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	<title>Europäische Zentralbank Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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	<title>Europäische Zentralbank Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>Die Märkte zwischen Inflation und Bankenpleiten</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/die-maerkte-zwischen-inflation-und-bankenpleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 09:15:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Stefan Eich, Georgetown University, geht es um die Ursachen und Folgen strauchelnder Kreditinstitute und das Agieren der Notenbanken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-maerkte-zwischen-inflation-und-bankenpleiten/">Die Märkte zwischen Inflation und Bankenpleiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Spotify Embed: Die Märkte zwischen Inflation und Bankenpleiten" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/episode/3hFeI7mPYOcd7d6FT3m5R9?si=327ea3d43d964f8f&amp;utm_source=oembed"></iframe></p>
<p style="font-weight: 400;">Zuerst fiel in den USA die Silicon Valley Bank. Wenig später war dann die Credit Suisse in einer solchen finanziellen Notlage, dass die UBS sie übernommen hat. Und schließlich mussten weitere angeschlagene Banken in den Vereinigten Staaten ebenso wie die SVB aufgeben oder gerettet werden. Die Gründe für diese Pleiten sind vielschichtig und reichen weit zurück. Die Folgen der taumelnden Kreditinstitute sind noch nicht in Gänze zu überblicken. Klar scheint allerdings, dass die Zinswende der Notenbanken im Kampf gegen immer noch hohe Inflationsraten die jetzige Situation mit ausgelöst hat. Nun geht in Amerika wie in Europa die Sorge vor einer tiefen Rezession um. Die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank müssen in ihrer jeweiligen Geldpolitik einen schwierigen Spagat vollführen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Warum sind gleich mehrere Banken auf beiden Seiten des Atlantiks in Schieflage geraten? Werden wir eine Renaissance der Weltfinanzkrise von 2008 und 2009 erleben oder waren die damals beschlossenen Reformen ausreichend für eine heutige Resilienz der Banken und Märkte? Könnten sich die Zentralbanken gezwungen sehen, umzusteuern und das Ende der Zinswende einzuleiten? Wo besteht noch weiterer Handlungs- und Reformbedarf, um die Finanzwelt und die Realwirtschaft nachhaltig zu stabilisieren und stärken? Die Podcast-Hosts Julia Friedlander, Atlantik-Brücke, und Stormy-Annika Mildner, Aspen Institute Deutschland, diskutieren diese Fragen mit Stefan Eich, Assistant Professor of Government der Georgetown University in Washington, D.C. und zurzeit Richard B. Fisher Member in der School of Social Science des Institute for Advanced Study (IAS) in Princeton, New Jersey.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-maerkte-zwischen-inflation-und-bankenpleiten/">Die Märkte zwischen Inflation und Bankenpleiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Die EZB sollte vorerst weiter straffen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/die-ezb-sollte-vorerst-weiter-straffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 10:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Dombret]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke und Global Senior Advisor bei Oliver Wyman, plädiert in der FAZ dafür, dass sich EZB-Präsidentin Lagarde nicht von ihrem eingeschlagenen Zins-Weg abbringen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-ezb-sollte-vorerst-weiter-straffen/">Die EZB sollte vorerst weiter straffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke und Global Senior Advisor bei Oliver Wyman, plädiert in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung dafür, dass sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde nicht von ihrem eingeschlagenen Zins-Weg abbringen lässt. Es brauche allerdings auch Pläne zum Abbau der Wertpapierbestände. Den Beitrag können Sie auch <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/zinspolitik-warum-die-ezb-vorerst-weiter-straffen-sollte-18531583.html?premium">in der Erstveröffentlichung der FAZ hier lesen</a>.</em></p>
