapolitik Kanadas, die digitale Revolution bei Künstlicher Intelligenz (KI) und neu geordnete Lieferketten insbesondere für kritische Mineralien und Halbleiter zögen allesamt ausländische Direktinvestitionen an. Ähnlich wie Deutschland leide Kanada allerdings unter einem gravierenden Fachkräftemangel. Während in Kanada immerhin 62 Prozent der Zugewanderten in den Arbeitsmarkt integriert seien, gelte dies nur für 53 Prozent der Migranten in Deutschland. Beide Länder bräuchten eine verbesserte Kultur des Aufnehmens und des Willkommenseins.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausländische Desinformationskampagnen und Einflussnahme in einer globalisierten digitalen Welt waren der Gegenstand des zweiten Panels. Im laufenden Superwahljahr, in dem beinahe die halbe Weltbevölkerung zu Wahlen aufgerufen ist, sei die Bedrohungslage für westliche Demokratien besonders ausgeprägt. Nach der von Manipulationsversuchen betroffenen US-Präsidentschaftswahl 2016 habe die kanadische Regierung einen Monitoring-Prozess für die eigenen Parlamentswahlen implementiert. Die systematische Beobachtung von Cyberattacken habe gezeigt, dass es bei den Wahlen in Kanada 2019 und 2021 zu exzessiven Versuchen ausländischer Beeinflussung gekommen sei. Die Integrität von demokratischen Wahlen sei inzwischen ein Faktor der nationalen Sicherheit, waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. Die wichtigsten Akteure von Desinformationskampagnen seien Russland, China, der Iran sowie extremistische Gruppierungen. Sie verfolgten die langfristige Strategie, die Demokratie als solche zu unterminieren.</span></p>
<h3>Gegen Wahlbeeinflussung und Desinformation in die Offensive gehen</h3>
<p style="font-weight: 400;">Als eher defensiven, reagierenden Lösungsansatz sollten Regierungen und Parlamente die diversen Anbieter von Social-Media-Plattformen dafür verantwortlich machen, ihr Regelwerk im Umgang mit manipulierter Information konsequent anzuwenden. Ein proaktiver, offensiverer Ansatz bestehe darin, sogenanntes „Prebunking“ zu betreiben. Das heißt, dass Regierungen die jeweilige Bevölkerung vollständig und transparent über ausländische Wahlbeeinflussung informieren sollten, Wissenschaftler dazu forschen sollten und eine breite Öffentlichkeit sich beginnend in der Schule damit befassen müsse. So sei eine gezieltere Vorbereitung auf spezifische Angriffe gewährleistet, etwa zur Bundestagwahl 2025 und zu den kommenden Parlamentswahlen in Kanada. Dafür seien höhere Investitionen in die Monitoring-Systeme und eine technische Anpassungsfähigkeit von Regierungen und Geheimdiensten erforderlich. Dennoch dürfe man die Wirkung von sogenannten „Deep Fakes“ nicht überbewerten. Während manipulierte Texte, Fotos und Audio-Dateien mittlerweile kaum als solche zu erkennen seien, seien Videos noch relativ gut als Fälschung zu identifizieren. Die Runde empfahl den Bürgern beider Länder generell, vertrauenswürdige Informationsquellen von bekannten Medienhäusern zu nutzen. Seriöser Journalismus berichte zudem über Desinformationskampagnen und decke diese bisweilen investigativ auf.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die dritte Panel-Diskussion befasste sich mit der Zukunft der sicherheitspolitischen Kooperation zwischen Kanada und Deutschland und der damit verbundenen Anpassung an neue geopolitische Realitäten. Alle Expertinnen und Experten betonten, dass Kanada und Deutschland langjährige und verlässliche Verbündete der NATO seien und die deutsch-kanadischen Beziehungen im Bereich der Sicherheit und Verteidigung in hervorragendem Zustand seien. Dies sei umso wichtiger, nachdem Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine die Sicherheitsarchitektur in Europa fundamental verändert habe. Für Deutschland gehe es in den nächsten Jahren vor allem darum, die in 2024 aufgrund des Sondervermögens für die Bundeswehr erreichten 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben nachhaltig zu finanzieren. Die Zeitenwende müsse sich verstetigen.</span></p>
<h3>In der Unterstützung der Ukraine standhaft bleiben</h3>
<p style="font-weight: 400;">Als sogenannte „Framework Nations“ im Baltikum nähmen Deutschland und Kanada eine starke Rolle an der Ostflanke des Bündnisses ein. Deutschlands Aufbau einer permanent in Litauen stationierten Brigade und 35.000 Soldaten in erhöhter Bereitschaft dokumentierten dies. Dennoch müssten beide Partner noch besser und glaubwürdiger werden in der Abschreckung gegenüber Russland. Beide Länder unterstützten die Ukraine in erheblichem Umfang in deren Verteidigung gegen den russischen Aggressor – und müssten in diesem Konflikt unbedingt standhaft bleiben. Ansonsten zögen sowohl Russlands Präsident Putin als auch Chinas Staatschef Xi Schlussfolgerungen zu Ungunsten des demokratischen Westens. Was den Krieg im Gaza-Streifen angeht, kümmerten sich die Außenministerinnen Baerbock und Joly unablässig um eine diplomatische Initiative. Nach Ende des Krieges werde es um Hilfen für den Wiederaufbau in der Region gehen. Ohnehin sollte die deutsch-kanadische Sicherheitspartnerschaft stärker als bislang humanitäre Sicherheit, entwicklungspolitische Initiativen und Krisenprävention einschließen. Ein Panel-Teilnehmer mahnte in diesem Kontext eine effektivere Kommunikation an. Es komme auf den Mut an, zu seinen Überzeugungen zu stehen. Dem Narrativ vom oft zitierten „Abstieg des Westens“ müsse man positive Botschaften mit belastbaren Ergebnissen der gemeinsamen Politik entgegensetzen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die anschließende Diskussionsrunde analysierte die Nachhaltigkeit globaler Ernährungssysteme und deren Konsequenzen für Kanada und Deutschland. Die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln fuße im Wesentlichen auf zwei Säulen. Das Zusammenspiel aus Düngemitteln und landwirtschaftlicher Technologie bilde die erste Säule, inländischer und grenzüberschreitender Handel von Nahrung die zweite. Dieses System weise einige Schwächen auf, sei aber nicht schnell und einfach durch eine Alternative zu ersetzen. Zu den größten strukturellen Schwierigkeiten zählten der Kaufpreis für Dünger, zu viel Regulierung in der EU, unfairer internationaler Wettbewerb und eine tiefe Kluft zwischen Stadt und Land. Das gravierendste Problem sei, dass die Zahl hungernder Menschen von weniger als 600 Millionen in 2020 auf derzeit mehr als 800 Millionen zugenommen habe. Auf der anderen Seite seien gleichzeitig mehr als 2 Milliarden Menschen fettleibig. Um diese Situation zu verbessern, verfolge Deutschland bei Projekten in den Entwicklungsländern Afrikas Bottom-Up-Ansätze, die Menschen zum Zugang zu gesunder Nahrung befähigen, Frauen in diesen Prozess einbinden, eine Kreislaufwirtschaft in Gang setzen und politische Dialoge mit der Afrikanischen Union beinhalten. Ein Experte plädierte dafür, dass Kanada und Deutschland strategische nationale Lager von Weizen und Dünger aufbauen sollten.</span></p>
<h3>Auf dem Weg zur „Net Zero“-Politik zählt vor allem Disziplin</h3>
<p style="font-weight: 400;">Das abschließende Panel bewertete die ambitionierte Klimakooperation in Kanada und Deutschland auf dem Weg zu einer „Net-Zero“-Politik. Die Runde stimmte darin überein, dass es genau die richtige Politik sei, einen Preis für Kohlenstoffdioxid-Emissionen festzulegen. Bei der Umsetzung brauche es in erster Linie Disziplin. Kanada produziere und verbrauche nach wie vor Erdöl und -gas im großen Stil und sei das Schlusslicht unter den G7-Staaten, was die Emissionsminderung von CO2 angehe. Die in diesem Sektor tätigen Unternehmen sollten ihre Profite in die grüne Transformation investieren, lautete ein Vorschlag. Prognosen zufolge sei „Peak Oil“ international gesehen sogar erst 2030 erreicht. Kanada dürfe diesen fossilen Weg nicht weitergehen, die Konsequenzen aus Waldbränden, Dürren, Fluten und schmelzender Arktis seien bereits heute verheerend.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unter Fachleuten gilt es als anerkanntes Prinzip, dass Sicherheit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit von Energie in einer Balance zueinander stehen müssen. Auf dem Index dieses sogenannten „World Energy Trilemma“ erreiche Deutschland 80 von maximal 100 Punkten und Platz 7 im internationalen Vergleich. Kanada komme mit 81 Punkten auf Platz 4. Die Bundesrepublik habe sich zwar schnell vom russischen Erdgas und Erdöl gelöst, sei nun aber abhängig von Liquefied Natural Gas (LNG) aus Norwegen und den USA. Immerhin wuchsen die erneuerbaren Energien in ihrem Anteil am gesamten Mix der Energieproduktion. 300.000 Arbeitsplätze hingen inzwischen an diesem Markt. Auf dem langen Weg bis zur Klimaneutralität 2045, der nicht linear verlaufe, werde grüner Wasserstoff immer wichtiger. Dieses Jahrzehnt sei entscheidend für das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.</span></p>
<h3>Eine der wertvollsten Partnerschaften</h3>
<p><em>Ein Kommentar von Robin Fehrenbach</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Neben den Vereinigten Staaten von Amerika ist Kanada der wichtigste Partner Deutschlands außerhalb von Europa. Auf der Basis gemeinsamer demokratischer Werte und strategischer Interessen pflegen beide Länder seit Jahrzehnten auf nahezu allen zentralen Politikfeldern eine enge und überaus erfolgreiche Zusammenarbeit. In der NATO spielen Kanada und Deutschland eine führende Rolle im Baltikum. Im G7-Format haben sie wirksame Sanktionen gegen Russland seit dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt. Mit dem Freihandelsabkommen CETA, das Deutschland nun endlich auch vollständig im Bundestag ratifiziert hat, haben die Europäische Union und Kanada einen der modernsten und ambitioniertesten Handelsverträge abgeschlossen. Dies gilt vor allem für Arbeitnehmerrechte, den Umwelt- und Verbraucherschutz und ein auf vorbildliche Art reformiertes Schiedsgerichtsverfahren bei Streitigkeiten zwischen Investoren und dem jeweiligen Staat. In Washington, D.C. und Brüssel würden sich manche wünschen, wenn mit TTIP ein vergleichbares Abkommen zwischen den USA und Europa in Kraft wäre.</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch damit nicht genug: Kanada und Deutschland haben 2021 eine Energiepartnerschaft etabliert und ein Jahr später eine Kooperation im Bereich grüner Wasserstoff. Damit gehen sie mit Volldampf Themen an, die eine positive Zukunft ihrer Gesellschaften in einer Welt aufsteigender autoritärer Mächte sichern sollen. Deutsche und kanadische Universitäten arbeiten zudem in der Forschung zu Künstlicher Intelligenz zusammen. Die Liste ließe sich fortführen, wie auch die Deutsch-Kanadische Konferenz eindrucksvoll gezeigt hat.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Regierungen in Ottawa und Berlin sind sich des hohen Wertes dieser hervorragenden Partnerschaft bewusst. Sie sollten ihre beispielhafte Zusammenarbeit weiter ausbauen, vertiefen und intensivieren. Demokratische Staaten werden weltweit von außen und innen attackiert. Freiheit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand stehen auf dem Spiel. In dieser Lage muss der demokratische Westen unbedingt zusammenhalten, um seine Werte und Interessen zu verteidigen.</span></p>
