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	<title>Bildung Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Bildung Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>Von der Wiege der Demokratie bis zur Grenze</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/von-der-wiege-der-demokratie-ueber-den-heiligen-berg-bis-zur-grenze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 09:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantische Lehrerreise]]></category>
		<category><![CDATA[Arizona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lehrerinnen und Lehrer aus Sachsen schildern ihre Eindrücke von ihrer Reise nach Washington, D.C., Arizona und Virginia.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/von-der-wiege-der-demokratie-ueber-den-heiligen-berg-bis-zur-grenze/">Von der Wiege der Demokratie bis zur Grenze</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In diesem tagebuchartig verfassten Bericht schildern Lehrerinnen und Lehrer aus Sachsen ihre Eindrücke von ihrer Reise mit der Atlantik-Brücke nach Washington, D.C., Arizona und Virginia.</em></p>
<h4>Der Auftakt in der amerikanischen Hauptstadt</h4>
<p>Einen strahlend blauen Himmel erlebten wir in Washington. Was für ein Einstieg in die transatlantische Lehrerreise im Wahljahr 2024! Einen spannenden Auftakt in das politische System Amerikas lieferte das „Federalist Briefing“ mit Akram Elias, Präsident der Capital Communications Group. Die Erkenntnisse aus diesem unterhaltsamen und außerordentlich interessanten Vortrag haben uns auf der gesamten Reise begleitet, die Augen geöffnet und uns geholfen, die USA etwas besser zu verstehen.</p>
<p>Während das Weiße Haus nur aus großer Entfernung zu bewundern war, konnten wir das Kapitol besuchen und unter dem monumentalen Kuppeldach die Wiege der amerikanischen Demokratie mit einer eindrucksvollen Führung direkt erleben. Ein weiteres Highlight stellte der Besuch im National Museum of African American History and Culture dar. Packende Bilder, Objekte und umfassende Texte erzählen von der schmerzhaften Vergangenheit und erbitterten Kämpfen für Gerechtigkeit. Doch je höher man in dem großen Gebäude steigt, umso heiterer werden die Themen, sodass etwa auch Musik und Mode eine Rolle spielen.</p>
<p>[related]Vor dem Washingtoner Himmel ist im deutschen Fernsehen oft Elmar Theveßen zu sehen. Daher wurde dem Besuch im ZDF-Studio mit großer Spannung und etwas Aufregung entgegengefiebert. Unprätentiös, sympathisch und offen gab uns Theveßen Einblicke in seine Arbeit. Mit großem Interesse hörten und diskutierten wir über aktuelle politische Themen und die anstehenden Präsidentschaftswahlen.</p>
<p>Insgesamt erwiesen sich unsere ersten Tage in Washington als sehr informativer und gelungener Einstieg in unser transatlantisches Abenteuer.</p>
<h4>Die Fortsetzung in Arizona</h4>
<h6>Das Tohono O&#8217;odham Reservat</h6>
<p>Fährt man von Phoenix nach Tucson, fährt man entweder am Tohono O’odham Reservat vorbei oder, wie in unserem Fall, mitten hinein. Und zwar in eine Gegend, die offensichtlich von Armut gebeutelt ist, mit ihrer Vergangenheit kämpft, und in der Regel übersehen wird, wenn man die USA touristisch bereist.</p>
<p>Wir wurden herzlichst empfangen und sind dem indigenen Leben auf vielfältige Weise begegnet: im traditionellen Tanz zur Ernte-Zeit mit den dortigen Lehrkräften und Lernenden und mit mexikanischem Süßgebäck auf der Zunge. Im Cultural Center des Stammes, wo sich betagte Ehrenamtliche unermüdlich dafür engagieren, die eigene Geschichte und Kultur an die junge Generation weiterzugeben und die indigene Kultur für US-Amerikaner sichtbar zu machen. Und wo wir gemeinsam zu Mittag aßen, mit einem traditionellen Gebet, speziell für uns gesungen, im Herzen. Und nicht zuletzt auf Kitt Peak, einem mit Observatorien gespickten heiligen Berg, wo junge Forschende ein Projekt entwickeln, um vor allem für die Jugendlichen im Reservat moderne Forschung in Verbindung mit der dortigen indigenen Kultur erlebbar zu machen.</p>
<h6>Nogales und die Bedeutung der Grenze</h6>
<p>Die Reise nach Nogales, Arizona, führte uns in eine der eindrucksvollsten und komplexesten Grenzregionen der Vereinigten Staaten – direkt an der Grenze zu Mexiko. Die Stadt Nogales, Arizona, liegt im Süden des Bundesstaates und ist eine von wenigen US-amerikanischen Städten, die direkt mit einer mexikanischen Stadt verbunden sind – Nogales, Sonora.</p>
