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	<title>Eric-M.-Warburg-Preis Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Eric-M.-Warburg-Preis Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>Stoltenberg: „Demokratien sind stärker als Autokratien“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/stoltenberg-demokratien-sind-staerker-als-autokratien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[b.wild]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 10:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eric-M.-Warburg-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Pistorius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Atlantik-Brücke hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit dem Eric M. Warburg-Preis ausgezeichnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/stoltenberg-demokratien-sind-staerker-als-autokratien/">Stoltenberg: „Demokratien sind stärker als Autokratien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Atlantik-Brücke hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit dem Eric M. Warburg-Preis ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung aufgrund seines herausragenden Engagements für das transatlantische Bündnis in Zeiten des Krieges und der Bedrohung durch autoritäre Regime. Die Laudatio hielt Irina Scherbakowa von der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten russischen Organisation Memorial. Den Preis überreichte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius.</strong></p>
<p><em>Von Robin Fehrenbach</em></p>
<p>Stoltenberg hat in seiner Dankesrede in der St. Elisabeth-Kirche in Berlin die transatlantischen Partner im demokratischen Westen zu Zusammenhalt aufgerufen. „Wir müssen sicherstellen, dass die USA und Europa eng füreinander einstehen“, sagte der Generalsekretär der NATO vor circa 150 Gästen. Um Sicherheit und Wohlstand für die etwa eine Milliarde in der Allianz lebenden Bürgerinnen und Bürger zu erhalten, brauche das Bündnis Einigkeit. Seine Aufgabe sei es, die NATO stärker zu machen. Stoltenberg lobte Deutschlands Rolle im Bündnis und in der Unterstützung der Ukraine in deren Krieg gegen Russland: „Durch den Einsatz der deutschen Brigade in Litauen stärken wir die Abschreckung der Allianz.“ Deutschland sei derjenige europäische Alliierte, der den größten Einsatz für die Ukraine zeige. „Die NATO kann sich auf Deutschland verlassen“, betonte er.</p>
<p>[related] Das Verteidigungsbündnis brauche jetzt eine starke Abschreckung und Verteidigung. Dazu müsse jeder Alliierte einbringen, was notwendig sei, um die Fähigkeiten der NATO zu gewährleisten. Zudem sei das Bündnis gefordert, mehr Unterstützung für die Ukraine zu leisten. „Hier werden wir getestet. Jeden Tag sehen wir Gräueltaten durch Russland“, sagte Stoltenberg. „Es ist nicht zu spät für die Ukraine sich durchzusetzen, weil Hilfe unterwegs ist“, hielt er mit Blick auf das zuletzt vom Kongress der Vereinigten Staaten verabschiedete Militärpaket im Umfang von 61 Milliarden US-Dollar fest. 99 Prozent der Militärhilfe für die Ukraine stammten von NATO-Alliierten. „Demokratien sind stärker als Autokratien“, betonte der frühere norwegische Ministerpräsident. Daher müsse die Allianz stärker mit Partnern in der ganzen Welt zusammenarbeiten. „China behauptet, es wolle gute Beziehungen zum Westen. Gleichzeitig schürt es kontinuierlich den größten bewaffneten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagte Stoltenberg. Nordkorea und der Iran unterstützten Russland ebenfalls erheblich durch Waffen und Munition. Diese autoritären Kräfte seien weltweit zunehmend aufeinander abgestimmt. „Als Russland repressiver im Inneren wurde, wurde es zugleich aggressiver im Ausland“, sagte er.</p>
<blockquote><p><strong>Scherbakowa: &#8220;Stoltenberg hat die von Russland ausgehenden Gefahren erkannt und verstanden&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Dr. Irina Scherbakowa, Mitbegründerin der in Russland verbotenen und 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Menschenrechtsorganisation Memorial, hielt in ihrer Laudatio auf Stoltenberg fest: „Im Gegensatz zu vielen anderen haben Sie, Herr Stoltenberg, die von Russland ausgehenden Gefahren der militärischen Aggression erkannt und verstanden. Sie haben sich sogar vor der Annexion der Krim klar ausgedrückt mit Blick auf Russlands Bedrohungen der Sicherheit und Stabilität in Europa.“ Stoltenberg habe sich keine Illusionen darüber gemacht, Russlands Präsidenten Putin zu beschwichtigen. Stattdessen habe er daran gearbeitet, die militärische Stärke der Allianz aufzubauen, und habe alle in Europa gedrängt, sich auf die Bedrohungen durch das russische Regime vorzubereiten.</p>
<p><strong>Pistorius würdigt Stoltenberg als „ehrlichen, glaubwürdigen und unterstützenden Partner“</strong></p>
<p>Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung, überreichte den Warburg-Preis an Stoltenberg und würdigte den NATO-Generalsekretär in seiner Ansprache als ehrlichen, glaubwürdigen und unterstützenden Partner. „Jens Stoltenberg sagt offen, was er denkt. Er steht ein für die Werte, an die er glaubt“, betonte Pistorius. Stoltenberg habe Deutschland ermutigt, weitere entscheidende Schritte in seinem sicherheitspolitischen Wandel zu gehen. So sei die deutsche Brigade in Litauen ein „Leuchtturm-Projekt der Zeitenwende“. An Stoltenberg gerichtet sagte der Minister: „Ohne Sie wäre die Allianz nicht das, was sie heute ist.“ Unter der Führung des Generalsekretärs habe die NATO vier neue Mitgliedsländer aufgenommen, zuletzt Finnland und Schweden. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer gebe es nun eine geschlossene Grenze des Bündnisses.</p>
<p><strong>Gabriel: Stoltenberg steht für Integrität, Ernsthaftigkeit und Einsatz</strong></p>
<p>Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, sagte in seiner Begrüßungsrede: „Jens Stoltenberg verkörpert die standhafte Persönlichkeit, die es braucht, um eine Organisation zu führen, die unsere Sicherheit garantiert. Er steht für die erforderliche Integrität, Ernsthaftigkeit und den Einsatz, um das Schiff zu steuern, sei es in ruhigen Zeiten oder in Zeiten der Krise.“ Jede Bürgerin und jeder Bürger in jedem Mitgliedsstaat der NATO sei ihm zu Dank verpflichtet. Das Bündnis stehe lebendig und geeint da, erfülle seine Mission und sei dabei, zukunftsfest zu werden. All dies sei die Leistung des Generalsekretärs.</p>
