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	<title>CDC Archive - Atlantik-Brücke e.V.</title>
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		<title>Die Zahlen hinter der Corona-Pandemie</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/die-zahlen-hinter-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 13:34:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überall lautet das Gebot der Stunde im Umgang mit der Corona-Pandemie „Flatten the Curve“. Doch nur, wenn diese Kurve aufgrund aussagekräftiger Fallzahlen erstellt wird, haben Behörden einen verlässlichen Gradmesser.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-zahlen-hinter-der-corona-pandemie/">Die Zahlen hinter der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Robin Fehrenbach</em></p>
<p>Überall auf der Welt lautet das Gebot der Stunde im Umgang mit der Corona-Pandemie „Flatten the Curve“. Doch nur, wenn diese Kurve aufgrund aussagekräftiger Fallzahlen erstellt wird, haben Gesundheitsbehörden, Regierungen und Parlamente einen verlässlichen Gradmesser für die momentane Verbreitung des Corona-Virus Sars-CoV-2 – und damit eine solide Entscheidungsgrundlage dafür, wann Beschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität und des öffentlichen Lebens Schritt für Schritt gelockert werden könnten. Daher widmet sich diese Ausgabe unseres US Corona-Monitors gezielt der Methodik zur Erhebung der viel diskutierten Zahlen von Infizierten und Toten dieser Krise.</p>
<h4>Wie werden im internationalen Vergleich Fälle von Sars-CoV-2-Infizierten und -Toten gezählt?</h4>
<p>Aus jedem Land der internationalen Staatengemeinschaft liegen laufend aktualisierte Fallzahlen von Infizierten und Toten vor. Damit ein Staat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Institutionen aktuelle Zahlen melden kann, müssen vorher anerkannte Tests zum Tragen gekommen sein.</p>
<p>[related]Die WHO erkennt verschiedene internationale Testverfahren als gesichert an, die aus unterschiedlichen Märkten stammen – das gängigste Verfahren ist der sogenannte PCR-Test. Wie wichtig das Gütesiegel der Genfer UN-Behörde ist, zeigten die ursprünglich von der US-Seuchenschutzbehörde CDC eingesetzten Test-Kits, die fehlerhaft waren. Die Zahlen, die der WHO gemeldet werden, beruhen aber nicht nur auf Testergebnissen. Neben den labor-diagnostisch getesteten und positiv bestätigten Personen gibt es die Gruppe von Fällen, für die eine Covid-19-Erkrankung klinisch-epidemiologisch angenommen und damit als sehr wahrscheinlich erachtet wird. Hier gibt es also eine gewisse Unschärfe in den Angaben, die eine Bewertung der tatsächlichen Entwicklung der Pandemie erschwert.</p>
<p>Unabhängig von der Art des Tests oder der lediglich starken Vermutung einer Infektion ist der <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/coronavirus-hat-johns-hopkins-bessere-zahlen-als-das-rki-16696370.html">Kampf um die Deutungshoheit der Zahlen</a> zwischen verschiedenen Forschungseinrichtungen bemerkenswert. In Deutschland ist das bundeseigene <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html">Robert-Koch-Institut (RKI) verantwortlich für das aktuelle Lagebild</a> zur Corona-Pandemie. Grundlage für die Berichte des RKI sind die täglichen Meldungen der deutschen Gesundheitsämter auf der Basis des <a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html">Infektionsschutzgesetzes</a>. Dies ist ein relativ langsames, dafür aber gründliches und gesichertes Verfahren.</p>
<p>Demgegenüber überwacht die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">Johns-Hopkins-University (JHU) auf ihrer laufend aktualisierten Infokarte</a> der Corona-Fälle die weltweite Entwicklung der Pandemie. Die Grundlage für die Forscher in Baltimore sind zum einen die offiziell erhobenen Daten, die auch das RKI zugrundelegt, ergänzt durch verschiedene lokale, nationale und internationale Datenquellen sowie mathematische Modellierung. Die JHU gibt selbst an, dass die abgebildeten Daten auf ihrer Seite nicht zwingend konsistent seien und die internationale Vergleichbarkeit nicht ohne Weiteres vorgenommen werden könne. Dennoch ist die JHU-Karte so etwas wie der ständige Situation Room, den sich jede Privatperson weltweit auf dem Monitor des Laptops oder PCs im Home Office ansehen kann. Auch die eher konservativ agierende Tagesschau verweist fast ausschließlich auf die Daten der JHU.</p>
<h4>Wie flächendeckend werden Tests in den Vereinigten Staaten und Deutschland durchgeführt?</h4>
<p>Um ein möglichst realistisches und umfassendes Bild von der Ausbreitung des Corona-Virus zu erhalten, kommt es darauf an, in breitem Umfang zu testen. Das Verhältnis von bestätigten Infizierten zu Toten sieht dann besonders dramatisch aus, wenn <a href="https://www.theatlantic.com/health/archive/2020/03/how-will-coronavirus-end/608719/">vergleichsweise wenig getestet wird</a>. Im Kern geht es also darum, die Dunkelziffer möglichst klein zu halten.</p>