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		<title>2024 Young Atlantiks Program Report</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/2024-young-atlantiks-program-report/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Berger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 10:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Young Atlantiks Program]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>From May 11-15, 2024, ten young Canadian and German professionals, with diverse backgrounds and expertise, met to discuss current and future transatlantic challenges and to attend the 37th German-Canadian Conference in Berlin. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/2024-young-atlantiks-program-report/">2024 Young Atlantiks Program Report</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, Germany</p>
<p><strong>May 11- 15, 2024</strong></p>
<p>The Young Atlantiks Program, organized with the support of the Embassy of Canada to Germany, the Embassy of Germany to Canada, Atlantik-Brücke Canada and Atlantik-Brücke e.V., seeks to cultivate the next generation of young leaders to foster the German-Canadian transatlantic partnership. From May 11-15, 2024, ten young Canadian and German professionals, with diverse backgrounds and expertise, met to discuss current and future transatlantic challenges and to attend the 37<sup>th</sup> German-Canadian Conference in Berlin. The program&#8217;s goals include deepening the understanding of Canadian and German politics and culture, fostering connections between the two countries, and enhancing future leaders&#8217; involvement in transatlantic networks.</p>
<p>During the five-day program, the Young Atlantiks engaged in dialogues with a variety of transatlantic actors to discuss key issues on the international policy agenda, including climate change, defence and security cooperation, as well as digitalization and artificial intelligence. These sessions were complemented by a well-curated cultural and historical program, which took the Young Atlantiks to museums in addition to civil society and art initiatives. The participants took the opportunity to learn not only from speakers but also from one another on a peer-to-peer level, sharing different perspectives and experiences from various fields. All discussions were held under the Chatham House Rules. Outlined below, are three key takeaways from the Young Atlantiks’ discussions in Berlin: the uncertainty of geopolitical changes in the upcoming super-election year, the benefits of generational collaboration across transatlantic allies, and the need to implement concrete joint projects to enhance the Canada-Germany bilateral relationship.</p>
<p><strong> Super-election Year: Uncertainty in a Geopolitical Polycrisis</strong></p>
<p>A shared underlying theme in most discussions during the Young Atlantiks Program was the looming uncertainty of geopolitical change with upcoming elections in many countries, including the European Union (“EU”), Mexico, India, and, most notably, the United States (“US”) this fall. The US policy under a possible second Trump administration would greatly impact many policy areas discussed, including environmental, foreign, and trade policy. The consequences for the transatlantic relationship of new and re-emerging aggression from China and Russia, respectively, were also discussed. Finally, while climate change was a set agenda item for multiple sessions, it frequently featured in many others as well. As one of the conference speakers captured, “climate change is an ‘everything’ issue,” with intersectional impacts across all sectors. While Germany and Canada share generally similar approaches to climate change adaptation and mitigation strategies, additional emphasis was placed on the countries acting together in supporting the world’s transition to net-zero, including Global South actors. The group learned about possible impacts of the EU election on the European Green Deal as well as ongoing debates in the Canadian context, which has a resource-based economy. Many speakers shared how domestic policy areas, such as inflation, employment, and immigration, link to the current geopolitical situation, highlighting the complexities foreign policy needs to consider.</p>
<p><strong>Fostering Collaboration Across Generations, the Atlantic and Beyond</strong></p>
<p>[related] When discussing the geopolitical challenges during the super-election year, most speakers stressed the importance of fostering collaborations between Germany and Canada across generations. While of particular importance in this context, building these relationships would serve both countries well regardless of election outcomes. Many guests during the Young Atlantiks program showed their appreciation for bringing together the next generation of transatlantic leaders and were  seeking the Young Atlantiks’ input as much as the Young Atlantiks sought theirs. Speakers collectively stressed a focus on being more agile, increasing collaboration, engaging other young people, and emphasizing what unites Germany, Canada, and other partners, rather than what divides them. To strengthen collaborations and partnerships, it is crucial to engage with the different cultures and populations of Germany and Canada, as well as to seek and maintain conversations with those who are not necessarily like-minded to find common ground and build trust. In a constantly changing world, the forces of government, industry, and civil society need to pull together in order to secure peace and prosperity for and with future generations. This can only be achieved through cooperation and collaboration.</p>
<p><strong>Moving Beyond Rhetoric: Building a Concrete and Reliable Transatlantic Partnership</strong></p>
<p>The Young Atlantiks Program highlighted that bilateral relations are currently at an all-time high, reflecting a strong and vibrant partnership. It is, however, imperative that this positive diplomatic climate is translated into concrete actions and initiatives. Instead of simply acknowledging the success of current bilateral relations, decisive steps need to be taken to initiate specific projects, advance particular issues, and ensure these relationships can weather the coming potential geopolitical instability. A prominent example is the trade agreement with Canada, which Germany has ratified, but other EU member states, such as France, have not yet. This situation highlights a critical challenge: if universal ratification of a trade agreement with a close and like-minded partner like Canada cannot be achieved, with whom can the EU successfully negotiate such agreements? While the United States will naturally remain Canada&#8217;s most important partner, the EU and Germany must elevate their commitments and take the Canadian relationship more seriously. Given the growing notion of isolationism in the US political debate, this would benefit both Canada and Germany. Strengthening the transatlantic relationship involves not only economic and trade matters but also addressing broader geopolitical, security, and environmental challenges together. By moving beyond rhetoric and focusing on tangible outcomes, the Canada-Germany relationship can be strengthened, contributing to a more resilient and prosperous future for both countries and partners.</p>
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		<title>Eine Vielzahl geteilter Chancen und Herausforderungen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/eine-vielzahl-geteilter-chancen-und-herausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 13:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=56953</guid>

					<description><![CDATA[<p>Energie und Umwelt, Innovation und KI, Industriepolitik und Lieferketten sowie Verteidigung, Sicherheit und Beschaffung: Das waren die Themen der Deutsch-Kanadischen Konferenz in Ottawa 2023.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/eine-vielzahl-geteilter-chancen-und-herausforderungen/">Eine Vielzahl geteilter Chancen und Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Deutsch-Kanadische Konferenz 2023, die vom 4. bis 5. Juni in Ottawa, Kanada, stattfand, brachte 60 hochrangige Teilnehmer*innen aus beiden Ländern zusammen &#8211; darunter Staatssekretärin Susanne Baumann vom Auswärtigen Amt und Simon Kennedy, stellvertretender kanadischer Minister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung. Die Delegation diskutierte aktuelle Fragen in vier Themenblöcken: Energie und Umwelt, Innovation und künstliche Intelligenz, Industriepolitik und Lieferketten sowie Verteidigung, Sicherheit und Beschaffung.</em></p>
<p><em>Bei den Abendempfängen, die von Global Affairs Canada und in der Residenz der deutschen Botschafterin in Kanada, Sabine Sparwasser, ausgerichtet wurden, konnten die Teilnehmer*innen den Dialog über die deutsch-kanadische Partnerschaft und die gemeinsamen Herausforderungen und Ziele gemeinsam mit den Referenten und anderen Gästen vertiefen.</em></p>
<p><em>Report by the Young Atlantiks 2023</em></p>
<h4>Unpacking Canada-Germany Resource Security &#8211; Working together for a low carbon future</h4>
<p>The conference’s first session dealt with the conditions required to create a Canada-Germany green hydrogen partnership and de-risking low-carbon project planning. The panel reflected on the newly released expert report commissioned by the Konrad Adenauer Stiftung and Atlantik-Brücke Canada, which offered the following recommendations to support the advancement of a stronger partnership and achieve the energy transition: (1) prioritize critical minerals and green hydrogen; (2) increase infrastructure investments; (3) work together on regulations and standards; (4) develop a strategic plan for the partnership; and (5) conduct pilot projects to demonstrate the viability of green hydrogen to boost private investment.</p>
<p>[related]The panel emphasized the need for both vision and action to realize our net-zero commitments. While in Canada recently announced investment tax credits were welcomed, the conversation highlighted how the regulatory environment is not ready to enable the growth of Canada&#8217;s clean economy at speed and scale. The inadequacy of regulatory frameworks creates uncertainty, exacerbates risks, and hinders renewable energy and green hydrogen projects.</p>
<p>This issue points to a broader theme that permeated the conversation, which is the important role governments must play in creating policy stability and predictability.</p>
<h4>Energy and Environment &#8211; Squaring the “energy trilemma&#8221;</h4>
<p>The session focused on addressing the “energy trilemma”: securing long-term economic growth, achieving progress toward net-zero emissions, and ensuring energy security—all at the same time. Throughout the discussion, the trilemma was extended to a “quadrilemma,” adding Indigenous partnership and reconciliation as a critical, and equal, priority, as well as a potential competitive advantage if done right. The session concluded by proposing a comprehensive action plan (“The 5 Cs”) to solve the quadrilemma: (1) international collaboration between like-minded countries; (2) concentration of the supply chain (building out complete supply chains to improve resilience); (3) building community confidence through ongoing engagement and partnership with Indigenous Peoples; (4) building competitiveness through strategic government interventions; and (5) using smart climate policies to reduce carbon emissions.</p>