<p>Der Eric M. Warburg-Preis ist nach dem Gründer der Atlantik-Brücke benannt. Der Verein verleiht diesen für außergewöhnliche Leistungen in der transatlantischen Partnerschaft. Mit der Auszeichnung für Jens Stoltenberg würdigte die Atlantik-Brücke bereits zum 15. Mal eine Persönlichkeit des demokratischen Westens. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderen die ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, Angela Merkel und Helmut Kohl, Kanadas heutige Vize-Premierministerin und Finanzministerin Chrystia Freeland, der frühere US-Präsident George H. W. Bush und die Veteranen der Alliierten Streitkräfte der Berliner Luftbrücke.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/stoltenberg-demokratien-sind-staerker-als-autokratien/">Stoltenberg: „Demokratien sind stärker als Autokratien“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Chrystia Freeland: „Let&#8217;s not underestimate our collective power“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/chrystia-freeland-lets-not-underestimate-our-collective-power/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 12:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eric-M.-Warburg-Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chrystia Freeland betont in ihrer Dankesrede anlässlich des Warburg-Preises, wie wichtig es ist, dass sich Kanada und Deutschland für Multilateralismus einsetzen - gerade in Zeiten des wachsenden Nationalismus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/chrystia-freeland-lets-not-underestimate-our-collective-power/">Chrystia Freeland: „Let&#8217;s not underestimate our collective power“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="row">
<div class="col-md-auto">
<p>https://vimeo.com/305561156</p>
<p><em>Die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland wurde &#8211; als erste Kanadierin &#8211; von der Atlantik-Brücke mit dem Eric-M.-Warburg-Preis für ihr transatlantisches Engagement ausgezeichnet. In ihrer Rede betont sie, wie wichtig es ist, dass sich Kanada und Deutschland für Multilateralismus einsetzen &#8211; gerade in Zeiten des wachsenden Nationalismus.</em></p>
<p>My dear friends, I am honoured to be with you tonight, and to receive this award, which speaks not only to the importance of the transatlantic alliance but also the strong ties that exist between Canada and Germany.</p>
<p>[related]It is a great honour to be here with you tonight. In the troubled world we  live in today, I can think of no better role model than Eric Warburg, whose commitment to democratic ideals, the rule of law and human rights is an inspiration for us all. I would also like to express particularly warm thanks to Friedrich Merz for being here tonight, for his kind introduction, and above all, for his effective and enduring commitment to the work and mission of the Atlantik-Brücke. And thank you to my friend and partner, Heiko. That was a remarkable speech, and it is a great pleasure to work so closely with you!</p>
<p>We are all here tonight because we recognise the importance of the transatlantic relationship. Representing as I do the slightly smaller of your two partners from the other side of the Atlantic, let me acknowledge the outsized role the United States has played in creating and leading our transatlantic alliance. We all owe a great deal to our American friends, and speaking for Canada, let me say tonight, how grateful we are to our southern neighbour.</p>
<p>As Canada’s lead negotiator in our recently (and successfully) concluded NAFTA negotiations, I am also well aware of the reality that the U.S. is seeking to recalibrate its oldest and closest alliances. But arriving here fresh from NATO and OSCE meetings this week, I am equally certain that our transatlantic partnership is more essential and more universally appreciated by all of its members than ever before.</p>
<p>But now is the time for enthusiastic transatlanticists and multilateralists, like Canada and Germany, to embrace the reality that, in the 21<sup>st</sup> century, countries like ours need to take more of a leadership role, and, together, find creative and effective ways to do so.</p>
<p>I would like to start on a personal note. In the late 1980s and 1990s, I studied and worked as a reporter in what was then the U.S.S.R., which became, while I was living there, independent Ukraine and Russia. My experience of watching from the inside as this vast, apparently mighty authoritarian regime crumbled, profoundly shaped my thinking. It was a euphoric moment—and one when it was tempting to imagine that liberal democracy was both inevitable and invulnerable.</p>
<p>You’ve heard the wonderful line from Martin Luther King Jr., that “the arc of the moral universe is long, but it bends toward justice.” That was a time when Dr. King’s words seemed powerfully true. Here, let me emphasize how the transatlantic alliance was at the heart and at the start of this optimistic era. That story can be told through the lives of two remarkable men—Eric Warburg and the late, great George H.W. Bush, who was honoured with this award in 2002. Their experience as young men before and during the Second World War inspired both of them to devote their lives to ensuring “never again.” Both understood that building a transatlantic partnership and, in time, a united Europe and a united Germany, were essential to that project. From the very outset, that transatlantic partnership was designed to be just one building block—albeit the cornerstone—of a much wider rules-based multilateral order. Critically, this system was open for others to join. And join they have.</p>
<p>Germany has been united and many countries of the former Warsaw Pact and the former Soviet Union have been welcomed into the EU and NATO. In Asia, in Africa, in Latin America, and in the Caribbean, developing countries have joined these institutions and accepted their rules—and that has delivered ever-greater living standards to their people. But although this was and remains a broadly positive evolution, with extraordinary gains in reducing extreme poverty, lengthening lifespans and decreasing infant mortality, one assumption about this global shift turned out to be wrong.</p>
<p>This was the idea that, as authoritarian countries joined the global economy and grew rich, they would inevitably adopt Western political freedoms, too. That has not always happened. Indeed, in recent years, even some democracies have gone in the other direction and slid into authoritarianism—notably and tragically Venezuela. And some countries, here in Europe, that had embarked on the difficult journey from communism to democratic capitalism have moved backward. The most threatening example is Russia, but it is not the only one.</p>
<blockquote><p>Other great civilizations have risen—and then fallen. It is hubris to think we will inevitably be different.</p></blockquote>
<p>Even China, whose economic success in lifting hundreds of millions of people out of poverty is one of the great accomplishments of recent times, stands as a rebuke to our belief in the inevitability of liberal democracy. And within the club of wealthy Western nations, we’re seeing homegrown anti-democratic movements on the rise, seeking to undermine our open societies from within. Now, the idea that democracy could falter, or be overturned in places where it had previously flourished, may seem outlandish. But other great civilizations have risen—and then fallen. It is hubris to think we will inevitably be different.</p>