<p id="pageIndex_1" class="First atc-TextParagraph"><span class="atc-TextFirstLetter">D</span>ie Europäische Zentralbank ist seit nunmehr 15 Jahren im permanenten Krisenmodus. 2008 ging es darum, die Schockwellen der globalen Finanzkrise und die damit einhergehende Rezession abzufedern. Kurz darauf brach die Staatsschuldenkrise über die EU herein. Da weder die EU noch die Mitgliedstaaten aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen rechtzeitig handlungsfähig waren, hat die EZB die Aufgabe übernommen, ein Auseinanderfallen der Währungsunion zu verhindern. Auch Covid erforderte entschlossenes Eingreifen, und die EZB stand der Fiskalpolitik geldpolitisch zur Seite.</p>
<p class="atc-TextParagraph">[related]So wichtig alle diese Maßnahmen waren, so umfangreich waren auch deren Folgen, vor allem in Form einer starken Bilanzausweitung des Eurosystems und dessen dominanter Rolle als Käufer von Staatsschulden, die in die Nähe einer monetären Staatsfinanzierung kommt oder gar – nach anderer Auffassung – diese rote Linie schon überschritten hat.</p>
<div class="plus-paywall">
<p class="atc-TextParagraph">Für die EZB, deren zentrales Ziel die Preisstabilität ist, heißt die Krise der Stunde nun Inflation. Sie hat bei uns im Oktober und November 10 Prozent erreicht. In Deutschland ist das der höchste Wert seit der Währungsreform von 1948 und beinhaltet eine enorme Kerninflation. Baltische Staaten sind sogar mit Inflationsraten von mehr als 20 Prozent konfrontiert.</p>
<h3>Zentralbanken haben Inflationsgefahr unterschätzt</h3>
<p>Die Gründe sind unterschiedlich. Der kurzfristig wichtigste – die hohen Energiepreise infolge des russischen Krieges in der Ukraine – liegt außerhalb des Einflussbereichs der EZB und war von den Notenbanken nicht vorherzusehen. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die Folgen der expansiven Geldpolitik der vergangenen Jahre und die umfangreichen fiskalischen Stützungspakete die Preisentwicklungen zumindest begünstigt haben. Nicht hilfreich war auch, dass die Zentralbanken weltweit die Inflationsgefahr eine Dekade lang überschätzt, nach der Pandemie bis zum Sommer dieses Jahres aber zunächst hartnäckig unterschätzt haben.</p>
<p>Der EZB-Rat ist sich der Risiken für die eigene Glaubwürdigkeit bewusst. Allein in diesem Jahr wurden bis November in mehreren Schritten die Euro-Leitzinsen um 2 Prozent angehoben. Auf der Sitzung an diesem Donnerstag ist mit einem weiteren Zinsschritt zu rechnen.</p>
<p>Dass mit der Energie ein wichtiger Inflationstreiber außerhalb der Eurozone liegt, ist bedeutsam, aber letzten Endes unerheblich: Das Preisstabilitätsmandat der EZB bezieht sich nicht nur auf binnenwirtschaftliche Faktoren, sondern auf das Preisniveau generell. Eine Straffung der Geldpolitik wirkt abkühlend auf die Wirtschaft und damit auch auf die Inflation, die eben nicht nur von Energiepreisen getrieben wird. Denn in den vergangenen Monaten ließen sich signifikante Preisanstiege auch im Dienstleistungssektor oder bei nichtenergieintensiven Produkten beobachten.</p>
<h3>Zu starke Straffung könnte Rezession verstärken</h3>
<p>Trotzdem ist es wichtig festzuhalten, dass eine Reduktion des Wachstums negative Effekte hat, nicht zuletzt am Arbeitsmarkt. Doch auch angesichts des entschiedenen Einschreitens der Geldpolitik sind diese Auswirkungen bisher überschaubar. Wir sind in der Eurozone aktuell weder mit zinsgetriebenen Immobilienkrisen noch mit Kreditklemmen konfrontiert. In großen Teilen der Eurozone ist zudem der Arbeitsmarkt ausgetrocknet, während sich Lohnerhöhungen in Grenzen halten.</p>