<p>Given the budding hydrogen partnership between Canada and Germany, much of the discussion was centered on the role of hydrogen as a solution. It was acknowledged that hydrogen still faces significant challenges which threaten its viability as a critical low-carbon energy source. There are still too few buyers of clean hydrogen, and the technology to produce low-carbon hydrogen has yet to be proven at scale—resulting in an illiquid market, especially when compared to electricity. Additionally, technological challenges in both the use and distribution of hydrogen, especially in shipping, were raised. Put together, these factors underscore the need for de-risking, especially in the initial phase of hydrogen projects, which can be achieved through government support.</p>
<p>A spirit of embracing innovation and adaptability was deemed necessary to tackle the many obstacles ahead as we soldier on into a low-carbon future.</p>
<h4>Innovation and Artificial Intelligence &#8211; Time for a &#8220;pause&#8221;?</h4>
<p>This session explored the transformative potential of artificial intelligence (AI) in various sectors and underscored the importance of responsible and ethical deployment. The session was augmented by a paper authored by Dominic Martin, Professor at the Université du Québec à Montréal, who joined the discussions. AI was recognized as a pivotal force driving transformation across industries, enabling accelerated innovation and problem-solving. Discussants emphasized that AI can streamline decision-making processes and enhance efficiency across sectors, presenting opportunities for growth and improvement.</p>
<p>While recognizing the need for continued research, attendees discussed the significance of establishing guidelines and red lines that outline what AI should not do. By setting ethical boundaries, AI can be harnessed for the benefit of society while mitigating potential risks and ensuring accountability. One of the challenges that arose in the discussion was the alignment of human will with the actions of the machine, underscoring the complexity of integrating AI into societal norms and expectations.</p>
<p>Participants discussed the growing trend of technological nationalism and emphasized the necessity for international collaboration. Recognizing the global nature of AI&#8217;s impact, they advocated for the development of international regulations and standards. Collaborative efforts among nations can facilitate the sharing of best practices, harmonize ethical guidelines, and address common challenges such as bias, accountability, and the rapid pace of AI&#8217;s advancements. We should not over or underexaggerate the threat of autonomous AI, but think through the necessary guardrails in research and innovation, similar to those that exist with cloning, that can ensure we harness its benefits.</p>
<h4>Discussion on State-to-State Diplomacy</h4>
<p>Over lunch, participants debated State-to-State Diplomacy in the context of the current state of German-Canadian relations, as well as the current state of affairs in a global context.</p>
<p>One important distinction was made on the panel: it is not only a changing world, it is a changed world. After the Russian attack on Ukraine, the international stage has changed fundamentally. The conflict has changed the scene and it is unclear how we counter the imperialistic attack. Furthermore, threats like misinformation and disinformation are a big challenge and they got bigger in the last year. Climate change and all the challenges coming with it are very real. Mass migrations, not only between countries but also inside countries are happening more and more.</p>
<p>It remains important as ever to talk with each other and to listen to everyone, to keep friends close by and fostering good connections especially with like-minded partners is active de-risking. Cooperation with like-minded partners needs to be intensified. Whether it is on infrastructure, resources or cooperation on the international stage like the UN: to be active on all these fronts is important.</p>
<h4>Industrial Policy and Supply Chains &#8211; The promises and pitfalls of a rapid pivot away from three decades of economic liberalism</h4>
<p>The challenges and opportunities of state industrial policy and supply chain strategy were reviewed by some of the two country’s most senior officials. The Russian invasion of Ukraine and the COVID-19 pandemic demonstrated the fragility of neglected or undervalued supply chain strategies, with many critical materials heavily relying on only a few countries, creating a ripple effect.</p>
<p>The passage of the United States’ Inflation Reduction Act and the recent investment by Volkswagen in Canada to establish an electric vehicle battery manufacturing facility were discussed as two examples of an increasing trend by governments to play a role in the promotion of a state’s industrial policy, particularly with respect to the transition to green energy.</p>
<p>Panelists acknowledged that the bureaucratic wheel often turns slowly when it comes to approving projects and spurring innovation, but that there was widespread need to future-proof domestic industries, while still delivering the benefits of open, global trading economies. Furthermore, there is still a strong argument for globalization and open trading, but perhaps less with a frame of mind of trading with friends – rather we trade with interests in mind. Countries like Canada and Germany don’t need to have every component for every industry, but we should play some role in critical supply chains.</p>
<h4>Defense, Security and Procurement &#8211; Honoring commitments to transatlantic security</h4>
<p>In the day’s final session, there was universal agreement that Russia&#8217;s invasion of Ukraine brought clarity on our shared main challenge ahead: provide a credible deterrence against Russia. In order to reach this goal, widespread reforms are necessary. First, it was emphasized that Germany needs to demonstrate its seriousness about its commitment to a Zeitenwende. Committing more funds for defense projects would not be enough if they did not go hand in hand with providing political leadership, procurement reform, and with an industrial policy providing defense companies with long-term security that their products will be sold.</p>
<p>There was overall agreement that both Canada and Europe cannot operate without US-American leadership. The session highlighted the urgent need for reform within defense procurement in Canada and Germany alike. One panelist remarked that the aim should be to buy off the shelf wherever possible and evolve more of a venture-capital understanding to procurement. It was also stressed that European nations should enhance co-operation on large defense projects.</p>
<h4>Young Atlantiks 2023</h4>
<figure id="attachment_56490" aria-describedby="caption-attachment-56490" style="width: 811px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-56490" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477-1000x666.jpg" alt="" width="811" height="540" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477-1000x666.jpg 1000w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477-1500x999.jpg 1500w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477-1536x1023.jpg 1536w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477-2048x1364.jpg 2048w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Atlantik-Bruecke-DSC_3477.jpg 2500w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption id="caption-attachment-56490" class="wp-caption-text">Young Atlantiks Cohort 2023</figcaption></figure>
<p>On the occasion of the German-Canadian Conference, ten young professionals from Canada and Germany met in Ottawa as part of the Young Atlantiks Program. The program offers a small group of young Canadians and Germans the opportunity to exchange and engage on current and future challenges on both sides of the Atlantic and create lasting transatlantic connections. Over a period of six days, the Young Atlantiks exchanged ideas with representatives from politics, science and society and laid the foundation for the next generation of the transatlantic German-Canadian partnership. Highlights of this year’s program included meetings with Germany’s Ambassador to Canada, Sabine Sparwasser and Isabelle Poupart, Chargée d’affaires a.i. of Canada to Germany, working lunches with the Hon. Greg Fergus, MP, and the Hon. Ratna Omidvar, Independent Senator for Ontario, a speed mentoring session with Atlantik-Brücke affiliates and a fireside chat with the Deputy Ambassador of Ukraine to Canada.</p>
<p>The initiative is funded by the Canadian Embassy in Germany and the German Embassy in Canada and jointly realized by Atlantik-Brücke and Atlantik-Brücke Canada. Established in 2019, the program is now in its third year.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/eine-vielzahl-geteilter-chancen-und-herausforderungen/">Eine Vielzahl geteilter Chancen und Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„There are many opportunities for German-Canadian cooperation“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/there-are-many-opportunities-for-german-canadian-cooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 15:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=56741</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit Simon Kennedy, Kanadas stellvertretendem Minister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung, über aktuelle Herausforderungen und Kooperationsmöglichkeiten für Kanada und Deutschland. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/there-are-many-opportunities-for-german-canadian-cooperation/">„There are many opportunities for German-Canadian cooperation“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Simon Kennedy, Kanadas stellvertretender Minister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung, war Gastredner bei der Deutsch-Kanadischen Konferenz 2023 der Atlantik-Brücke in Ottawa. Am Rande der Konferenz interviewten wir ihn über aktuelle Herausforderungen und Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Kanada und Deutschland.</em></p>
<p><strong>The Inflation Reduction Act has raised fears by trade partners of the U.S. around the world. What are the challenges, and how can German-Canadian synergies contribute to overcoming them? Will there, for instance, be more joint projects like the <a href="https://cellcentric.net/en/cellcentric-plant-in-burnaby-canada/">Cellcentric Fuel Cell Project in Burnaby</a>?</strong></p>
<p>The Inflation Reduction Act (IRA) is of significant interest to Canada. The Government of Canada is diligently working to understand and manage its implications. Canada is committed to continuing to attract investments in the green economy, and has put in place targeted measures for this purpose, such as tax incentives designed to grow a number of industries and sectors in the green economy, including critical minerals, hydrogen and nuclear technologies, and zero‑emission vehicles. The Government has also committed approximately $20 billion over five years to the energy transition, which represents a significant investment considering Canada’s GDP is roughly one‑tenth of that of the United States.</p>
<blockquote><p>Given our shared interests, there are no doubt many opportunities for further Canadian‑German cooperation [&#8230;] in addressing the challenges and opportunities that have arisen as a result of the IRA.</p></blockquote>