<p>As Robert Kagan argues in his new book—which Heiko first introduced me to—“[i]f the liberal order is like a garden, artificial and forever threatened by the forces of nature, preserving it requires a persistent, unending struggle against the vines and weeds that are constantly working to undermine it from within and overwhelm it from without. Today there are signs all around us that the jungle is growing back.” So: As the 19th century Russian socialists once asked: “What is to be done?”</p>
<p>Here is my answer: it is time for liberal democracy to fight back. We need to summon Yeats’ oft-cited “passionate intensity” in the fight for liberal democracy and the rules-based multilateral order that supports it. And there is no more important place to start than with trade.</p>
<blockquote><p>Rules-based trade by no means guarantees peace between nations. But it helps.</p></blockquote>
<p>It’s no accident that one of the first acts in the creation of the post-WW II liberal order was the establishment of the European Coal and Steel Community. That was the first step toward the European Union. It also greatly reduced the threat of war between France and West Germany. Rules-based trade by no means guarantees peace between nations. But it helps. And that is why fighting together for free, fair trade is essential in the fight against resurgent authoritarianism.</p>
<p>We’ve made a good start! At a time of rising protectionism worldwide, the fact that we managed to conclude our CETA [Canada-European Union Comprehensive Economic and Trade Agreement] negotiations together is a triumph. I want to specifically acknowledge the special role that Germany played in getting this done—from the German government and German legislators, to German industry, to, crucially, Germany’s trade unions. And CETA is working—on both sides of the Atlantic. At the Port of Montreal alone, we have seen 20% more traffic in goods headed across the Atlantic year over year. Likewise, since CETA’s entry into force, motor vehicles and parts exports from Germany have increased by 168.1%.</p>
<p>These examples are the best possible argument we can make to our people that free trade is good. They reinforce the need to build on the successes of CETA to fight together for rules-based free trade. And that is what we are doing. We are allies in the fight to support, reform and renew the WTO and its dispute settlement mechanism, something we worked on together at a meeting of trade ministers on this issue that Canada hosted in September. We are allies, at the WTO and elsewhere, in our challenge to the illegal and unjust 232 tariffs on steel and aluminum.</p>
<blockquote><p>We must learn to work together and take the initiative in this new era for the transatlantic partnership.</p></blockquote>
<p>We need to do more! It may be hard at this time to imagine free traders making new inroads. But let’s not underestimate our own collective power—after all, the EU, plus Japan, plus Canada, together account for almost 30% of the world’s GDP, a larger share than any other single country. In fact, with CETA, the EU-Japan trade deal and the CPTPP all agreed, perhaps now is the moment to consider how free trade can be expanded further—how about an EU-CPTPP trade zone?</p>
<p>The second battle we must fight together is the effort to defend and renew rules-based multilateralism when it comes to human rights, international law, multilateralism and the very continued existence of our planet. Neither Canadians nor Germans want to live in a world where might is right, where theft and murder and invasion are not only tolerated, but become, in practice, the most effective tools of statecraft. We do not want to live in a world where two or three great powers carve up the spoils for themselves, leaving the rest no choice but to choose sides and be satisfied with the scraps.</p>
<p>But let’s be frank. The jungle’s invasion of our liberal democratic garden is being felt by us all. The weakening of the rules-based order has made the Rohingya a target of genocide in Myanmar and the people of Venezuela victims of crimes against humanity. It has devastated Syria, where the Assad regime has bombed its own citizens using banned chemical weapons. Syria’s suffering is far from over—and all of us in the West need to face up to the moral accounting of our own collective inaction. But rather than curse the darkness, we can choose to light a candle. And that is what we did in an effort spearheaded by Germany, Canada, and the United Kingdom, to save some of the White Helmets—brave Syrians who united to rescue their fellow citizens and to document war crimes. Together, we—Heiko, Jeremy Hunt and I—led this important action. Crucially, the U.S. enthusiastically and effectively played a supportive role—one without which this humanitarian success story would not have been possible. This is an example of how we must learn to work together and to take the initiative in this new era for the transatlantic partnership.</p>
<p>I met with some of the White Helmets a few weeks ago. One 39-year old man talked about how eager he is to vote for the first time in his life. Others spoke about wanting to set up a Canadian version of the White Helmets, or of becoming paramedics or fire-fighters—of being, in their new home, the candle that lights someone else’s darkness. These people are traumatized. But also poised and proud. And we are proud to welcome them.</p>
<blockquote><p>Facts matter. Truth matters. Justice matters.</p></blockquote>
<p>The fight for liberal democracy and the multilateral rules-based order that supports it also means standing up for human rights, very much including women’s rights. Even when we are told to mind our own business, or that these sensitive matters should only be discussed behind closed doors. And even when speaking up has consequences. That means standing up for freedom of expression and freedom of the press, as we have done alongside so many allies in recent weeks, in denouncing the abhorrent murder of journalist Jamal Khashoggi. Under Canada’s Magnitsky legislation, we recently imposed targeted sanctions against 17 people who, in our government’s judgment, are responsible for or complicit in Mr. Khashoggi’s murder. And until there is a transparent, credible investigation, as far as Canada is concerned, this case is not closed. Because facts matter. Truth matters. Justice matters.</p>
<p>Defending the rules-based multilateral order also means defending the sanctity of borders. This is the hard lesson Europe learned through two bloody world wars. And it is why you have been so steadfast in defending Ukraine’s sovereignty and territorial integrity. Russia’s most recent actions near the Sea of Azov and in the Kerch Strait are an extremely dangerous violation of the rules-based international order. At the annual meeting of the OSCE in Milan this week, Heiko suggested expanding the existing OSCE special monitoring mission in Ukraine to cover the Black Sea and Sea of Azov. This is an excellent proposal, which Canada strongly supports.</p>