<p>Hier, im sogenannten &#8220;Borderlands&#8221;-Gebiet, spürt man die einzigartige Mischung aus Kulturen, Traditionen und politischen Spannungen. Nogales ist nicht nur ein geographischer Ort, sondern ein Schnittpunkt von Leben und Geschichte, der die Komplexität der amerikanischen Südgrenze widerspiegelt. Und das durften wir hautnah miterleben.</p>
<h6>Borderlands Tour mit der Border Community Alliance an der Línea</h6>
<p>Die Border Community Alliance, eine gemeinnützige Organisation, setzt sich dafür ein, das Verständnis für die Grenzregion zu fördern und das Leben der Menschen in der Gegend zu verbessern. Die Tour führte uns entlang des Grenzzauns, Línea genannt, der sowohl ein physisches als auch symbolisches Hindernis darstellt. Wir lernten über die Herausforderungen, denen sich die Gemeinschaften gegenübersehen – insbesondere im Hinblick auf Migration und die sozialen Auswirkungen der Grenzpolitik. Die Schülerinnen und Schüler der High School in Nogales, die oft aus Familien stammen, die in direkter Nähe zur Grenze leben, haben große Träume und den Willen, trotz der Herausforderungen eine positive Zukunft zu gestalten.</p>
<h6>Arivaca Humanitarian Aid – Ein Besuch bei Helfern</h6>
<p>Nach dem Besuch der High School fuhren wir weiter nach Arivaca, einer kleinen Gemeinde südlich von Nogales. Arivaca ist bekannt für die Arivaca Humanitarian Aid, eine Organisation, die sich für die Unterstützung von Migranten einsetzt, die auf ihrem gefährlichen Weg in die USA in den Grenzgebieten gestrandet sind. Diese Organisation bietet alles von Wasser und Nahrung bis zu medizinischer Hilfe. Die Freiwilligen erzählen von der schwierigen Arbeit, die sie leisten – die Bedingungen in der Wüste sind extrem, und viele Migranten verlieren hier ihr Leben.</p>
<h6>Kulinarische Entdeckungen: Mexikanische Einflüsse in der Küche in und um Nogales</h6>
<p>Die Städte Tucson und Nogales, mit ihrer Nähe zu Mexiko, sind ein wahres Paradies für Liebhaber der mexikanischen Küche. Besonders beeindruckte uns die Fusion von amerikanischen und mexikanischen Aromen in der gesamten Region – von herzhaften Burritos und Tacos bis hin zu speziellen Kreationen, die eine Brücke zwischen den beiden Ländern schlagen. Das Essen in Nogales ist nicht nur schmackhaft, sondern auch ein Sinnbild für die Verbindung der Kulturen.</p>
<h6>Abschluss mit einer Happy Hour in der Borderlands Brewing Company</h6>
<p>Unsere Reise haben wir in der Borderlands Brewing Company ausklingen lassen, einem lokalen Brauhaus in Tucson, das sowohl für seine Craft-Biere als auch für die entspannte Atmosphäre bekannt ist. Hier gab es nicht nur großartiges Bier, sondern auch einen besonderen Austausch zwischen Lehrenden, die wir auf unserer Reise kennenlernen durften. Hier wird klar, wie stark die Region durch die Menschen geprägt wird, die sich für ihre Gemeinschaft einsetzen, ob im Klassenzimmer, bei der humanitären Hilfe oder auch in den Brauereien.</p>
<h6>Die Sonora-Wüste</h6>
<p>Die Sonora-Wüste – unbegrenzte Weite, flirrende Hitze, endlose Straßen und eine Szenerie wie in „Lucky Luke“. Nie hätten wir vorher gedacht, dass wir diese Landschaft, die hauptsächlich aus riesigen Kakteen und Dornenbüschen vor strahlend blauem Himmel besteht, jemals erleben würden. Auch im Rückblick fühlt sich diese Erfahrung noch fast unwirklich an. Im Arizona-Sonora Desert Museum, das sich hauptsächlich im Freien befindet, lernten wir, dass in dieser so lebensfeindlich wirkenden Umgebung einige Tiere, wie etwa Kojoten, Wüstenhasen oder Javelina, beheimatet sind. Auf kurzen Spaziergängen war die Hitze deutlich zu spüren, und wir lernten die Klimaanlage unseres Busses endlich zu schätzen.</p>
<h4>Das Fazit: Eine Reise voller Eindrücke</h4>
<p>Unsere Reise in den Süden Arizonas hat uns auf eine tiefgründige Entdeckungsreise geführt. Die Grenze ist weit mehr als nur eine politische Linie – sie ist ein lebendiger Ort der Begegnung, des Konflikts, der Hoffnung und der Menschlichkeit. Hier spürt man die Verbindung zwischen den Menschen auf beiden Seiten der Grenze und erlebt, wie Gemeinschaften mit den Herausforderungen der Grenzregion umgehen. Es war eine Reise, die uns nicht nur neue Perspektiven auf die Grenzregion, sondern auch auf Migration, Bildung und menschliche Hilfe nähergebracht hat.</p>