<p>Given our shared interests, there are no doubt many opportunities for further Canadian‑German cooperation to leverage the synergies of our respective economies in addressing the challenges and opportunities that have arisen as a result of the IRA.</p>
<p>For example, it is clear that our countries could explore potential opportunities for digital and emerging technology firms, which will strengthen bilateral digital cooperation and continue to drive innovation across industries in both Canada and Germany. For instance, Siemens Digital Industries Software has partnered with two leading Canadian incubators, ventureLAB and MaRS Discovery District, to support and accelerate the development of digital technologies.</p>
<p>Joint projects such as Cellcentric’s fuel cell development underscore how Canada’s value as an investment destination lies in our competencies, such as our long‑standing global leadership in hydrogen technologies. These projects take advantage of experience and expertise from both countries, which will help support the move toward climate neutrality on a broader scale. Canada would be supportive of more such projects in the future.</p>
<p><strong>Which industrial transformation processes offer the greatest opportunity for German‑Canadian cooperation?</strong></p>
<p>In the face of geopolitical instability and the global transition to a green economy, Canada’s industrial policy includes a focus on building strategic relationships—by leveraging existing ones and forging new partnerships or alliances—in key industrial sectors.</p>
<p>Regarding the green transition, the Canada‑Germany Hydrogen Alliance represents a significant milestone in Canada’s efforts to accelerate the international market rollout of green hydrogen. It sets the stage for new transatlantic cooperation and will help ensure that the infrastructure is in place to enable low‑carbon hydrogen exports from Canada to Germany in the coming years. Continuing to leverage this newly established process will offer the greatest opportunity for ongoing Canada‑Germany collaboration in a cleantech subsector.</p>
<p>Additionally, Canada is doubling down on investments that support national expertise in harnessing the digital revolution, underpinned by modern, fit‑for‑purpose rules for data privacy and artificial intelligence (AI) through a series of Canadian initiatives, including the <a href="https://ised-isde.canada.ca/site/national-quantum-strategy/en">National Quantum Strategy</a>, the <a href="https://www.publicsafety.gc.ca/cnt/rsrcs/pblctns/ntnl-cbr-scrt-strtg/index-en.aspx">National Cyber Security Strategy</a>, the <a href="https://ised-isde.canada.ca/site/innovation-better-canada/en/canadas-digital-charter-trust-digital-world">Digital Charter</a>, and the <a href="https://ised-isde.canada.ca/site/canada-digital-adoption-program/en">Digital Adoption Program</a>.</p>
<p>Digital and emerging technologies have the potential to transform and lead to new innovations in all industrial sectors, and international collaboration is essential given the current geopolitical environment and competition to introduce cutting‑edge digital technologies to market.</p>
<p>For instance, AI systems have the capacity to radically change industrial processes. They have the clear potential to contribute to a greener future. However, while these systems have the potential to yield enormous benefits to society, experts have raised concerns about the unique risks associated with advanced AI systems in their rapid, large‑scale deployment. Collaboration with Germany and other like‑minded partners on the responsible development and careful deployment of advanced AI systems will ensure that the world reaps the benefits of the technology while mitigating potential risks.</p>
<p><strong>How do we maintain self-sufficiency in strategic industry fields during times of global crisis? What role does friendshoring play in this context?</strong></p>
<p>Laying the groundwork for self‑sufficiency in critical or strategic industrial fields during times of global crisis requires a multi‑faceted approach. While governments around the world have been looking inward and developing or reinforcing domestic capabilities, a key element of this approach will always be enhancing cooperation with allied partners to ensure mutual benefits.</p>
<p>Another crucial component of this approach is innovation, which is vital to resiliency and future long‑term global economic competitiveness. Companies of all sizes, non‑profit organizations, and academia can play an important role in building greater domestic self‑sufficiency by helping countries improve their ability to transform innovative ideas into commercial products. Increased ecosystem cooperation can help accelerate work to better prepare for future global economic shocks.</p>
<p>To succeed in the face of shifting geopolitical and economic contexts, Canada is taking a multi‑faceted approach that includes developing supply chains and value chains in strategic sectors such as life sciences and critical minerals, as well as ensuring greater cooperation with like‑minded trading partners such as Germany.</p>
<p>COVID‑19 reinforced the importance of innovation and significant breakthroughs in critical sectors such as health sciences and technology. The Government of Canada’s <a href="https://ised-isde.canada.ca/site/biomanufacturing/en/canadas-biomanufacturing-and-life-sciences-strategy">Biomanufacturing and Life Sciences Strategy</a> aims to build resilience within this sector by developing a long‑term strategy to support the development of novel and disruptive health technologies, including domestic capacity to develop and produce vaccines and therapeutics. Likewise, the <a href="https://www.canada.ca/en/campaign/critical-minerals-in-canada/canadian-critical-minerals-strategy.html">Canadian Critical Minerals Strategy</a> reinforces the importance of building a strong critical minerals ecosystem. This strategy aims to create good jobs and a globally competitive Canadian economy, and it better positions Canada as a reliable supplier of critical minerals to our allies.</p>
<blockquote><p>From a Canadian perspective, friendshoring strategies are being pursued for specific supply chains whose security and resiliency are critical for our future economic well‑being.</p></blockquote>
<p>Friendshoring allows like-minded partners to diversify their supply chains by relocating them to countries with shared interests or values. This entails coordinating joint strategies to secure the supplies of critical inputs and technologies and create shared markets in support of net‑zero industries. From a Canadian perspective, friendshoring strategies are being pursued for specific supply chains whose security and resiliency are critical for our future economic well‑being. It is a gradual process, and we have started making the investments and changes necessary to achieve this goal.</p>
<p>Once again, I would like to express my appreciation to you and your colleagues for putting together another successful conference. Canada, Germany, and other countries around the world continue to grapple with the impacts of the COVID‑19 pandemic and Russia’s illegal war of aggression in Ukraine, and the discussions that took place on June 5 were important, relevant, and timely. I look forward to next year’s conference and continuing cooperation and collaboration with our German partners and Atlantik‑Brücke.</p>
<p><em>Simon Kennedy is the Canadian Deputy Minister of Innovation, Science and Economic Development. Previously, he served as Deputy Minister of Health. <a href="https://ised-isde.canada.ca/site/ised/en/about-us/our-organization/deputy-minister/simon-kennedy">Read his full bio here. </a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/there-are-many-opportunities-for-german-canadian-cooperation/">„There are many opportunities for German-Canadian cooperation“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Ein „Agreement of Understanding“ für enge deutsch-kanadische Kooperation</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/ein-agreement-of-understanding-fuer-enge-deutsch-kanadische-kooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 10:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Atlantik-Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=34737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der 35. Deutsch-Kanadischen Konferenz unterzeichneten die Vorsitzenden der Atlantik-Brücke und ihrer kanadischen Partnerorganisation Atlantik-Brücke Canada ein Agreement of Understanding. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ein-agreement-of-understanding-fuer-enge-deutsch-kanadische-kooperation/">Ein „Agreement of Understanding“ für enge deutsch-kanadische Kooperation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/kooperation-im-zeichen-deutsch-kanadischer-partnerschaft/">35. Deutsch-Kanadischen Konferenz</a> wurde die Zusammenarbeit der Atlantik-Brücke mit ihren kanadischen Partnern feierlich formalisiert. Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, und Nik Nanos, Vorsitzender der Atlantik-Brücke Canada, unterzeichneten ein Agreement of Understanding.</p>
<p>Die Vereinbarung gibt der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den kanadischen Partnern nun einen offiziellen Rahmen. Die Kooperation wird unter anderem zusätzlich dadurch gestärkt, dass zwei Mitglieder des Vorstands der Atlantik-Brücke auch Mitglieder des Vorstands der Atlantik-Brücke Canada werden: Prof. Dr. Michael Hüther und die Atlantik-Geschäftsführung. Die Atlantik-Brücke Canada hat zudem ein eigenes Logo erhalten, dass die Bildsprache des Logos der Atlantik-Brücke aufgreift und die enge Bindung unterstreicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ein-agreement-of-understanding-fuer-enge-deutsch-kanadische-kooperation/">Ein „Agreement of Understanding“ für enge deutsch-kanadische Kooperation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Gespräche im Zeichen deutsch-kanadischer Partnerschaft</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/kooperation-im-zeichen-deutsch-kanadischer-partnerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 09:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Fehrenbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überschattet von Russlands Krieg gegen die Ukraine, hat die 35. Deutsch-Kanadische Konferenz Lösungsansätze und Empfehlungen in zentralen Politikfeldern erarbeitet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/kooperation-im-zeichen-deutsch-kanadischer-partnerschaft/">Gespräche im Zeichen deutsch-kanadischer Partnerschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 35. Deutsch-Kanadische Konferenz hat ein Signal zur Zusammenarbeit in vielfältiger Hinsicht zwischen beiden Ländern gesendet. Dies verdeutlichten bereits die Begrüßungen durch Botschafter Stéphane Dion, Botschafterin Sabine Sparwasser, Nik Nanos, Chairman der Nanos Research Group of Companies und Vorsitzender der Atlantik-Brücke Canada, und Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke.</p>