<p>Beim Blick in die Zukunft muss berücksichtigt werden, dass sich der konjunkturelle Ausblick in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert hat, vor allem beeinflusst durch den russischen Krieg in der Ukraine und die steigenden geopolitischen Spannungen. Europa sieht sich mit den notwendigen Maßnahmen zum Klimawandel, den auch dadurch wahrscheinlich langfristig höheren Energiepreisen, der Demographie und den Kosten einer wenn auch nur moderaten Rückabwicklung der Globalisierung mit Entwicklungen konfrontiert, die das Wirtschaftswachstum nachhaltig negativ beeinflussen können. Für Deutschland rechnet der IWF mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung 2023 von 0,3 Prozent, einem der tiefsten Werte der Eurozone. Es besteht also das Risiko, dass die EZB und auch andere Zentralbanken zu stark straffen und eine Rezession über Gebühr verstärken.</p>
<p>Noch sind wir nicht an diesem Punkt. Der neutrale oder gleichgewichtige Zins, bei dem die Geldpolitik die Wirtschaft weder anschiebt noch abbremst und über die Zeit zur angestrebten Inflationsrate von 2 Prozent führt, ist in etlichen Ländern der Eurozone noch nicht erreicht. Einmal mehr stellt sich für die EZB das Problem, dass sie eine einheitliche Geldpolitik für die Eurozone festzulegen hat, während die einzelnen Länder über unterschiedliche Voraussetzungen hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt und Verschuldung verfügen. Die Politik der EZB wird daher für einige Länder zu restriktiv, für andere zu locker sein. Dies ist jedoch einer Situation vorzuziehen, in der eine zu expansive Geldpolitik über eine längere Zeit zu überhöhten Preissteigerungen führt.</p>
<h3>Die Glaubwürdigkeit der EZB steht auf dem Spiel</h3>
<p class="atc-TextParagraph">Das Risiko eines Überschießens der Geldpolitik darf natürlich nicht außer Acht bleiben. Erschwerend kommt hinzu, dass sich geldpolitische Maßnahmen in den meisten wirtschaftlichen Kennzahlen erst nach Monaten niederschlagen. Da der neutrale Zins jedoch noch nicht erreicht ist, bleibt nach meiner festen Überzeugung vorerst eine weitere Straffung angezeigt, insbesondere da das jetzige Inflationsniveau um ein Vielfaches über der von der EZB angestrebten Zielrate liegt und sich noch nicht merkbar reduziert hat. Die Frage einer Verlangsamung der Schritte stellt sich für mich damit erst im nächsten Jahr. Es wäre zu hoffen, dass dann auch die geopolitische und damit die konjunkturelle Situation mit etwas größerer Sicherheit einzuschätzen ist.</p>
<p class="atc-TextParagraph">Zu guter Letzt ist die internationale Dimension zu beachten. Die Fed hat sich konsequent der Inflationsbekämpfung verschrieben, die Bank of England ebenfalls. Gouverneur Jay Powell hat in aller Deutlichkeit gesagt, dass er negative Wachstumseffekte für eine nachhaltige Bekämpfung der Inflation in Kauf zu nehmen bereit ist, zumal die USA, in der der Fed zusätzlich das Mandat der Vollbeschäftigung zukommt, einen überhitzten Arbeitsmarkt aufweist.</p>
<p class="atc-TextParagraph">Ich halte es für absolut richtig, dass sich der EZB-Rat in diesem Jahr nun derart entschlossen der Inflationsbekämpfung verschrieben hat. Deutschland muss nach meiner festen Überzeugung der EZB bei diesem Kurs uneingeschränkt zur Seite stehen. Um es ganz deutlich zu sagen: Der von Christine Lagarde geführte EZB-Rat ist auf dem richtigen geldpolitischen Weg. Man darf sich nun aber auch nicht mehr von diesem Weg abbringen lassen und sollte neben weiteren, wohlüberlegten Zinserhöhungen Pläne zum graduellen Abbau der EZB-Wertpapierbestände vorlegen. Die Glaubwürdigkeit der EZB und des Euros als internationaler Reservewährung stünden sonst auf dem Spiel. Und nur so bleiben die Inflationserwartungen verankert.