<h4>Die Schulen und die University of Arizona</h4>
<p>Unsere Reise führte uns an vier unterschiedliche Schulen, die alle unser Bild der typischen American High School gleichzeitig bestätigten als auch geraderückten.</p>
<p>Die Hayfield Secondary School in Alexandria, Virginia präsentierte uns unter anderem eine Bibliothek und ein Auditorium, die uns vor Neid erblassen ließen. Sie ermöglichte uns einen Einblick in Fächer wie Cosmetology inklusive der Klassenzimmer voller Friseurplätze. Aber die Anwesenheit von Schulpolizisten in voller Montur, oder der morgendliche „Pledge of Allegiance“ verlangten bei uns nach Erklärung.</p>
<p>In der Indian Oasis Elementary Intermediate School und der Baboquivari High School im Reservat der Tohono O’odham durften wir unter anderem am Indigenous Culture-Unterricht teilnehmen, hoch engagierte Lehrkräfte beobachten, und uns den Fragen der Kinder stellen. Aber dass hier ein Belohnungs- und Sanktionierungssystem über Hauspunkte etabliert ist, der Unterricht teils an eine Gameshow erinnert, um die Schülerinnen und Schüler zum Schulbesuch zu motivieren, und es aus Sicherheitsgründen auch in diesen beiden Schulen nirgendwo Fenster gibt, stimmte uns eben doch sehr nachdenklich.</p>
<p>Die Nogales High School überraschte uns mit einer Mariachi-Band, vielen bunten Wandmosaiken und Deutschunterricht in einer Gegend, wo wir es nie vermutet hätten. Mit viel Stolz wurden uns der Football-Pitch und die Turnhalle gezeigt. Aber der Übungsparcours des US-Army-Schoolclubs direkt auf dem Schulgelände war doch befremdlich. Und der Fakt, dass sich die Lernenden aus dem mexikanischen Teil der Stadt unter der ersten Trump-Administration nicht mehr in die Schule getraut haben, machte uns einfach todtraurig.</p>
<p>Aufschlussreich waren aber auch die inoffiziellen Gespräche: mit einer Schülerin, die sechs Schoolclubs leitet, aber das Gefühl hat, für ihre College-Bewerbung sei dies nicht genug; mit Lehrkräften, die davon berichten, dass sie nebenbei Nachhilfe geben, um finanziell überhaupt über die Runden zu kommen; oder mit Studierenden der University of Arizona, die sich nicht vorstellen können, dass Bildung in anderen Ländern nicht Tausende US-Dollar im Semester kostet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/von-der-wiege-der-demokratie-ueber-den-heiligen-berg-bis-zur-grenze/">Von der Wiege der Demokratie bis zur Grenze</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>15 Sachsen für eine Woche on Tour in den USA</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/15-sachsen-fuer-eine-woche-on-tour-in-den-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 15:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die diesjährige Lehrerreise mit deutschen Pädagogen startete in Miami Beach, Florida und führte über Charlotte und Raleigh in North Carolina nach Washington, D.C.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/15-sachsen-fuer-eine-woche-on-tour-in-den-usa/">15 Sachsen für eine Woche on Tour in den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die diesjährige Reise startete in Miami Beach, Florida und führte über Charlotte und Raleigh in North Carolina nach Washington, D.C. Teilnehmer in diesem Jahr waren 15 Lehrerinnen und Lehrer aus Sachsen. Die Gruppe besuchte zahlreiche Schulen und Museen, traf sich zu Diskussionen mit Vertretern aus Politik und Think Tanks und konnte sich so ein umfassendes Bild der USA und ihres Bildungssystems machen.</em></p>
<p>Hören Sie <a href="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/10/22/lehrerbildungsreise_in_die_usa_interview_mit_ruediger_dlf_20191022_1448_abb5e053.mp3">hier</a> ein Interview der Deutschlandfunk-Sendung „Campus und Karriere“ mit Lehrer Rüdiger Bock, der seine Eindrücke unserer Lehrerreise schildert.</p>
<p>Die Lehrer begannen ihre Reise bei heißen Temperaturen in Miami Beach. Nach einem kurzen Bad im Atlantik bei Sonnenaufgang besuchte die Gruppe die International Studies Charter High School und sprach vor allem mit Schülern mit kubanischem Migrationshintergrund über deren Schulalltag – bei dem Integration eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Bei einem Gespräch mit einem Vertreter des Miami School Boards ging es um Sicherheit an Schulen und darum, wie sich die Vorkehrungen in Folge der zahlreichen Schießereien an Schulen verändert haben. Eine als Expertin eingeladene Polizistin erzählte von ihrem Alltag als Sicherheitskraft an Schulen und davon, dass es bei der Polizei mittlerweile eine eigene Abteilung nur für den Bereich „School Shootings“ gebe. Jede Schule sei verpflichtet, einmal im Monat mit ihren Schülern zu üben, wie sie sich im Falle eines „active shooters“ verhalten sollen.</p>