<p>[related]Hochrangige Delegationen mit Vertretern aus Politik Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien, widmeten sich vier besonders wichtigen Aspekten der deutsch-kanadischen Partnerschaft: Die erste Panel-Diskussion erörterte die Implikationen des Krieges in der Ukraine für die transatlantische Allianz und die Folgen der Zeitenwende-Rede von Bundeskanzler Scholz. Die Expertinnen und Experten stellten fest, dass die alte Weltordnung auf dem Rückzug sei und die neue internationale Ordnung sich noch nicht herausgebildet habe. Präsident Putin sehe die Chance, dass ein zaristisches Russland als eurasische Macht zurückkehre, um nicht nur die USA und China als einzige Großmächte in der Welt anzuerkennen. Insgesamt gewinne Geopolitik an Bedeutung. Man könne davon ausgehen, dass die russische Aggression gegen die Ukraine ein langer Krieg werde, der sich womöglich über Jahre hinziehe. Um die Vertraulichkeit zu wahren, wurde die Konferenz unter der Chatham House Rule abgehalten.</p>
<p><strong>Schutz für Finnland und Schweden vor Aufnahme in die NATO</strong></p>
<p>Die NATO sehe sich wieder mit einer Bedrohung durch Russland konfrontiert, wurde in der Diskussion festgehalten. Die Enhanced Forward Presence des Bündnisses im Baltikum schrecke Russland erfolgreich ab, und der Artikel 5 des NATO-Vertrages funktioniere im Beistandsfall für Mitglieder der Allianz – aber eben nicht für Staaten, die keine NATO-Mitglieder seien. Dies werfe die Frage auf, wie das Bündnis Finnland und Schweden, die NATO-Mitglieder werden wollen, in der Zwischenzeit vor einer russischen Bedrohung schützen könne. Es wurde vorgeschlagen, dass die NATO denjenigen Ländern Ausbildung und Ausrüstung zur Verfügung stelle, die Hilfe brauchen. Die in Deutschland eingeleitete Zeitenwende drücke aus, jetzt mit der sicherheits- und verteidigungspolitischen Realität aufzuholen. Allerdings gehe damit noch keine Vorbereitung auf zukünftige Bedrohungen und das Krisenmanagement bei militärischen Auseinandersetzungen einher. In einem weiteren Beitrag wurde betont, dass es jetzt um einen Perspektivwechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik gehe, der das ökonomische Modell mitdenke. Dieses basiere bisher darauf, zu einem erheblichen Grad in die internationale Wertschöpfung integriert zu sein. Es sei eine gewaltige Herausforderung für Deutschland, sein ökonomisches Modell in eine CO2-freie und nachhaltigere Wirtschaft zu verwandeln. Was das Verhältnis des Westens zu China angehe, gelte es, eine Balance aus Zusammenarbeit, Wettbewerb und Konfrontation herzustellen.</p>
<p>Die zweite Panel-Diskussion setzte sich mit der deutsch-kanadischen Kooperation bei Innovation und Wissenschaft auseinander. Die Expertinnen und Experten betonten, dass Unternehmen beider Länder bzw. mit Standorten in Deutschland und Kanada vor allem mit Herausforderungen des Klimawandels, Global Health und der internationalen Sicherheit konfrontiert seien. Innovation sei in diesem Kontext die Lebensader für Unternehmen und die Grundlage für Wohlstand, wobei Tempo und Qualität der Innovation entscheidend seien. Unternehmen benötigten ein von der Politik gesetztes regulatorisches Rahmenwerk, das Innovation besser als bisher fördere und höhere Risiken in Kauf nehme, betonte ein Teilnehmer der Diskussion.</p>
<p><strong>Kanadas Potenzial für grünen Wasserstoff</strong></p>
<p>Wenn Kanada und Deutschland die Sektoren Industrie, Verkehr, Gebäude und Energie ohne Emissionen von Kohlenstoffdioxid etablieren wollten, müssten beide Länder konsequent erneuerbare Energien fördern. Eine positive Folge davon wäre, sogenannten grünen Wasserstoff per Elektrolyse zu gewinnen, für die eine hohe Menge erneuerbarer Energien notwendig ist. Kanada habe enormes Potenzial für grünen Wasserstoff. Bei grünem Wasserstoff könnten Deutschland und Kanada effektiver kooperieren, was Forschung und Entwicklung angeht. Wissenschaftszentren, Universitäten und Unternehmen sollten enger zusammenarbeiten, um Innovationen zu erzeugen. In einem weiteren Beitrag wurde betont, dass es dafür eine Infrastruktur brauche, die Fördereinrichtungen dabei unterstütze, in Unternehmen zu investieren. Dies helfe insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen. Die Diskussionsrunde war sich darin einig, dass die Pandemie viele Beispiele dafür geliefert habe, was durch Innovationen im Bereich von Impfstoffen möglich sei.</p>
<p>Die dritte Panel-Diskussion befasste sich mit der Zukunft der Geo-Ökonomie und der durch Disruptionen herausgeforderten ökonomischen Resilienz. Geopolitik werde für eine lange Zeit Geo-Ökonomie dominieren, so ein Beitrag. Denn während ökonomische Integration über die Bildung von Netzwerken ablaufe, könnte nun eine Phase beginnen, in der geopolitische Hierarchien zurückkehrten. Deutschlands auf Industrie basierendes und am Export orientiertes Wirtschaftsmodell sei momentan noch abhängig von russischem Erdgas und chinesischer Nachfrage. Was dies für ein Entkoppeln von Märkten und Zurückverlagern von Lieferketten in Heimatmärkte bedeute, sei eine offene Frage. Technologie-, Klima- und Sicherheitsklubs internationaler Partner seien ein möglicher Lösungsansatz.</p>
<p><strong>CETA ist in Deutschland weiterhin nicht vollständig ratifiziert</strong></p>
<p>Für die kanadische Regierung seien resiliente Produktionskapazitäten im Inland, nationale Sicherheit bei kritischer Infrastruktur wie dem Mobilfunkstandard 5G und von CO2-Emissionen freie Lieferketten im Kampf gegen den Klimawandel von großer Bedeutung. Einig waren sich alle Expertinnen und Experten, dass es nicht nachvollziehbar sei, warum CETA in Deutschland nach wie vor nicht komplett ratifiziert sei. Am Schiedsgerichtsverfahren zur Beilegung von Disputen zwischen Investoren und Staaten dürfe dies nicht scheitern. Es gelte, die Standards für Hochtechnologie für weite Teile der Welt zu setzen. Kanada und Deutschland seien insbesondere durch das Freihandelsabkommen RCEP von 15 indopazifischen Staaten, darunter China, Südkorea und Japan, herausgefordert. Mit Blick auf die hohe Inflation in der Eurozone und in den USA sei es wichtig, eine drohende Lohn-Preis-Spirale zu verhindern, hieß es. Mittelfristig müssten die Leitzinsen in Europa zur Eindämmung der Inflation steigen.</p>
<p>Die abschließende Panel-Diskussion hatte Energiesicherheit und den Energiewandel zum Thema. Die deutsche Bundesregierung verfolge derzeit zwei parallele Stränge. Zum einen müsse Deutschland die Bezugsquellen von Gas diversifizieren und zum anderen erneuerbare Energien erheblich ausbauen. Hinzu komme im Falle Deutschlands eine starke Abhängigkeit von China bei kritischen Ressourcen wie seltenen Erden. Es wurde angemerkt, dass Kanada trotz der CO2-Emissionen LNG nach Europa exportieren sollte. Denn kanadisches Erdgas verursache weniger Emissionen als russisches Erdgas, emittiere weniger CO2 als Steinkohle, und die nötige LNG-Infrastruktur sollte langfristig für den Transport von Wasserstoff genutzt werden, um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. Eine andere Expertin plädierte dafür, den Fokus Kanadas und Deutschlands jetzt konsequent auf Energieeffizienz zu legen, und zwar mit harten Maßstäben wie vor allem höheren CO2-Preisen.</p>
<p>Kanada weise derzeit einen enorm hohen Energieverbrauch auf, wurde betont. Dies hänge mit sehr günstigen Energiepreisen zusammen. Hier könnte eine höhere Steuer einen Lenkungseffekt erzielen. Und Kanada sollte das Monitoring des Energieverbrauchs von Wohnhäusern verpflichtend einführen, um Transparenz zu schaffen. Das Carbon Capture and Storage, die Speicherung von Kohlenstoffdioxid im Untergrund, sollte ebenfalls ein Baustein im Kampf gegen den Klimawandel sein. Konsens herrschte in der Runde darüber, dass der Energiewandel sozial gerecht ablaufen müsse, da sonst der gesellschaftliche Zusammenhalt in Demokratien in Gefahr gerate. Wenn es zwei reichen Ländern wie Deutschland und Kanada gelinge, CO2-neutral zu werden, würden andere Länder – insbesondere aus dem globalen Süden – diesem Beispiel folgen.</p>
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		<title>Ein Signal der Verbundenheit aus Kanada</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/ein-signal-der-verbundenheit-aus-kanada/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2019 14:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenz 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[New Bridges]]></category>
		<category><![CDATA[Stéphane Dion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke hat die hohe Bedeutung der Beziehung beider Länder für globale Fragen unserer Zeit hervorgehoben. In Niagara-on-the-Lake diskutierten die hochrangig besetzten Delegationen Lösungsansätze zu Digitalisierung, Handelspolitik und China.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ein-signal-der-verbundenheit-aus-kanada/">Ein Signal der Verbundenheit aus Kanada</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke hat die hohe Bedeutung der Beziehung beider Länder für globale Fragen unserer Zeit hervorgehoben. In Niagara-on-the-Lake diskutierten die hochrangig besetzten Delegationen Lösungsansätze zu Digitalisierung, Handelspolitik und China.</em></p>
<p>[related]The 34<sup>th </sup>German-Canadian Conference took place in Niagara-on-the-Lake, Ontario from May 2 – 4, 2019. Main topics of discussion were German-Canadian cooperation in digital transformation, China’s rising power, engagement on trade, and cyber resilience in light of electoral interference. 60 high-level business leaders, political figures and academics from Germany and Canada came together on this occasion.</p>
<p>Ambassador Stéphane Dion, Ambassador to Germany and Special Envoy to the European Union and Europe, Embassy of Canada in Berlin, kicked off the conference, stating: “At a time when relations between Germany and Canada are as good as they have ever been, when they are a patch of blue sky in a turbulent world, when our respective partnerships are presenting the same challenges, when our two countries have so much to do together, bilaterally and in the world, the importance of assembling this delegation committed to strengthening the Canada-Germany relationship cannot be overstated.”</p>
<h3><strong>Digital Transformation: Impact and Outcomes </strong></h3>
<p>Discussion leaders on this panel were Iain Stewart, President of the Canadian National Research Council; Steffen Kampeter, Managing Director and Member of the Presidential Board, Confederation of German Employers‘ Associations; State Secretary Dr. Mark Speich, State Secretary for Federal, European and International Affairs, State’s plenipotentiary to the Federal Government; Karin Mostler, Regional Vice President, OpenText and Hans Raffauf, Chairman &amp; Co-Founder, Clue. The session was moderated by Dr. PG Forest, Director and James S. and Barbara A. Palmer Chair in Public Policy, The School of Public Policy.</p>
<p>Technological innovation creates both winners and losers. While winners enjoy significant benefits, losers find themselves on the wrong end of stronger competition, heightened job churn and shifting skill requirements. While there is little agreement among experts today on the likely net impact of digitalization, Artificial Intelligence, robotics, blockchain and Internet of Things, on employment, one thing is clear: technological innovation is not just an economic, but also a social issue.</p>
<p>The interface between people and technology is problematic for both countries. People entering the workforce today will have to adapt to the fact that the amount of available jobs will decrease significantly during their lifetimes. Workers also should prepare to be more “agile” as hiring models are changing and are becoming more digitalized.</p>