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-ezb-sollte-vorerst-weiter-straffen/">Die EZB sollte vorerst weiter straffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Hohe Inflation in Zeiten des Krieges: Wie die Fed und die EZB dagegen vorgehen</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/hohe-inflation-in-zeiten-des-krieges-wie-die-fed-und-die-ezb-dagegen-vorgehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 16:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sicherheit & Geopolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Sophie Schimansky, Forbes, und Galina Kolev, Ökonomin des IW, eruieren wir die Ursachen der gestiegenen Teuerungsraten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/hohe-inflation-in-zeiten-des-krieges-wie-die-fed-und-die-ezb-dagegen-vorgehen/">Hohe Inflation in Zeiten des Krieges: Wie die Fed und die EZB dagegen vorgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Spotify Embed: Hohe Inflation in Zeiten des Krieges: Wie die Fed und die EZB dagegen vorgehen" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0q2YRArKa3LuhX1Z3e4RSI?si=467506a8446440f5&#038;utm_source=oembed"></iframe></p>
<p>Seit dem 24. Februar dieses Jahres führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die humanitäre Not ist entsetzlich. Die Konsequenzen für die Sicherheitsarchitektur in Europa und die Weltordnung sind noch nicht absehbar. Doch auch die wirtschaftlichen Folgen der Invasion werden gravierend ausfallen. Die G7, die EU und die USA haben umfassende und harte Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese zielen unter anderem auf den russischen Finanz-, Energie- und Transportsektor ab, frieren Auslands-Vermögen von Oligarchen ein und verbieten diesen die Einreise in den Westen. Mehrere Banken der russischen Föderation sind vom internationalen Finanztransaktionssystem SWIFT ausgeschlossen worden. Dabei ist klar, dass diese Strafmaßnahmen auch negative Auswirkungen auf Europa und die Vereinigten Staaten haben werden.</p>
<p>All dies dürfte auch einen Effekt auf die Inflationsraten in den USA und Europa haben, die derzeit ohnehin weit entfernt von der angestrebten Zielmarke von zwei Prozent sind. Im Januar dieses Jahres verzeichneten die USA eine Teuerungsrate von 7,5 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahresmonat. Dies ist der höchste Wert seit 40 Jahren. In Deutschland lag die Inflation im gleichen Zeitraum bei 4,9 Prozent und in der Eurozone bei 5,1 Prozent. Ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht in Sicht. Die ultralockere Geldpolitik der Zentralbanken, also der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank, hat zu diesem hohen Inflationsniveau beigetragen. Als weitere wichtige Treiber gelten die höheren Öl- und Gaspreise sowie angespannte Lieferketten und eine länger anhaltende Materialknappheit. Das Board of Governors der Fed und der EZB-Rat kommen regelmäßig zusammen, um über geeignete geldpolitische Maßnahmen zur Senkung der Preissteigerung zu entscheiden.</p>
<p>Wie wirken sich die gestiegenen Energiepreise und der wachsende Energiebedarf auf die Inflation aus? Welche Rolle spielt Russlands Krieg gegen die Ukraine als zusätzlicher Inflationstreiber in Bezug auf noch höhere Gaspreise? Inwiefern beeinflussen Lieferkettenprobleme und Engpässe bei Vor- und Zwischenprodukten die allgemeine Preissteigerung? <span class="eop">Wie wird sich der Teilausschluss Russlands aus SWIFT auf die Weltwirtschaft auswirken? </span>Werden die von Fed-Chef Powell für dieses Jahr angekündigten Schritte zur Erhöhung der Leitzinsen in den USA die Teuerungsrate nach unten drücken? Inwiefern hat die aktuell hohe Inflation oder eine potenzielle Entspannung politische Konsequenzen für US-Präsident Biden und die Demokratische Partei? Warum ist EZB-Präsidentin Lagarde im Gegensatz zu ihrem amerikanischen Amtskollegen Powell derartig zurückhaltend, was ein Zurückfahren oder Stoppen der Anleihekaufprogramme und die Erhöhung der Leitzinsen in der Eurozone angeht? Die Podcast-Hosts David Deißner, Atlantik-Brücke, und Stormy-Annika Mildner, Aspen Institute Deutschland, diskutieren diese Fragen mit Sophie Schimansky, Deputy Editor in Chief von Forbes DACH mit Sitz in Wien, und Prof. Dr. Galina Kolev, Senior Economist im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/hohe-inflation-in-zeiten-des-krieges-wie-die-fed-und-die-ezb-dagegen-vorgehen/">Hohe Inflation in Zeiten des Krieges: Wie die Fed und die EZB dagegen vorgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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