<p>[related]Der zweite Stopp der Gruppe war Charlotte in North Carolina, wo die Lehrerinnen und Lehrer den deutschen Honorarkonsul Klaus Becker trafen. Nach einer Diskussion über die sozio-kulturellen Unterschiede von Amerikanern und Deutschen ging es weiter zu einer Ausbildungsstätte für angehende Elektriker. Der Tag endete mit einem Workshop beim „Poetry Project“, in dem die Gruppe Anregungen zum kreativen Umgang mit Dichtung im Unterricht bekam.</p>
<p>In North Carolina besuchte die Gruppe insgesamt vier verschiedene Schulen. In Charlotte starteten die Lehrer mit einem umfassenden Programm an der Jay M. Robinson Middle School. Danach ging es an die Myers Park High School. Dort wurden die Lehrer nach einem gemeinsamen Lunch mit Schülern und Lehrern der High School durch das Gewächshaus mit eigenem Gemüseanbau geführt.</p>
<p>An der Orange High School in Hillsborough im ländlichen Inneren von North Carolina hatten die Schülerinnen und Schüler für jeden Teilnehmer der Gruppe anhand ihrer Lebensläufe ein besonderes Programm zusammengestellt. Eines der Hauptfächer an dieser Schule ist Landwirtschaftslehre. Die Schule hält zu Anschauungszwecken eigenes Vieh auf dem Schulgelände. Zum Abschluss ging es an eine Privatschule, die Cary Academy. Hier berichteten zwei Lehrerinnen, die im Sommer 2019 an der Studienreise der Atlantik-Brücke nach Deutschland teilgenommen hatten, vom nachhaltigen Effekt, den die Reise auf ihren Unterricht hat. Im Anschluss besuchte die Gruppe den Raleigh Boys Club, der Jungen aus sozial schwachen Verhältnissen eine fast kostenfreie Nachmittagsbetreuung inklusive Nachhilfe anbietet. Die Lehrer brachten den begeisterten Schülern ein paar deutsche Sätze bei („Sei leise“ und „Wen interessiert’s?“).</p>
<h4>Vernetzung deutscher und amerikanischer Lehrer</h4>
<p>Alle Lehrerinnen der von der Gruppe besuchten Schulen in North Carolina waren Teilnehmerinnen des Transatlantic Study Trips der Atlantik-Brücke nach Deutschland im Sommer 2019. Die unmittelbare Vernetzung deutscher und amerikanischer Lehrer, die das gleiche Programm absolviert haben, sorgte für überschwängliche Empfänge und sehr gut vorbereitete Besuche. Schulpartnerschaften wurden geplant und Kontakte geknüpft.</p>
<p>In Washington, D.C. traf die Gruppe Michael Werz, Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke und Senior Fellow am Center for American Progress. Sie erhielt einen umfassenden Überblick über die politischen Diskussionen der Demokraten im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2020. Michael Werz sprach außerdem über den demografischen Wandel in den USA. Die Hispanics, schon jetzt die größte Minderheit, werden in Zukunft einen noch bedeutenderen Bevölkerungsteil ausmachen. Anschließend erfuhr die Gruppe in der Brookings Institution mehr über amerikanische Bildungspolitik. Auf dem Kapitolshügel sprach die Gruppe mit Reema Dodin, Alumna des Young Leaders-Programms der Atlantik-Brücke und Büroleiterin von Senator Richard Durbin. Durbin ist der sogenannte „Whip“, also der Fraktionsführer der Demokraten im Senat.</p>
<p>Während eines nächtlichen Rundgangs schauten sich die Lehrer die wichtigsten Monumente und Gebäude der amerikanischen Hauptstadt bei Mondlicht an. Bei einem festlichen Dinner mit mehreren Reden wurde die Studienreise beendet.</p>
<p><em>Die Delegation wurde von Karsten Uhlmann, Mitglied des Vorstands der Atlantik-Brücke, und Atlantik-Brücke-Senior-Mitglied Joachim von Falkenhausen begleitet.</em> <em>Die Reise wurde durch die Joachim Herz Stiftung und die Halle Foundation gefördert und in Kooperation mit Cultural Vistas und dem sächsischen Staatsministerium für Kultus durchgeführt. Sie fand im Rahmen des Deutschlandjahres statt.</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/15-sachsen-fuer-eine-woche-on-tour-in-den-usa/">15 Sachsen für eine Woche on Tour in den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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