<p>This panel discussed that work will have to be continuously redefined, requiring a constant adaptation of skills. Intelligent automation will boost the importance of science, technology, engineering and mathematics, but will also require a high readiness for lifelong learning on part of the work force.</p>
<p>When comparing German and Canadian adaptation to new technology and digitization, it seems that German companies are better at coming to terms new technologies. While Canada has 15 research universities and the Canadian government helps with venture capital, often working closely with university faculty and students, Canadian companies seem to be slow to react to innovation. In comparison, Germany has 40 high tech clusters, and small and medium-sized enterprises (SMEs) partner with municipalities to train workers.</p>
<h3><strong>The China Question</strong></h3>
<p>Discussants on this panel were Goldy Hyder, President and CEO, Business Council of Canada; Dr. Thomas Bagger, Director Foreign Policy, Office of the Federal President, and Dr. Olga Petricevic, University of Calgary. It was moderated by Ali Aslan, Moderator and Journalist.</p>
<p>China simultaneously serves as partner and systemic competitor to Canada and Germany. Its rapid economic growth offers great opportunities, yet its state-dominated economy and single-party system differ from the liberal democratic system that has brought peace and prosperity to the West. Significant differences have led to disputes over intellectual property, the detention of foreign nationals, 5G technology and the definition of a level playing field for business.</p>
<p>Implications for Canada could be that the country is left behind in the event of a U.S.-China trade deal. On the German side, the relationship to China is no longer only economic. While Germany sold technology and machine tools, China is becoming a geostrategic competitor. China is Germany’s largest trading partner outside the EU, having overtaken the U.S.</p>
<p>In order to tackle these new developments, Germany should be open for investment, with exchange of high-tech and open markets for each other’s products. When nearly half of the Volkswagens in the world are made and sold in China, it becomes obvious that Germany has to adapt to the situation at hand. While the relationship with China is rules based partially, it is a matter of Chinese power and size on the other hand. German-Canadian Cooperation, as well as with the European Union, has to be more unified to counter this leverage.</p>
<h3><strong>How do we engage on Trade?</strong></h3>
<p>Canada’s Chief Trade Commissioner Dr. Ailish Campbell, Burkhard Balz, Member of the Executive Board, Deutsche Bundesbank, Dr. Michael Hüther, Director and Member of the Presidium, German Economic Institute, Dr. Marie-Claire Weinski, The Association of German Women Entrepreneurs and Jason Langrish, Executive Director, Canada Europe Roundtable for Business, discussed the implications on trade on this panel, which was moderated by Ali Aslan.</p>
<p>Many of the most pressing economic issues we face are the result, at least in part, of segments of our societies feeling they are on the wrong end of a rigged economic system. Brexit is a symptom of this sentiment and CETA faces substantial hurdles to its ratification despite being pitched as a driver of inclusive growth. Furthermore, the perception by the American public that they have been treated unfairly by the Chinese has enabled a trade war with blowback felt in Germany and Canada.</p>
<p>Although free trade raises aggregate wealth on the one hand, it does not benefit everyone on the other. Consequences are the reduction of wages or the elimination of some jobs. Although there is a bigger pie, there is the issue of uneven distribution. The panel discussed that protectionism is not the solution to the distribution problem. Discussants saw possible solutions in a higher level of education and creation of a more flexible labor market as well as better protection of intellectual property rights.</p>
<h3><strong>Cyber Resilience and Electoral Interference</strong></h3>
<p>This session’s discussants were Nik Nanos, Chair, Nanos Research; Dr. Tobias Lindner, Security Policy Spokesman of Alliance’90/ The Greens, Deutscher Bundestag and Jan Neutze, Senior Director, Digital Diplomacy Corporate, External and Legal Affairs (CELA), Microsoft. The panel was moderated by Dr. David Deissner, Executive Director, Atlantik-Brücke</p>
<p>Standing together on defense and security is critical for Canada and Germany in order to counter hybrid warfare threats and act as champions of democracy and open markets. With a Canadian federal election set for fall 2019, countering attempts to weaken Western democratic institutions is top of mind.</p>
<p>Interference in elections by nation states has increased over the last 10 years. While their targets have been businesses, the military, and general espionage, they now increasingly target the democratic process. This is not just affecting the U.S., but also France and Germany. It has been proven that 40 countries have been the target of election disruption. While there have been discussions at the UN since 1998 on ways to reduce interference, cyber intervention remains a serious problem. The panel discussion made clear that global cooperation is needed in order to strengthen German-Canadian resilience in this matter.</p>
<h3><strong>The German-Canadian New Bridges Program</strong></h3>
<p>At this conference, Atlantik-Brücke launched the German-Canadian New Bridges Program, a program for young Canadians and Germans to carry the transatlantic partnership to the next generation. The group of 10 participants took part in an in-depth, week-long exchange on current and future challenges on both sides of the Atlantic. Topics of discussion included technology’s disruptive impact on politics, the economy and society, changing geopolitical realities, and the future of economic progress and the transition to a low-carbon economy. The program ended with the participation of the group in the German-Canadian Conference. The New Bridges program is carried out in partnership with the Embassy of the Federal Republic of Germany in Canada and the Embassy of Canada in Berlin.</p>
<p><em>Thank you to Rudolph Houck for his input for this report.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ein-signal-der-verbundenheit-aus-kanada/">Ein Signal der Verbundenheit aus Kanada</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Unilateralism is a mistake&#8221;</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/unilateralism-is-a-mistake/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=19966</guid>

					<description><![CDATA[<p>“Germany and Canada need to strengthen their relationship, but at the same time, we need to speak with our U.S. friends. Unilateralism is a mistake,” so der kanadische Botschafter Dion auf der Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke. Die beiden Länder, so der Tenor der Diskussionen, müssten aus ihren vielen Gemeinsamkeiten nun Taten folgen lassen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/unilateralism-is-a-mistake/">&#8220;Unilateralism is a mistake&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Germany and Canada need to strengthen their relationship, but at the same time, we need to speak with our U.S. friends. Unilateralism is a mistake.” So ordnete der kanadische Botschafter Stéphane Dion auf der Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke in München die Beziehungen der beiden Länder angesichts der abgekühlten Beziehungen zu den USA ein. Wie die Bindungen Deutschlands und Europas zu Kanada verstärkt werden können, wurde anhand aktueller Themen wie CETA, Immigration, Innovation sowie Außen- und Sicherheitspolitik diskutiert.</p>
<blockquote><p>&#8220;People are giving us real concerns, and I think it is important to listen, respond, and, as needed, adapt.&#8221; [quoter]Ailish Campbell, Chief Trade Commissioner von Kanada, über das Freihandelsabkommen CETA[/quoter]</p></blockquote>
<p>Besonders konkret ist die Zusammenarbeit in Sachen Freihandel. Das <em>Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen</em> CETA, das im vergangenen September vorläufig in Kraft trat und nun durch die nationalen EU-Parlamente ratifiziert werden muss, schafft unter anderem Zollabgaben im zwischenstaatlichen Handel ab, macht die öffentliche Auftragsvergabe für die jeweils andere Seite leichter zugänglich und bietet Investoren des Partners verlässliche Bedingungen. Ailish Campbell, Chief Trade Commissioner von Kanada, sagte mit Blick auf die Proteste rund um das Abkommen: “People are giving us real concerns, and I think it is important to listen, respond, and, as needed, adapt.” Sie betonte auch, dass sowohl Kanada als auch die Europäische Union großen Wert auf das Recht von Staaten legten, für Arbeitnehmerrechte, Umweltschutz und kulturelle Belange regulierend tätig zu werden und dies auch im Abkommen reflektiert sei.</p>
<blockquote><p>&#8220;If citizens see that migrants contribute to the overall prosperity of their societies, that gives us a lot more public policy space to do programs that also help the most vulnerable.&#8221; [quoter]David Manicom, Assistant Deputy Minister of Immigration, Refugees and Citizenship[/quoter]</p></blockquote>
<p>Immigration war ein weiteres großes Thema. David Manicom, Assistant Deputy Minister of Immigration, Refugees and Citizenship, betonte die Bedeutung von Integration für eine nachhaltige und von breiten Bevölkerungsteilen getragene Einwanderungspolitik: „If citizens see that migrants contribute to the overall prosperity of their societies, that gives us a lot more public policy space to do programs that also help the most vulnerable.” Jan Pörksen, Staatsrat bei der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg, berichtete von den Herausforderungen, die die Stadt Hamburg im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise bewältigen musste, und von Erfolgen bei der Integration der Flüchtlinge.</p>
<p>Direkte Kooperation förderte die Konferenz auch im Bereich Forschung und Entwicklung: Während der Konferenz unterzeichnete der kanadische National Research Council mit der Bayerischen Forschungsallianz (BayFor) und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) <a href="https://www.nrc-cnrc.gc.ca/eng/stories/2018/nrc_research_germany.html">umfassende Forschungsabkommen.</a></p>
<p>Weitere Diskussionen fanden zu Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu den Austauschmöglichkeiten im Rahmen von Innovation und Digitalisierung statt.</p>
<p>Die deutsche Botschafterin in Kanada, Sabine Sparwasser, fasst die Bedeutung der Zusammenarbeit so zusammen: „Wir glauben an Multilateralismus und ein regelbasiertes Weltordnungssystem. Da sind Kanada und Deutschland ganz einer Meinung und können auch sehr viel zusammen tun.“</p>