<p>No institution is more central to the post-war, rules-based multilateral order than the United Nations, where Canada works in close partnership with Germany. I was glad to join Heiko at a German event on Women, Peace and Security at the German mission in September. And our government has been delighted to bring Canada back to our historic role as a champion of peacekeeping, including our service right now in Mali.</p>
<p>The same commitment that drives us to protect the rules-based multilateral order must also drive action on the greatest challenge facing our world today: climate change. Alone, neither Canada nor Germany can do enough. But acting with the world, we can save the world.</p>
<p>I would like to take a moment to pay a personal tribute to a man known to many in this room, Stéphane Dion, Canada’s Ambassador to Germany and Special Envoy to the European Union and Europe. Ambassador Dion is one of the towering figures in Canadian politics. He has been a pioneer in our efforts to combat climate change. Merci Stéphane.</p>
<blockquote><p>All of us need to ensure our domestic democratic gardens are flourishing.</p></blockquote>
<p>Here, I would like to conclude on a personal note, with Kagan’s garden analogy. I am the daughter of a farmer. And not just any farmer. I am the daughter of a farmer in northern Alberta, in the last corner of the North American continent to be turned from forest to field. My family homesteaded, which means we were given land by the  government in exchange for clearing the bush and turning it into farmland. I remember as a child riding with my father in his tractor as he slowly plowed up the woods, using a very heavy, very narrow breaking plow, manufactured specifically for that purpose in Canada. There is no more land left to homestead in Canada, not even in northern Alberta, where my father still farms. But we do need to work diligently to maintain the garden of our national democracies. All of us—the committed liberal democracies of the world—as a first obligation, need to ensure our domestic democratic gardens are flourishing.</p>
<p>We are seeing a resurgence of far-right nationalists, who build their popularity by stoking hatred of “the other.” We know all too well where this can lead. We must oppose this rise with all our might. We need to accept and apologize for our own past failures, too. In this, Germany is an example for us. Each country is unique in its historical unhappiness. And we, too, are grappling with the specific demons of our own history, particularly, but not only, when it comes to Indigenous peoples in Canada. As you have shown, admitting our past wrongs is not a weakness, it is a strength.</p>
<p>We need to defend our independent press—even, and perhaps especially, when it criticizes us—as a central institution of democracy. We politicians need to respect our judges and their independence—even, and perhaps especially, when they rule against.</p>
<p>We need to fight for the open society, against the closed one. We need to fight for the complexity of democratic truth, rather than the beguiling simplicity of authoritarian rhetoric. We need to build bridges and tear down walls.</p>
<p>Then, and only then, will we have kept the jungle from growing back.</p>
<blockquote><p>We need to address the legitimate concerns of our people, even as we make the broader case for liberal democracy.</p></blockquote>
<p>Now if I were still a journalist, I might be tempted to write a sarcastic column about myself tonight, pointing out that it takes no great courage to offer rousing support for the transatlantic alliance and liberal democracy to a roomful of Atlantik-Brücke guests, resplendent in our dinner jackets and gowns. After all, the preachers of hate, the angry populists of the extreme right and left, rail against groups like ours. They like to claim that the rules-based international order and multilateral institutions—the UN, the WTO, or EU—and even liberal democracy itself are elite schemes designed to benefit a small minority while marginalizing everyone else. Nothing could be further from the truth. When the jungle grows back, the weakest are the first to suffer. But is also true that in recent decades in our countries, democratic capitalism has served the 1 percent better than the 99 percent. And so, as we cultivate our own plots in the 21<sup>st</sup> century, we must take care that they are gardens whose fruits are harvested by the many and not just the few. To do that, we need to address the legitimate concerns of our people, even as we make the broader case for liberal democracy.</p>
<p>I don’t know how to make that argument to the people of Germany, but here is what I say to Canadians: I know that Canadians support immigration and diversity—after all, more than half of the people in Toronto, the city I represent in Parliament, were born outside of Canada. We know that immigration is an economic strength and that multiculturalism is a fundamental Canadian value. But Canadians also want to know that our immigration system is fair and that we control our borders. It is our job, as politicians, to ensure that.</p>
<p>Canadians know that climate change is real and that we have a responsibility to act. But Canadians also want to keep their jobs, and to be able to afford to drive their children to hockey practice. It is our job, as politicians, to ensure that.</p>
<p>Canadians embrace free trade and technological innovation. But they want to be sure that the wealth these economic forces create is widely shared—and won’t leave them unemployed while enriching their bosses. It is our job, as politicians, to ensure that, too.</p>
<p>And it is also our job, as politicians, to confront those who would lie about our immigration system or the science of climate change or the economics of trade in an effort to sow fear and doubt for political gain. We cannot let falsehoods go unchallenged wherever they are spoken—in legislatures, on television, on social media. We must confront them.</p>
<p>If we can do that, we will win the fight for liberal democracy in our own countries. Our transatlantic garden will flourish and our Atlantik-Brücke will be strong.</p>
<p>Thank you.</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/chrystia-freeland-lets-not-underestimate-our-collective-power/">Chrystia Freeland: „Let&#8217;s not underestimate our collective power“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heiko Maas: „Dem Denken bis zum eigenen Gartenzaun etwas entgegensetzen“</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/dem-denken-bis-zum-eigenen-gartenzaun-etwas-entgegensetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 14:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eric-M.-Warburg-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=23717</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Außenminister würdigte seine kanadische Amtskollegin für ihr Engagement für den Multilateralismus und ihr entschiedenes Eintreten für die transatlantischen Werte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/dem-denken-bis-zum-eigenen-gartenzaun-etwas-entgegensetzen/">Heiko Maas: „Dem Denken bis zum eigenen Gartenzaun etwas entgegensetzen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://vimeo.com/305462286</p>