<p>Dafür müssen aber fortlaufend ausreichend Tests stattfinden. Außerdem muss der Zugang zu ihnen gewährleistet sein, sei es über mobile Mitarbeiter von Gesundheitsämtern, über speziell ausgewiesene Anlaufstellen in Kliniken oder über Drive-Through-Zonen für Tests aus dem Auto heraus.</p>
<p>In den USA liefen die Tests zunächst nur sehr schleppend an. Auch wenn die Versorgungslage mittlerweile deutlich verbessert ist, kann heute noch immer nicht jeder US-Bürger getestet werden, der dies möchte. Aber das Tempo, mit dem die USA in den Tests im internationalen Vergleich aufholen, ist sehr hoch: Laut der <a href="https://edition.cnn.com/2020/03/25/politics/coronavirus-testing-trump-south-korea-fact-check/index.html">Ärztin Deborah Birx</a>, die in der Corona-Virus-Task-Force des Weißen Hauses die Bekämpfung der Pandemie in den USA koordiniert, wurden allein in einem Zeitraum von acht Tagen 220.000 Tests vorgenommen. Südkorea, das am selben Tag wie die USA seine ersten Corona-Fälle gemeldet hatte, habe für das gleiche Volumen an Tests acht Wochen gebraucht, sagte Birx. Doch beim Blick auf die Bevölkerungszahlen der beiden Länder fällt auf, dass einer von 142 Südkoreanern auf das Virus getestet wurde – während dies nur bei einem von 786 Amerikanern der Fall ist. Südkorea weist also eine deutlich höhere Testquote auf als die USA.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/interactive/2020/03/26/us/coronavirus-testing-states.html">65.000 Amerikaner</a> werden derzeit täglich auf das Corona-Virus getestet. Gesundheitsexperten empfehlen allerdings, dass täglich 150.000 Tests durchgeführt werden müssten, um Infizierte schnell zu identifizieren und konsequent von der Außenwelt zu isolieren.</p>
<p>In Deutschland dagegen können nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung entsprechend der zur Verfügung stehenden Kapazitäten <a href="https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-test-schnelltest-deutschland-covid-19-13582178.html">12.000 Menschen täglich auf Sars-CoV-2</a> in den Laboren getestet werden. Generell gilt dem RKI zufolge, dass in Deutschland nur Menschen auf Covid-19 getestet werden, die entsprechende Symptome wie vor allem Fieber und Husten aufweisen. Weitere Kriterien für einen Test sind, ob man selbst unlängst in einem Risikogebiet wie etwa der Lombardei war oder direkten Kontakt mit einer nachweislich positiv auf Covid-19 getesteten Person hatte.</p>
<p>Sowohl für die USA als auch für Deutschland gilt, dass die Tests nicht zwingend flächendeckend sein müssen. Sie können es auch gar nicht sein angesichts von Bevölkerungszahlen von 330 bzw. 82 Millionen Menschen. Auch wegen knapper Testmaterialien wie Entnahmesets und Reagenzien hält der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-news-deutschland-1.4828033">flächendeckende Tests für „illusorisch“.</a> Vielmehr kommt es darauf an, die schnelle Verbreitung des Corona-Virus in Ballungsgebieten drastisch zu verlangsamen, denn in solchen Zentren gibt es die meisten Fälle von Infizierten und die größte Bewegung von vielen Menschen auf vergleichsweise engem Raum. Exemplarisch dafür steht derzeit New York City, das schwer von der Pandemie getroffen wurde. Fast ein Viertel aller in den USA mit dem Virus Infizierten lebt in Amerikas bevölkerungsreichster Stadt.</p>
<h5>Quellen und weiterführende Lektüre</h5>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/coronavirus-hat-johns-hopkins-bessere-zahlen-als-das-rki-16696370.html">Sibylle Anderl: Hat Johns Hopkins bessere Corona-Zahlen als das RKI?</a> Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-test-schnelltest-deutschland-covid-19-13582178.html">Tanja Banner: Sars-CoV-2: Wer auf das Coronavirus getestet wird – und wer nicht.</a> Frankfurter Rundschau, 30. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/interactive/2020/03/26/us/coronavirus-testing-states.html">Lazaro Gamio, Weiyi Cai, Adeel Hassan: Where the U.S. Stands Now on Coronavirus Testing.</a> The New York Times, 26. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html">Robert Koch Institut: COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit.</a> RKI, abgerufen am 30. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html">Robert Koch Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2.</a> RKI, abgerufen am 31. März 2020.</p>
<p><a href="https://edition.cnn.com/2020/03/25/politics/coronavirus-testing-trump-south-korea-fact-check/index.html">Tara Subramaniam, Holmes Lybrand: Fact Check: US has done more coronavirus tests than South Korea, but not per person.</a> CNN, 26. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-news-deutschland-1.4828033">Süddeutsche Zeitung: Jena will schrittweise Masken-Pflicht einführen.</a> Süddeutsche Zeitung, 31. März 2020.</p>