<p><a href="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/MINT-Champagne-Atlantik-Brucke-Conference.docx">Link zur Rede von Minister Champagne</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/unilateralism-is-a-mistake/">&#8220;Unilateralism is a mistake&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2017: Entscheidende Zeiten für die Deutsch-Kanadischen Beziehungen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2017-entscheidende-zeiten-fuer-die-deutsch-kanadischen-beziehungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atlantic Bridge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 03:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 32. Deutsch-Kanadische Konferenz fand vom 9. bis 10. Juni 2017 in Ottawa, Kanada statt. Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Friedrich Merz, und Tom Jenkins, Vorstandsvorsitzender der OpenText Corporation, leiteten die Konferenz. Unter den Gastrednern waren Chrystia Freeland, amtierende kanadische Außenministerin, David Johnston, Generalgouverneur von Kanada, Navdeep Bains, kanadischer Minister für Innovation, ebenso wie Stéphane Dion, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 32. Deutsch-Kanadische Konferenz fand vom 9. bis 10. Juni 2017 in Ottawa, Kanada statt. Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Friedrich Merz, und Tom Jenkins, Vorstandsvorsitzender der OpenText Corporation, leiteten die Konferenz. Unter den Gastrednern waren Chrystia Freeland, amtierende kanadische Außenministerin, David Johnston, Generalgouverneur von Kanada, Navdeep Bains, kanadischer Minister für Innovation, ebenso wie Stéphane Dion, kanadischer Botschafter in Deutschland, und Werner Wnendt, deutscher Botschafter in Kanada.</p>
<p>Auf der zweitägigen Konferenz diskutierten rund 70 hochrangige kanadische und deutsche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien über aktuelle globale Herausforderungen, denen sich die deutsch-kanadischen Partner gegenübersehen. Die Delegation behandelte eine breite Palette von Themen, darunter das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU, CETA, das Thema Einwanderung und Integration, Innovation sowie die Zukunft der NATO. Die Zurückhaltung der neuen U.S.-Administration bezüglich der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern beschäftigte sowohl Deutsche als auch Kanadier. Die wesentlichen Erkenntnisse der diesjährigen Konferenz waren, dass die deutsch-kanadischen Beziehungen an einem einzigartigen Punkt in ihrer Geschichte sind, die Zusammenarbeit enger als je zuvor ist und beide Länder viel aus „Best Practices“ der jeweils anderen Seite lernen können.</p>
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		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2015 &#8220;Foreign and Security Policy&#8221;</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2015-foreign-and-security-policy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brüssel, Hauptsitz der Europäischen Union und der NATO, war der thematisch angemessene Austragungsort für die diesjährige Deutsch-Kanadische Konferenz zu Außen- und Sicherheitspolitik. Vom 15. bis 18. April ging es um die sicherheitspolitischen Herausforderungen durch Terrorismus, um Energiesicherheit, Hybrid Warfare und Cyber Security. Die Diskussionen der deutschen und kanadischen Teilnehmer aus der Politik, Wirtschaft, dem Journalismus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, Hauptsitz der Europäischen Union und der NATO, war der thematisch angemessene Austragungsort für die diesjährige Deutsch-Kanadische Konferenz zu Außen- und Sicherheitspolitik. Vom 15. bis 18. April ging es um die sicherheitspolitischen Herausforderungen durch Terrorismus, um Energiesicherheit, Hybrid Warfare und Cyber Security. Die Diskussionen der deutschen und kanadischen Teilnehmer aus der Politik, Wirtschaft, dem Journalismus und der Wissenschaft nahmen dabei stets mögliche europäisch-kanadische Kooperationen in den Blick und zogen Vergleiche zwischen beiden Seiten.</p>
<p>Zu den Gastrednern zählten Alexander Graf Lambsdorff, MdEP (ALDE), Jonathan Parish, NATO Deputy Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning, Dr. Jamie Shea, NATO Deputy Assistant Secretary General for Emerging Security Challenges, Dr. Peter Boehm, Senior Associate Deputy Minister of Foreign Affairs, Trade and Development Canada, Helga Schmid, Deputy Secretary General &amp; Political Director, European External Action Service, und Kerry Buck, Political Director and Assistant Deputy Minister, International Security and Political Affairs, Department of Foreign Affairs, Trade and Development Canada.</p>
<p>Gastgeber waren Alan Bowman, Deputy Head of Mission, Mission of Canada to the European Union, Botschafter Reinhard Silberberg, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, Michael Hinterdobler, Leiter der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union, Botschafter Martin Erdmann, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Nordatlantikrat, sowie Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die Deutsch-Kanadische Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Atlantik-Brücke Kanada durchgeführt.</p>
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		<item>
		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2014 &#8220;The Future of Energy&#8221;</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2014-the-future-of-energy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:54:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>17.-20. September 2014, Calgary und Banff, Alberta Im Rahmen der 29. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke, die vom 17. bis 20. September 2014 in der kanadischen Provinz Alberta stattfand, diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Energiezukunft Deutschlands und Kanadas. Nach dem Auftakt in Calgary und einem ersten Austausch über die wichtigsten Themen der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>17.-20. September 2014, Calgary und Banff, Alberta</em></p>
<p>Im Rahmen der 29. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke, die vom 17. bis 20. September 2014 in der kanadischen Provinz Alberta stattfand, diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Energiezukunft Deutschlands und Kanadas. Nach dem Auftakt in Calgary und einem ersten Austausch über die wichtigsten Themen der deutsch-kanadischen Beziehungen führte ein Vor-Ort-Besuch die Teilnehmer zu den Ölsandfeldern im Norden Albertas, wo sie sich über neue Fördermethoden und die Umstände des aktuellen kanadischen Energiebooms informieren konnten. An diese Eindrücke schlossen sich Roundtable-Diskussionen zu einem breiten Spektrum inhaltlicher Fragestellungen an: vom globalen Energiekontext über geopolitische Aspekte von Energieströmen bis hin zu alternativen Energiequellen und Fragen der Versorgungssicherheit. Keynote-Reden widmeten sich der Rolle Albertas als Energielieferant und der wirtschaftlichen Bedeutung des kanadischen Westens. Ergänzend wurde in Banff das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA thematisiert. Neben intensiven fachlichen Gesprächen gab es vor der Kulisse der Rocky Mountains auch Gelegenheit zu informellem Austausch zwischen den 75 deutschen und kanadischen Delegierten.</p>
<p>Die diesjährige Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Atlantik-Brücke Canada organisiert. Geleitet wurde sie von Tom Jenkins, Executive Chairman and Chief Strategy Officer der OpenText Corporation sowie Vorsitzender der Atlantik-Brücke Canada, und dem Vorsitzenden der Atlantik-Brücke Friedrich Merz.</p>
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		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2013</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>75 deutsche, kanadische und amerikanische Mitglieder und Freunde der Atlantik-Brücke nahmen an der Deutsch-Kanadische Konferenz teil, die vom 22.-24. Mai 2013 in München stattfand. Die Diskussion drehte sich um die Themen Innovation und Produktivität, Handel, deutsch-kanadische Beziehungen und Bildung. Das Hauptthema der Konferenz, „Innovation und Produktivität“ wurde über die Dauer von zweieinhalb Tagen aus vielen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2013/">Deutsch-Kanadische Konferenz 2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>75 deutsche, kanadische und amerikanische Mitglieder und Freunde der Atlantik-Brücke nahmen an der Deutsch-Kanadische Konferenz teil, die vom 22.-24. Mai 2013 in München stattfand. Die Diskussion drehte sich um die Themen Innovation und Produktivität, Handel, deutsch-kanadische Beziehungen und Bildung. Das Hauptthema der Konferenz, „Innovation und Produktivität“ wurde über die Dauer von zweieinhalb Tagen aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln von den Teilnehmern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und den Medien beleuchtet. Intensive Gespräche am runden Tisch gehörten ebenso zum Programm wie abendliche Dinner-Veranstaltungen im festlichen Rahmen und ein Vor-Ort-Besuch bei EADS Innovation Works in Ottobrunn.</p>
<p>Den gemeinsamen Vorsitz der Konferenz übernahmen Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, und Tom Jenkins, Executive Chairman und Chief Strategy Officer der OpenText Corporation.</p>
<p>Die diesjährige Konferenz wurde in Kooperation mit den kanadischen Partnern der Atlantik-Brücke organisiert und von der OpenText Corporation, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e.V. (acatech), der Botschaft von Kanada in Berlin sowie dem Kanadischen Konsulat und den Regierungsvertretungen von Québec und Ontario in München unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2013/">Deutsch-Kanadische Konferenz 2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2012</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:52:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die XXVII. Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke vom 29. September bis 1. Oktober 2012 in Ottawa kamen über 60 Vertreter beider Länder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien für einen intensiven Austausch zusammen. Diese jährlich – abwechselnd in Kanada und Deutschland – stattfindende Konferenz ist eines der traditionsreichsten Projekte der Atlantik-Brücke. Sie wird geleitet von Friedrich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2012/">Deutsch-Kanadische Konferenz 2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die <strong>XXVII. Deutsch-Kanadische Konferenz </strong>der Atlantik-Brücke vom 29. September bis 1. Oktober 2012 in Ottawa kamen über 60 Vertreter beider Länder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien für einen intensiven Austausch zusammen. Diese jährlich – abwechselnd in Kanada und Deutschland – stattfindende Konferenz ist eines der traditionsreichsten Projekte der Atlantik-Brücke. Sie wird geleitet von Friedrich Merz, dem Vorsitzenden der Atlantik-Brücke und von Tom Jenkins, CEO des kanadischen IT- und Software-Unternehmens OpenText. Die kanadische Botschaft in Deutschland und die deutsche Botschaft in Kanada sind langjährige Partner der Konferenz.</p>
<p>In diesem Jahr standen <strong>„Open Government“</strong> und <strong>„Energy Security“</strong> im Fokus. Beide Themenfelder sind für Kanada und Deutschland von höchst aktueller Bedeutung. Konferenzteilnehmer und Gastredner fanden viele gemeinsame Anknüpfungspunkte für die Diskussion. (<a class="anchor" title="Sprungmarke" href="https://www.atlantik-bruecke.org/programme/konferenzen/deutsch-kanadische-konferenzen/dkk-2012/#Shale_Gas">Link zum Artikel von Martin C. Wilhelm zum Thema Schiefergas</a>)</p>