<p><em>Bei der Verleihung des Eric-M.-Warburg-Preises an die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland hielt der deutsche Außenminister Heiko Maas die Laudatio. Er würdigte das Engagement Freelands für den Multilateralismus und ihr entschiedenes Eintreten für die transatlantischen Werte:</em></p>
<p class="rte__paragraph">[related]Chrystia, im „Spiegel“ &#8211; das ist ein nicht ganz unbedeutendes Nachrichtenmagazin in Deutschland &#8211; stand einmal, dass wir beide den Eindruck vermitteln, uns schon ewig zu kennen und jeder in der Lage wäre, die Sätze des jeweils anderen in dessen Sinne zu beenden. Dies sei bemerkenswert. Das ist es auch. Das ist es vor allem deshalb, weil wir in einer Welt leben, die sich gerade rasant dreht. Und es trotzdem anscheinend in der internationalen Politik Vertrautheit, Wertschätzung, Verlässlichkeit und Freundschaft geben kann. Das ist ein außerordentlich wertvolles Geschenk. Zugegebenermaßen eines, das zur Zeit leider zu selten verteilt wird.</p>
<p class="rte__paragraph">Umso mehr freue ich mich, dass ich heute die große Ehre habe, Dir als Kollegin, aber auch als Freundin, den Warburg-Preis der Atlantik-Brücke zu verleihen.</p>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia,<br />
wenn ich Dich in nur einem Wort beschreiben müsste, was immer gefährlich ist und schon gar, wenn man Deine vielschichtigen Talente und Deine Energie sieht, dann wäre es das neudeutsche Wort <span lang="en">Influencer</span>.  – Oder vielmehr: <span lang="en">Influencerin</span>. Ich weiß, dass das Wort nicht so positiv besetzt ist und damit meistens Leute gemeint sind, die viel sagen, aber wenig zu sagen haben. Deshalb würde ich das Wort gerne zurückgewinnen für jemanden, der wirklich eine Botschaft hat.</p>
<blockquote><p>Liebe Chrystia, Du beeinflusst die Welt durch Deine von klaren Überzeugungen getragene Politik.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia, Du bringst nicht nur einen erfrischenden Stil in die internationale Politik. Du beeinflusst die Welt durch Deine von klaren Überzeugungen getragene Politik. Du hast damit auch die transatlantischen Beziehungen in den letzten Jahren mit geprägt. Es ist deshalb kein Zufall, dass Du als erste Kanadierin diesen Preis erhältst.</p>
<p class="rte__paragraph">Wenn wir hier in Deutschland über transatlantische Beziehungen sprechen, geht es zumeist um das Verhältnis zu den <abbr class="rte__abbreviation" title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</abbr>.</p>
<p class="rte__paragraph">Auch viele der ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger, die diesen Preis bekommen haben, haben durch ihre politische Weitsicht und ihr entschiedenes Handeln vor allem die Partnerschaft zwischen Deutschland und den <abbr class="rte__abbreviation" title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</abbr> geprägt.</p>
<p class="rte__paragraph">Unter ihnen ist auch der frühere amerikanische Präsident <span lang="en">George Herbert Walker Bush</span>, um den wir in diesen Tagen auf beiden Seiten des Atlantiks und ganz besonders hier in Deutschland trauern. Sein entschiedenes Eintreten für die deutsche Einheit, das werden wir hier in Deutschland nie vergessen.</p>
<p class="rte__paragraph">Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir sind stolz und dankbar für die transatlantische Beziehung zu beiden Partnern, eben auch zu Kanada, denn sie hat die Geschichte der Bundesrepublik nachhaltig geprägt. Eine „Fern“-Beziehung, zugegebenermaßen.</p>
<p class="rte__paragraph">Aber wie heißt es so schön:<span lang="en"> Distance means so little, when something means so much!</span></p>
<p class="rte__paragraph">Und wir sind uns trotzdem auch nah: durch Freundschaften, durch engste wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Verflechtungen, durch Austausch zwischen Politikern und Wissenschaftlern und nicht zuletzt durch die jahrzehntelange und bis heute andauernde Präsenz von US-Soldaten und kanadischen Streitkräften bei uns hier in Deutschland. Diese menschlichen Begegnungen bilden nach wie vor das Rückgrat der transatlantischen Beziehungen!</p>
<p class="rte__paragraph">Und doch, meine Damen und Herren, spüren wir, dass der Atlantik politisch breiter geworden ist. Die „Fern“-Beziehung zu den <abbr class="rte__abbreviation" title="Vereinigte Staaten von Amerika">USA</abbr> würde inzwischen auf Facebook die Statusmeldung <span lang="en">„It’s complicated“ </span>bekommen.</p>
<blockquote><p>Wir stehen vor der Herausforderung, die transatlantische Partnerschaft neu zu justieren – auch unabhängig davon, wer in Washington gerade Präsident ist.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Wir stehen also vor der Herausforderung, die transatlantische Partnerschaft neu zu justieren – auch unabhängig im Übrigen davon, wer in Washington gerade Präsident ist. Und das, indem wir Europäer unseren Teil der Verantwortung für diese Partnerschaft übernehmen und dafür auch mehr übernehmen müssen. Indem wir unser Gewicht dort einbringen, wo sich Amerika entschieden hat, sich weniger zu engagieren.</p>
<p class="rte__paragraph">Meine Damen und Herren, wir tun dies nicht, um die transatlantische Partnerschaft in ihrer Bedeutung zu relativieren – das wäre ein fataler Fehler. Wir tun dies, um die transatlantische Partnerschaft zukunfts- und krisenfest zu machen angesichts der aktuellen Umbrüche und Verschiebungen in der internationalen Ordnung.</p>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia,<br />
als Handels- und dann als Außenministerin hast Du, eben ganz <span lang="en">Influencerin</span>, diese Umbrüche und die Notwendigkeit einer noch engeren transatlantischen Partnerschaft schon sehr frühzeitig erkannt. Viel früher als viele andere. Ob als konsequente Verhandlerin oder klug agierende Außenpolitikerin: Dein Ziel sind enge Beziehungen zwischen Kanada und der Europäischen Union und zwar auf der Grundlage von Respekt und gemeinsamen Werten.</p>
<p class="rte__paragraph">Ganz nebenbei hast Du die kanadische Außenpolitik auch zu einer „Marke“ gemacht, die sich vom sonstigen diplomatischen Singsang klar und erkennbar abhebt.</p>
<p class="rte__paragraph">Indem Du  – insbesondere während der G7-Präsidentschaft – auf klare Prioritäten gesetzt hast und zugleich noch stärker in dieser Zeit unsere Gruppe multilateral verankert hast. Gegen den Trend von Abschottung und Protektionismus hast du mutig Stellung bezogen: Für mehr internationale Zusammenarbeit, und eben nicht für weniger.</p>
<p class="rte__paragraph">Im G7-Format hast Du mehrfach unter Beweis gestellt, wie mitreißend Deine Überzeugungskraft wirkt.</p>
<p class="rte__paragraph">Erst vor wenigen Tagen ist es Dir zum Beispiel gelungen, dass sich die G7-Außenminister auf eine klare Erklärung zur Lage im Asowschen Meer geeinigt haben. Und wer da mal Mitglied war, der weiß, dass das keine einfache Aufgabe ist.</p>
