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	<title>Emily Haber Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Emily Haber Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>“I have enormous regard for Atlantik-Brücke”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Kauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 10:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Haber]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Tammy Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Phil Murphy spricht im Videointerview über seine langjährige Beziehung zur Atlantik-Brücke und die Bedeutung der subnationalen Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/i-have-enormous-regard-for-atlantik-bruecke/">“I have enormous regard for Atlantik-Brücke”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-74953" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/PM-quer-1000x500.png" alt="" width="1000" height="500" srcset="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/PM-quer-1000x500.png 1000w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/PM-quer-800x400.png 800w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/PM-quer-1536x768.png 1536w, https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/PM-quer.png 2000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Wir hatten die Ehre, Phil Murphy, ehemaliger Gouverneur von New Jersey und ehemaliger US-Botschafter in Deutschland, sowie Tammy Murphy, ehemalige First Lady von New Jersey, während ihres Besuchs in Berlin zu einem Kamingespräch begrüßen zu dürfen. Emily Haber, ehemalige deutsche Botschafterin in den Vereinigten Staaten, moderierte die spannende Diskussion über aktuelle innenpolitische Entwicklungen in den USA und die Auswirkungen der neuen US-Außenpolitik.</p>
<p>Im Interview sprach Phil Murphy über seine langjährige Beziehung zur Atlantik-Brücke, die Bedeutung der subnationalen Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA und wieso Deutschland seiner Meinung nach unter Überregulierung leidet. Und er fand klare Worte für die Gewalt, die von Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE in Minneapolis und darüber hinaus ausgeübt wird – und rief Politiker*innen und Bürger*innen auf, sich weiter dagegen zu wehren.</p>
<p><iframe title="Phil Murphy on EU-US Cooperation, investing in innovation and how to stand up to ICE." width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/W9v0pH6PUQU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/i-have-enormous-regard-for-atlantik-bruecke/">“I have enormous regard for Atlantik-Brücke”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das Gedächtnis der transatlantischen Beziehungen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/das-gedaechtnis-der-transatlantischen-beziehungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 15:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Subsub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Botschafterin]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Haber]]></category>
		<category><![CDATA[John Kornblum]]></category>
		<category><![CDATA[Transatlantische Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[US-Botschafter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>John Kornblum sei immer der „andere“ US-Botschafter in Berlin und ein Ausnahmediplomat gewesen, schreibt Emily Haber, die frühere deutsche Botschafterin in den USA, in ihrem Nachruf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/das-gedaechtnis-der-transatlantischen-beziehungen/">Das Gedächtnis der transatlantischen Beziehungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="EN-US">John Kornblum sei immer der „andere“ US-Botschafter in Berlin und ein Ausnahmediplomat gewesen, schreibt Emily Haber, die frühere deutsche Botschafterin in den USA, in ihrem Nachruf.</span></p>
<div></div>
<p><em>Von Emily Haber</em></p>
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<p class="Text">Am 21. Dezember 2023 ist John Kornblum in Nashville, Tennessee gestorben, 80 Jahre alt. Es ist fast ein Vierteljahrhundert her, dass er die US-Botschaft in Berlin geleitet hat. Trotzdem war er in all den Jahren, die in der Zwischenzeit vergangen sind, neben der langen Reihe seiner Nachfolger immer der „andere“ US-Botschafter in der deutschen Hauptstadt, in der er wohnen blieb.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p class="Text">Er war nun einmal Zeitzeuge der entscheidenden Wegmarken der transatlantischen Beziehungen in diesen Jahrzehnten gewesen – und damit in gewisser Weise das Gedächtnis dieses Verhältnisses. Er kannte das Personal, die eingeübten Argumente (und deren Schwächen), die Befindlichkeiten, die Reflexe.</p>