<p>The Honourable Kevin G. Lynch, ehemaliger Deputy Minister of Industry und Deputy Minister of Finance, Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Chris Bentley, Minister of Energy in der kanadischen Provinz Ontario eröffneten die Diskussion über Energiepolitik mit einem Vergleich der kanadischen und deutschen Perspektiven. Auch Infrastruktur als wichtiger Aspekt der Energiepolitik wurde diskutiert, mit Beiträgen von Bernhard Welschke, Leiter der Abteilung Nord- und Lateinamerika, Sicherheit und Global Governance beim Bund Deutscher Industrie (BDI), Ted Sargent, Canada Research Chair in Nanotechnology, University of Toronto und Bob Bleaney, Vice President, External Relations, Canadian Association of Petroleum Producers. In den Debatten wurde deutlich, dass Kanadier und Deutsche sehr unterschiedliche Aspekte der <strong>Energiepolitik </strong>bewegen. Für Kanada sind das Ende der kanadischen Energieversorgung aus Kohlekraftwerken sowie die stabile Nachfrage nach Energie wichtige Themen. Die Herausforderung für Kanada liegt folglich in der Entwicklung neuer Methoden der Energiegewinnung und der Erschließung neuer Absatzmärkte außerhalb Nordamerikas. Deutschland wiederum beschäftigt der Ausstieg aus der Atomkraft, die Sicherung der Energieversorgung durch mehr Energieeffizienz und die Senkung des Verbrauchs energieintensiver Industrie. Beide Länder verbindet aber das Interesse am Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung von innovativen Konzepten zur Energieeffizienz und Energie-Sicherheit.</p>
<p>Zum Thema <strong>„Open Government“</strong> haben sich die Konferenzteilnehmer mit dem Potential von Social Media-Tools und neuen IT-Konzepten für die Politik beschäftigt. Besonders zugespitzt wurde das Thema von Mark Barrenechea, CEO von OpenText, der die Frage aufwarf „Wie entwickelt man die Regierung zur App?“ Weitere Beiträge kamen von Scott Brison, MP, Corinne Charette, Chief Information Officer, Government of Canada, Jennifer Stoddart, Privacy Commissioner of Canada, und Matthi Bolte, MdL (Die Grünen).</p>
<p>In der Residenz des deutschen Botschafters Werner Wnendt konnten die Teilnehmer bei einem Abendempfang in entspannter Atmosphäre weiter netzwerken.</p>
<p>Für die Unterstützung der XXVII. Deutsch-Kanadische Konferenz dankt die Atlantik-Brücke OpenText, dem Department of Foreign Affairs and International Trade Canada (DFAIT) sowie dem Canadian Museum of Civilization.</p>
<h2>Will Shale Gas Lead to Transatlantic Rethink of Energy and Climate Policies?</h2>
<p>by Martin C. Wilhelm</p>
<p>As the U.S. shale gas revolution is changing the Canadian energy landscape, a similarly seismic shift will be felt on the other side of the Atlantic: this was a leading theme of discussions at the German-Canadian Conference 2012. Turning U.S. shale from threat to opportunity may require a fundamental rethink of energy and climate policies, in Canada as much as in Germany and the EU.</p>
<p>Recent technological advances have made vast amounts of shale gas economically viable, leading to the largest increase in global energy reserve estimates in half a century. At the forefront of this development, the U.S. has experienced a boost in gas production and a dramatic drop in prices to 30% of European, 20% of Asian prices. Cheap, low-carbon gas is replacing coal in power generation as well as oil in industry and transportation, bringing down electricity and oil prices, putting the U.S. on track to meet 2020 carbon emission targets, while advancing independence from Middle Eastern oil. The U.S. has turned into one of the most competitive locations for energy intensive industries, attracting investment from around the world. While this is good news for U.S. employment, growth, fiscal and trade balances, it creates challenges for the rest of the world. Coming from very different positions in global energy markets Canada and Germany are affected in different ways.</p>
<p>Canada, with one of the world’s largest fossil fuel reserves, has its oil and gas export infrastructure historically tied to the U.S.. As shale gas and pipeline bottlenecks push down export volumes and prices, Canada is committing to diversify to faster-growing, higher-priced Asian energy markets. Canadian LNG exports would help integrate global gas markets and limit intercontinental price differentials. However, building the export infrastructure in a way that balances concerns of First Nations, provinces and environment with competitive realities in Asian gas markets will not be easy. Also, as global energy markets adjust to the shale gas revolution, investments in Asia-bound oil and gas infrastructure will be exposed to new risks that will influence Canada’s future energy and climate strategy.</p>
<p>Export-dependent Germany has committed to expeditiously phasing out nuclear energy, while sticking to an ambitious path of renewable energy growth, efficiency gains and carbon emission reductions. With competitively priced coal imports from the U.S., high European gas prices and ultra-low CO2 prices, zero-carbon nuclear power is being replaced by high-carbon coal. Even with the rapid buildup of renewables, financed through a steep electricity surcharge, this nuclear-to-coal-switch makes 2020 emission targets look increasingly ambitious. Germany’s energy competitiveness is getting squeezed from two sides, with energy prices sinking fast in North America while rising sharply at home. Germany may find that shale gas challenges key assumptions of ‘Energiewende’ as well as competitiveness and credibility of Europe’s energy and climate policy.</p>
<p>If the world is experiencing a dramatic increase in unconventional oil and gas reserves while on an unsustainable +4°C trajectory, there may be too much, not too little fossil fuel to burn without causing serious climate problems. Without a climate framework that includes the largest greenhouse gas emitters, countries like Canada or Germany may find it hard to balance sustainability and competitiveness. A second-best policy might then require aggressively strengthening innovation systems and R&amp;D towards breakthrough technologies, from energy conservation and renewables to carbon- and water-efficient hydrocarbon production. Canada’s supply and Germany’s demand side positions in energy markets create many areas for cooperation and technology leadership, ideally within a transatlantic free-trade zone. Shale gas could then serve as a bridge towards a low-carbon economy.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2011</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 6.-8. November 2011 veranstaltete die Atlantik-Brücke in Berlin die 26. Deutsch-Kanadische Konferenz. Die Tagung, zu der rund 80 Teilnehmer aus Deutschland, Kanada und den USA kamen, behandelte aktuelle Themen der deutsch-kanadischen Beziehungen, darunter die aktuellen Haushaltskrisen in Europa und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft, deutsch-kanadische Kooperationen bei technologischen Innovationen und Außen- und Sicherheitspolitik. Zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2011/">Deutsch-Kanadische Konferenz 2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 6.-8. November 2011 veranstaltete die Atlantik-Brücke in Berlin die 26. Deutsch-Kanadische Konferenz. Die Tagung, zu der rund 80 Teilnehmer aus Deutschland, Kanada und den USA kamen, behandelte aktuelle Themen der deutsch-kanadischen Beziehungen, darunter die aktuellen Haushaltskrisen in Europa und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft, deutsch-kanadische Kooperationen bei technologischen Innovationen und Außen- und Sicherheitspolitik.</p>
<p>Zu den prominenten Rednern zählten <strong>Steffen Kampeter, MdB</strong>, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, <strong>Dr. Thomas Mayer</strong>, Chefvolkswirt, Deutsche Bank AG, <strong>Tom Jenkins</strong>, Executive Chairman and Chief Strategy Officer, OpenText Corporation, <strong>Staatssekretär Dr. Georg Schütte</strong>, Bundesministerium für Bildung und Forschung, <strong>Gary Goodyear</strong>, Minister of State for Science and Technology, <strong>Staatsminister Dr. Werner Hoyer, MdB</strong>, Auswärtiges Amt, <strong>Cem Özdemir, MdB</strong>, Bundesvorsitzender, Bündnis 90/ Die Grünen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft in Deutschland durchgeführt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsch-Kanadische Konferenz 2016: Im Zeichen von CETA</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2016-im-zeichen-von-ceta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 20:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Kanadische Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada hätte auf dem EU-Kanada-Gipfel am 27. Oktober unterzeichnet werden sollen. Auf der Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke sollte es direkt im Anschluss an den Gipfel um die nun vertieften Beziehungen zwischen Kanada und Europa gehen. Doch es kam anders: Durch die Blockade der belgischen Region Wallonie kam das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/deutsch-kanadische-konferenz-2016-im-zeichen-von-ceta/">Deutsch-Kanadische Konferenz 2016: Im Zeichen von CETA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada hätte auf dem EU-Kanada-Gipfel am 27. Oktober unterzeichnet werden sollen. Auf der Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik-Brücke sollte es direkt im Anschluss an den Gipfel um die nun vertieften Beziehungen zwischen Kanada und Europa gehen. Doch es kam anders: Durch die Blockade der belgischen Region Wallonie kam das Abkommen nicht zustande. Der EU-Kanada-Gipfel wurde von kanadischer Seite kurzfristig abgesagt. Der Abschluss von CETA war wieder offen.</p>
<p>Die Deutsch-Kanadische Konferenz der Atlantik-Brücke in Berlin fand dennoch statt; allerdings ohne die kanadische Ministerin für internationalen Handel Chrystia Freeland, die Teil der Regierungsdelegation gewesen wäre. Die Panels boten trotzdem spannende Diskussionen zwischen deutschen und kanadischen Experten: Neben der kanadischen Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire und dem deutschen Botschafter in Kanada Werner Wnendt waren unter anderem Staatssekretär Matthias Machnig, John Manley, der verschiedene Posten im kanadischen Kabinett innehatte, sowie deutsche und kanadische Unternehmensvertreter, Wissenschaftler, Journalisten und Abgeordnete anwesend. Die Diskussionen auf der Konferenz standen unter dem Eindruck der aktuellen Entwicklungen rund um das Handelsabkommen. Neben vielen zuversichtlichen Stimmen gab es auch Zweifel, ob CETA noch zustande kommen würde.</p>
<p>Dass das Abkommen schon zwei Tage nach der Konferenz unterzeichnet würde, kam jedoch für fast alle überraschend. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau kommentierte bei der Unterzeichnung des Vertrags in Brüssel den langen und kontroversen Abstimmungsprozess sogar positiv: „The fact that people were asking tough questions on a deal that will have a significant impact on our economies, giving us the opportunity to demonstrate that that impact will be positive, is a good thing.”</p>
<p>Die stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke Dr. h.c. Edelgard Bulmahn, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, leitete die Konferenzdelegation auf deutscher Seite. Tom Jenkins, CEO der OpenTextCorporation, hatte den Vorsitz der kanadischen Delegation.</p>
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