<p class="rte__paragraph">Ich weiß, liebe Chrystia, die Lage dort liegt Dir auch ganz besonders aus persönlichen Gründen am Herzen. Schließlich stammt die Familie Deiner Mutter aus der Ukraine.</p>
<p class="rte__paragraph">Auch deshalb schätze ich Deinen Rat in diesem Konflikt ganz besonders und ich kann Dir versichern: Er geht auch uns sehr nahe.</p>
<p class="rte__paragraph">Und es war richtig, als G7 geschlossen auf die jüngste Eskalation zu reagieren. Dass dies gelungen ist, das ist in erster Linie Dein Verdienst.</p>
<blockquote><p>Die multilaterale Verankerung Kanadas und ein klares Bekenntnis zu unseren gemeinsamen, transatlantischen Werten, das ist stets Dein Kompass.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Die multilaterale Verankerung Kanadas und ein klares Bekenntnis zu unseren gemeinsamen, transatlantischen Werten, das ist stets Dein Kompass.</p>
<p class="rte__paragraph">Und dabei zeigst Du Haltung. Und wann, wenn nicht gerade jetzt in der Politik braucht man Haltung. Du bist auch eine Aktivistin, und zwar im besten Sinne. Du bist prinzipienfest und realistisch, das ist heutzutage keine einfache Kombination. Und das, ohne dabei Deinen Optimismus zu verlieren. Anders hättest Du die NAFTA-Verhandlungen vermutlich auch nicht so souverän führen können. Da bist Du nach Washington gereist in einem T-Shirt, das Deine Kinder beschriftet hatten: „<span lang="en">Keep calm and negotiate NAFTA</span>“ stand da.</p>
<p class="rte__paragraph">Du bist diesem Motto auch unter größtem Druck treu geblieben und am Ende – das hat uns auch als Europäer erleichtert – stand ein neues Abkommen. Und das ist auch irgendwie typisch für Dich.</p>
<p class="rte__paragraph">Und natürlich dauerte es gerade mal einen Tag, dann gab es Shirts mit dem Aufdruck bei Amazon – Du bist eben eine Influencerin.</p>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia, meine sehr verehrten Damen und Herren,<br />
ich erinnere mich noch sehr gut an eines unserer ersten Treffen. Das fand in Toronto statt auf dem G7-Außenministertreffen und Chrystia hatte den Vorsitz. Ich war etwas früher da als die anderen und hatte deshalb die Möglichkeit, die Ankunft aller Kolleginnen und Kollegen mir so ein bisschen anzuschauen. Das ist schon ein Schauspiel, denn als G7-Außenminister ist man per se schon eine Person der Weltgeschichte und so fallen dann auch entsprechende Ankünfte aus. Und irgendwann kamst Du, mit dem Fahrrad und mit einer Lederjacke.</p>
<p class="rte__paragraph">Das mit der Lederjacke habe ich vor ein paar Wochen auch mal probiert. Es lief aber etwas anders. Es hat zunächst mal dazu geführt, dass es eine sehr emotionale Diskussion darüber gab, ob man als deutscher Außenminister eine Lederjacke tragen darf. Ich fand das erst etwas merkwürdig. Aber dann habe ich mir gesagt: Leute, wenn Ihr sonst keine Probleme habt, dann geht es uns in Deutschland nicht so schlecht.</p>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia, ich erinnere mich noch gut daran,  als wir über <abbr class="rte__abbreviation" title="Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada">CETA</abbr> verhandelt haben. Mit welcher Leidenschaft Du Dich auch in dieser Debatte eingebracht hast, nicht nur in Kanada, sondern auch hier in Europa. Ich erinnere mich sehr daran, ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich Dich persönlich kennengelernt habe, dass Du sogar auf einem Parteikonvent der SPD warst, um für <abbr class="rte__abbreviation" title="Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada">CETA</abbr> zu <span lang="en">fighten</span>. Und Du bist mir damals schon aufgefallen, denn Du warst die Einzige, die gute Laune hatte. Liebe Chrystia, die Art und Weise, wie Du Menschen überzeugen kannst, ist ganz einfach beeindruckend. Und zwar an unterschiedlichen Stellen unserer Gesellschaft.</p>
<p class="rte__paragraph">Das <abbr class="rte__abbreviation" title="Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada">CETA</abbr>-Abkommen ist das bisher ambitionierteste und umfassendste Freihandelsabkommen, das die <abbr class="rte__abbreviation" title="Europäische Union">EU</abbr> je verhandelt hat. Es setzt weltweit Standards, denn es zeigt:</p>
<p class="rte__paragraph">Wirtschaftsförderung, der Schutz der Umwelt, die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Verbrauchern und die Wahrung unserer gemeinsamen Werte widersprechen sich eben dann doch nicht. Im Gegenteil: Sie bedingen einander. Nur aus ihrem Zusammenspiel entsteht politische Akzeptanz und auch internationale Glaubwürdigkeit.</p>
<blockquote><p>In einer Zeit, in der die regelbasierte Weltwirtschaftsordnung immer lauter in Frage gestellt wird, stehen Kanada, Deutschland und die Europäische Union für Weltoffenheit, für Vernetzung, für Austausch und für freien Handel.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Der Erfolg von <abbr class="rte__abbreviation" title="Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada">CETA</abbr> lässt sich nicht allein ökonomisch bemessen. In einer Zeit, in der die regelbasierte Weltwirtschaftsordnung auch aus ungewohnter Richtung immer lauter in Frage gestellt wird, stehen Kanada, Deutschland und die Europäische Union für Weltoffenheit, für Vernetzung, für Austausch und für freien Handel.</p>
<p class="rte__paragraph">Wir werden in der nächsten Woche im Deutschen Bundestag über das Freihandelsabkommen der <abbr class="rte__abbreviation" title="Europäische Union">EU</abbr> mit Japan diskutieren und auch darüber entscheiden. Und ich bin der festen Überzeugung, weil Sie alle wissen, wie die Diskussionen in Deutschland über Freihandelsabkommen gelaufen sind in der Vergangenheit und ich auch nicht sagen will, dass alle in der politischen Arena alles richtig gemacht haben. Aber ich bin guten Mutes, diese Debatte sehr offensiv und engagiert erneut zu führen. Denn ich glaube, es hat sich etwas verändert in der letzten Zeit. Es gibt zwei unterschiedliche Modelle. Das eine ist das Modell der Abschottung und des Protektionismus. Das andere ist das Modell der freien Welt und das ist der freie Handel. Und deshalb bin ich mir sicher, dass auch die Diskussionen, die wir um Freihandelsabkommen haben, in der Zukunft anders laufen werden, als das in Deutschland in der Vergangenheit der Fall gewesen ist und das ist auch gut so, meine sehr verehrten Damen und Herren.</p>
<p class="rte__paragraph">Die damalige Debatte um <abbr class="rte__abbreviation" title="Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada">CETA</abbr>, aber noch viel mehr etwa die aktuelle Kampagne um den Migrationspakt, die haben uns auch gezeigt: Wenn Menschen sich von der Globalisierung abgehängt fühlen, dann fallen Desinformationskampagnen durchaus auf fruchtbaren Boden. Dann funktioniert das Spiel mit der Angst der Menschen.</p>
<p class="rte__paragraph">Welche Folgen das hat, das erleben wir im Erstarken von populistischen Bewegungen, nicht nur bei uns, nicht nur in Europa.</p>