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<p class="Text">
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<p class="Text">[related]Die Beschäftigung mit Deutschland war der rote Faden seines beruflichen und politischen Werdegangs. Der Weg führte – unter anderem – über Stationen am Generalkonsulat Hamburg, an der US-Botschaft in Bonn, im Planungsstab und in der Europaabteilung im State Department; er wurde schließlich US-Gesandter und stellvertretender Kommandant in West-Berlin, dann Leiter der Abteilung für zentraleuropäische Angelegenheiten im State Department. 1997 wurde er zum US-Botschafter in Deutschland ernannt. Normalerweise sind US-Botschafter an größeren Vertretungen politische Nominierungen. Das galt und gilt auch für die Vertretung in Deutschland. Dass ein Karrierediplomat den Posten übernimmt, ist eher die Ausnahme. Kornblum war – dank seiner Kenntnisse, seiner Vernetzung, seiner Erfahrung, seines Röntgenblickes – ein Ausnahmediplomat.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p class="Text">Ein Zufall habe zu dieser „deutschen“ Karriere geführt, sagte er einmal. Er habe an der Universität in Michigan Deutsch gelernt und sei einfach deswegen auf seinen ersten Posten in Hamburg geschickt worden. Aber er war auch Enkel deutscher Einwanderer; sein Vater sprach zwar kein Deutsch, hatte aber gewisse Prägungen nicht abgelegt und dem Sohn vermittelt. Es sei ein Grund gewesen, sagte Kornblum, warum ihm die Eingewöhnung sehr leichtgefallen sei.</p>
</div>
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<figure id="attachment_59547" aria-describedby="caption-attachment-59547" style="width: 426px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class=" wp-image-59547" src="https://www.atlantik-bruecke.org/app/uploads/Emily-Haber.jpeg" alt="" width="426" height="285" /><figcaption id="caption-attachment-59547" class="wp-caption-text">Emily Haber, bis Juni 2023 deutsche Botschafterin in den USA</figcaption></figure>
<p class="Text">Bequem oder gar diplomatisch war er nie. Ich habe ihn das erste Mal 1968 oder 1969 getroffen, im Haus meines Vaters, der damals in Washington arbeitete. Er selber hat es später öfter erwähnt, wenn wir uns trafen. Ihm wird nur der Umstand erinnerlich gewesen sein, dass da bei einer Einladung auch ein Kind anwesend war. Aber mir ist eine schemenhafte Erinnerung an ein lebhaft – vielleicht sogar kontrovers – geführtes Gespräch unter den Gästen geblieben, an dem ein jüngerer Mann mit einem Gestus großer Entschiedenheit teilhatte. Das Thema ist mir entfallen, wahrscheinlich habe ich es damals auch nicht verstanden. Aber ein Erinnerungsfetzen ist noch da, wie ein Insekt im Bernstein: dass er unbeirrbar und passioniert einen Punkt vertrat, meinungsstark, mit wenig Nachsicht für eine unzulängliche Entgegnung. Es war ein weiterer roter Faden: der Kompass seiner Persönlichkeit.</p>
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<p class="Text">
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<p><span lang="EN-US">In Interviews, Talkshows, Diskussionsrunden hielt er uns mit charakteristischer Unverblümtheit den Spiegel vor. Ich erinnere mich an Veranstaltungen, bei denen deutsche Teilnehmer viel von „soft security“, von EU und OSZE sprachen und über Fragen zu „hard security“ hinweggingen. Es empörte ihn immer wieder. Er selber verfügte, neben seiner langen deutschen Erfahrung, über große Expertise in Sicherheit und Abrüstung, die er bei der NATO und der KSZE gesammelt hatte. Seine Sicht auf das Verhältnis zwischen Gewicht und Möglichkeiten von „harter“ und „weicher“ Sicherheit kam auch aus diesen Jahren. Er sagte mir einmal (und wahrscheinlich nicht nur mir), dass der deutsche Fokus auf „weicher“ Sicherheit und auf Möglichkeiten der EU einen Mangel an strategischem Denken ausweise; wir wichen in eine Welt der Wünschbarkeiten aus, was Folgen habe für unsere Rolle und die Nutzung  unseres Potentials im transatlantischen Verhältnis und in der NATO. „A man on a mission“, hieß es in einem der Nachrufe. Seine Mission war das strategische Gleichziehen in einer Welt, in der er von der Unteilbarkeit von Sicherheit für die westliche Allianz überzeugt blieb. Diese Stimme wird uns fehlen.</span></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/das-gedaechtnis-der-transatlantischen-beziehungen/">Das Gedächtnis der transatlantischen Beziehungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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