<p class="rte__paragraph">Das ist eine der größten Herausforderungen für unsere demokratischen Gesellschaften!</p>
<p class="rte__paragraph">Natürlich liefern Populisten keine Antworten auf Migrations- oder Sicherheitsfragen, oder darauf, wie man dem Klimawandel Einhalt gebieten kann. Allein die Idee, globale Herausforderungen ließen sich aussperren und auf nationaler Ebene lösen, ist nichts anderes als gefährlich naiv!</p>
<p class="rte__paragraph">Man hat manchmal den Eindruck, dass es nicht mehr um richtige Antworten geht, sondern nur noch um einfache Antworten. Und die größten Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, sind alle grenzenlos. Die Globalisierung ist grenzenlos, die Digitalisierung ist grenzenlos, die Migration ist grenzenlos und der Klimawandel ist auch grenzenlos. Deshalb ist es wichtig, liebe Chrystia, dass wir zusammen dafür eintreten, dass es auch eine Zukunft für den Multilateralismus gibt.</p>
<p class="rte__paragraph">Liebe Chrystia, wir waren uns seit unserem ersten Treffen als Außenminister einig, und dabei waren wir zum Glück nicht alleine, dass wir diesem Denken, das sich da ausbreitet, das Denken eben nur bis zum eigenen Gartenzaun, also bis zur eigenen Landesgrenze etwas entgegensetzen müssen.</p>
<blockquote><p>Wir glauben an die Kraft der offenen Gesellschaft gerade in Zeiten globaler Umbrüche. Wir glauben daran, dass man durch Öffnung mehr erreicht als durch Abschottung.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Denn der Erfolg unserer beiden Länder beruht auf Austausch, auf Kooperation, auf Arbeitsteilung und internationaler Zusammenarbeit. Wir glauben an die Kraft der offenen Gesellschaft und gerade in Zeiten globaler Umbrüche. Wir glauben daran, dass man durch Öffnung mehr erreicht als durch Abschottung. Nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch.</p>
<p class="rte__paragraph">Das unterscheidet uns eben von denjenigen, die sich nach einem rein nationalen Bezugsrahmen richten.</p>
<p class="rte__paragraph">Deshalb ja, Herr Merz hat das erwähnt, wir setzen uns ein für eine Allianz für den Multilateralismus ein. Gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern in allen Teilen der Welt, extrem begehrt. Wir wollen ein Netzwerk schaffen, um gemeinsam bestehende Regelwerke und Organisationen zu verteidigen, aber auch um sie zu reformieren und fortzuentwickeln. Aber auch, um neue Regeln für bislang Ungeregeltes zu schaffen. Dabei gibt es genug Handlungsfelder: Ich denke etwa an eine gemeinsame Initiative für Abrüstung und Rüstungskontrolle, die es dringend braucht in Zeiten, in denen Russland ganz eindeutig den <abbr class="rte__abbreviation" title="Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme">INF</abbr>-Vertrag verletzt und die Rüstungskontrollarchitektur immer löchriger wird.</p>
<p class="rte__paragraph">Aber auch bei anderen Themen wie bei der Reform internationaler Organisationen wie der <abbr class="rte__abbreviation" title="Welthandelsorganisation">WTO</abbr> wollen wir enger mit Euch und mit anderen multilateralen Überzeugungstätern zusammenarbeiten.</p>
<blockquote><p>Nähe ist keine Frage der Entfernung. Gäbe es den Atlantik nicht, Kanada wäre der perfekte Kandidat für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union.</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Unsere Partnerschaft beruht auf klaren Werten und das verbindet. Nähe ist eben keine Frage der Entfernung. Gäbe es den Atlantik nicht, liebe Chrystia, – Kanada wäre der perfekte Kandidat für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Da wird ja demnächst bald ein Platz frei. Aber wir hätten lieber noch einen mehr, als dass ein Platz, der freigeworden ist, wieder besetzt wird.</p>
<p class="rte__paragraph">Meine Damen und Herren, liebe Chrystia, gemeinsam setzen wir uns weltweit für die Wahrung der Menschenrechte ein. Wir gehen dabei möglicherweise und das ist nachvollziehbar aus vielen Gründen nicht immer den gleichen Weg, aber wir verfolgen dasselbe Ziel. Wir dulden keine Verletzungen von Menschenrechten. Wir kämpfen für deren universelle Geltung, wir kämpfen für Gleichberechtigung. Und auch da ist Dein Wirken ein außerordentlich erfolgreiches.</p>
<p class="rte__paragraph">Und das, was viele, und das meine ich auch aus dem Kollegenkreis so schätzen, dass selbst wenn Dein Eintreten für Menschenrechte in manchen Teilen der Welt zurückgewiesen wird, dann lässt Du Dich nicht einschüchtern.</p>
<p class="rte__paragraph">Du stehst auch für Gleichberechtigung, für eine feministische Außenpolitik, weil Du weißt, dass Diplomatie unsere Gesellschaften eben in ihrer ganzen Breite repräsentieren muss. Und da gehören Frauen dazu!</p>
<p class="rte__paragraph">Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat es einmal so formuliert: „<span lang="en">We cannot all succeed when half of us are held back</span>.“ Das kann man unterschreiben.</p>
<p class="rte__paragraph">Jeder Demokrat muss sich für die vollständige Gleichberechtigung einsetzen und ich weiß, dass das eins Deiner großen Themen ist!</p>
<p class="rte__paragraph">Ohne Gleichberechtigung gibt es keine echte Demokratie. Ohne Frauen verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit und verraten damit auch einen Teil unserer Werte. Und ohne Frauen – das erleben wir weltweit immer wieder – lässt sich auch der Frieden viel schwerer nachhaltig sichern.</p>
<p class="rte__paragraph">Deshalb werden wir <abbr class="rte__abbreviation" title="zum Beispiel">z.B.</abbr> ab Januar des nächsten Jahres unsere Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auch dazu nutzen, die Rolle von Frauen bei der Konfliktbewältigung und in Friedensprozessen zu stärken und fortzuentwickeln.</p>
<p class="rte__paragraph">Und ich bin dankbar, mit Dir, Chrystia, dabei nicht nur eine Mitstreiterin, sondern eine echte Vordenkerin an unserer Seite zu wissen.</p>
<p class="rte__paragraph">Meine Damen und Herren,<br />
in Zeiten, in denen die regelbasierte Ordnung in Gefahr ist, da braucht es ganz besonders den transatlantischen Schulterschluss. Nur Seite an Seite sind wir stark genug, diese Ordnung zu verteidigen.</p>
<blockquote><p>Mit Dir zusammen wollen wir für Multilateralismus und für die Zukunft des transatlantischen Projektes kämpfen!</p></blockquote>
<p class="rte__paragraph">Es gibt niemanden, den ich dabei lieber unterhaken würde als Dich, liebe Chrystia. Mit Dir zusammen wollen wir für Multilateralismus und für die Zukunft des transatlantischen Projektes kämpfen!</p>
<p class="rte__paragraph">Du hast den Eric-M.-Warburg-Preis mehr als verdient. Und ich bin mir ziemlich sicher, als Influencerin, die Du nun einmal bist, wirst Du sicher nicht die letzte kanadische Preisträgerin bleiben.</p>
<p class="rte__paragraph">Herzlichen Glückwunsch, liebe Chrystia.</p>
<p class="rte__paragraph"><span lang="en">And keep on rocking in a free world.  </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/dem-denken-bis-zum-eigenen-gartenzaun-etwas-entgegensetzen/">Heiko Maas: „Dem Denken bis zum eigenen Gartenzaun etwas entgegensetzen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ministerin Freeland mit Warburg-Preis geehrt</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/ministerin-freeland-mit-warburg-preis-geehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2018 23:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eric-M.-Warburg-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Sub-Featured]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.atlantik-bruecke.org/?p=23687</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die kanadische Außenministerin wurde für ihr großes Engagement um das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA ausgezeichnet. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ministerin-freeland-mit-warburg-preis-geehrt/">Ministerin Freeland mit Warburg-Preis geehrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines feierlichen Dinners mit rund 280 hochrangigen Gästen wurde Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland von der Atlantik-Brücke mit dem <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/unsere-arbeit/veranstaltungen/preisverleihungen/eric-m-warburg-preis/">Eric-M.-Warburg-Preis</a> geehrt. Die Ministerin wurde für ihr großes Engagement um das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA ausgezeichnet. Sie ist die erste Kanadierin, die den Warburg-Preis erhält, der für besondere Verdienste um die transatlantische Partnerschaft verliehen wird. Die Laudatio hielt Bundesaußenminister Heiko Maas.</p>
<p>[related]In seiner Begründung zur Wahl der Preisträgerin sagte Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke: „Mit CETA setzen Kanada und Europa gemeinsam ein Zeichen für transatlantische Kooperation und Multilateralismus. Ohne das herausragende Engagement von Chrystia Freeland wäre dieses wegweisende Abkommen nicht zustande gekommen.“ Max Warburg, Mitglied des Vorstands der Atlantik-Brücke und Sohn des Namensgebers des Preises Eric Warburg, verwies anlässlich der Preisverleihung nicht nur auf die politischen Errungenschaften Freelands, sondern auch auf ihre persönliche Integrität: „Chrystia Freeland ist in ihren moralischen Prinzipien unbeirrbar. Sie tritt auch mächtigen Gegnern couragiert entgegen und setzt sich für ihre Werte ein.“</p>
<p>Die Preisträgerin äußerte in ihrer Dankesrede: „Deutschland, die Europäische Union und das transatlantische Bündnis stehen seit mehr als 70 Jahren im Mittelpunkt der auf festen Regeln beruhenden internationalen Ordnung. Zusammen mit seinen europäischen Verbündeten verteidigt Kanada weiterhin die Werte, die uns wichtig sind, darunter Menschenrechte und Demokratie, und fördert darüber hinaus den freien und fairen Handel, was für die Wahrung des Friedens zwischen den Nationen notwendig ist. Was CETA betrifft, liefert das Abkommen wirtschaftliche Möglichkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks und bekämpft gleichzeitig neue Bedrohungen durch den Protektionismus, die wir auf der ganzen Welt beobachten können.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Zusammen mit seinen europäischen Verbündeten verteidigt Kanada weiterhin die Werte, die uns wichtig sind.&#8221;[quoter]Chrystia Freeland[/quoter]</p></blockquote>
<p>Bundesaußenminister Heiko Maas hob in seiner Laudatio hervor: „Chrystia Freeland hat die kanadische Außenpolitik zu einer ‘Marke‘ gemacht, die sich vom sonstigen diplomatischen Singsang klar und erkennbar abhebt. Sie hat das außenpolitische Handeln – insbesondere während der G7-Präsidentschaft – auf klare Prioritäten fokussiert und zugleich noch stärker multilateral verankert. Gegen den Trend von Abschottung und Protektionismus hat sie mutig Stellung bezogen: Für mehr internationale Zusammenarbeit, nicht weniger. Sie hat den Eric-M.-Warburg-Preis mehr als verdient.“</p>
<p><a href="https://www.atlantik-bruecke.org/chrystia-freeland-lets-not-underestimate-our-collective-power/">Hier geht es zur Rede von Außenministerin Chrystia Freeland</a></p>
<p><a href="https://www.atlantik-bruecke.org/dem-denken-bis-zum-eigenen-gartenzaun-etwas-entgegensetzen/">Hier geht es zur Laudatio von Bundesaußenminister Heiko Maas</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/ministerin-freeland-mit-warburg-preis-geehrt/">Ministerin Freeland mit Warburg-Preis geehrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verleihung des Eric-M.-Warburg-Preises an Dr. Richard von Weizsäcker</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/verleihung-des-eric-m-warburg-preises-an-dr-richard-von-weizsaecker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[atlantikbruecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 03:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eric-M.-Warburg-Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. Juni 2014 zeichnete die Atlantik-Brücke Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker in Berlin für sein herausragendes transatlantisches Engagement mit dem Eric-M.-Warburg-Preis aus. Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, hielt bei der Feier im kleinen Kreis die Laudatio. Er hob hervor: &#8220;Sie sind ein leuchtendes Vorbild für die, die den transatlantischen Dialog in der Zukunft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/verleihung-des-eric-m-warburg-preises-an-dr-richard-von-weizsaecker/">Verleihung des Eric-M.-Warburg-Preises an Dr. Richard von Weizsäcker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. Juni 2014 zeichnete die Atlantik-Brücke Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker in Berlin für sein herausragendes transatlantisches Engagement mit dem Eric-M.-Warburg-Preis aus. Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, hielt bei der Feier im kleinen Kreis die Laudatio. Er hob hervor: &#8220;<em>Sie sind ein leuchtendes Vorbild für die, die den transatlantischen Dialog in der Zukunft fortsetzen. Ihre Integrität, Ihre Klarsicht, Ihre Ehrlichkeit und Geradlinigkeit sowie Ihr tiefer Glaube an Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit sind Wegweiser für die nachfolgenden Generationen. Sie haben die Freundschaft und die Partnerschaft zwischen Deutschland und Amerika mit ebendiesen Eigenschaften belebt und vorangetrieben.</em>&#8221;</p>
<p>Richard von Weizsäcker ist Ehrenmitglied der Atlantik-Brücke und hatte dem Namensgeber des Preises, Eric Warburg, 1988 selbst den Preis überreicht.</p>
<p>Unter den Gästen der Preisverleihung waren unter anderem Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, den die Atlantik-Brücke 2012 mit dem Eric-M.-Warburg-Preis auszeichnete, Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble, Robert M. Kimmitt, Vorsitzender des American Council on Germany und Vertreter der Familie Warburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/verleihung-des-eric-m-warburg-preises-an-dr-richard-von-weizsaecker/">Verleihung des Eric-M.-Warburg-Preises an Dr. Richard von Weizsäcker</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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