<p><a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">Johns Hopkins University &amp; Medicine: Corona-Virus COVID-19 Global Cases by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University.</a> Coronavirus Resource Center at Johns Hopkins University, abgerufen am 30. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.theatlantic.com/health/archive/2020/03/how-will-coronavirus-end/608719/">Ed Yong: How the Pandemic Will End.</a> The Atlantic, 25. März 2020.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/die-zahlen-hinter-der-corona-pandemie/">Die Zahlen hinter der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Die Corona-Krise und die Trump-Administration</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/wie-die-reaktion-der-trump-administration-auf-die-corona-pandemie-in-den-usa-bewertet-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 10:48:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Höhepunkt der Pandemie des Corona-Virus Sars-CoV-2 und der dazugehörigen Atemwegserkrankung Covid-19 ist noch nicht erreicht. Die USA entwickeln sich zunehmend zu einem neuen Epizentrum der weltweiten Krise. In unserem US Corona-Monitor werfen wir einen genaueren Blick auf die Reaktion der Regierung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/wie-die-reaktion-der-trump-administration-auf-die-corona-pandemie-in-den-usa-bewertet-wird/">Die Corona-Krise und die Trump-Administration</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Robin Fehrenbach</em></p>
<p>Der Höhepunkt der Pandemie des Corona-Virus Sars-CoV-2 und der dazugehörigen Atemwegserkrankung Covid-19 ist auch fast drei Monate nach der Entdeckung des Erregers in der chinesischen Stadt Wuhan noch nicht erreicht. Während die <a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">aktuellen Fallzahlen von Infizierten und Toten der Johns-Hopkins University</a> zufolge in China auf eine leichte Entspannung im asiatischen Raum hindeuten und in Europa nach wie vor Italien und Spanien am stärksten von der Pandemie betroffen sind und sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien auf eine Zuspitzung der Lage vorbereiten, entwickeln sich die Vereinigten Staaten zunehmend zu einem neuen Epizentrum der weltweiten Krise. Am 17. März dieses Jahres erfasste Covid-19 sämtliche US-Bundesstaaten, als letzter war West Virginia davon betroffen.</p>
<p>In der ersten Ausgabe unseres US Corona-Monitors werfen wir daher einen genaueren Blick auf die Reaktion der Regierung von Präsident Trump. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie unterschiedliche Experten und Entscheidungsträger aus gesundheitspolitischer, wirtschaftspolitischer und wissenschaftlicher Perspektive die Abwehrmaßnahmen bewerten.</p>
<h4>Wie schätzt das National Institute of Allergy and Infectious Diseases unter der Leitung von Dr. Anthony Fauci das gesundheitspolitische Krisenmanagement der Regierung ein?</h4>
<p>Die Corona-Pandemie hat US-Präsident Trump sichtbar dazu gezwungen, seinen bisherigen Kurs der Geringschätzung von insbesondere wissenschaftlicher Expertise zu verändern. Kostensenkungen im Gesundheitswesen und strukturelle Einschnitte wie die Auflösung des Nationalen Seuchenbekämpfungsrates im Weißen Haus unter Präsident Trumps Führung zeitigen heute negative Effekte, was eine robuste Antwort auf diese Krise angeht. Nach einem ersten Besuch der Seuchenschutzbehörde CDC in Druid Hills, Georgia Anfang März bezog die Regierung nach und nach mehr Fachexpertise ihrer Behörden in ihre Strategie gegen Covid-19 ein. So hält der Präsident mittlerweile täglich ein <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/23/us/politics/coronavirus-trump-briefing.html">Update-Briefing zur Corona-Pandemie im Presseraum des Weißen Hauses</a> ab – ein Ort, an dem er in den drei Jahren seiner bisherigen Amtszeit zuvor äußerst selten vor den amerikanischen und internationalen Berichterstattern aufgetreten war.</p>
<p>[related]In den Briefings steht für die meiste Zeit Trump am Sprecherpult und informiert die Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung. Doch die von ihm berufene Task Force unter der Leitung von Vize-Präsident Mike Pence zur Bekämpfung der Corona-Krise stützt sich inzwischen sehr auf die Ratschläge des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), einer Bundesbehörde unter der Leitung von <a href="https://www.niaid.nih.gov/about/director">Dr. Anthony Fauci</a>. Dieser hat seit 1984 insgesamt sechs US-Präsidenten gedient und unter anderem zu HIV und Aids, Tuberkulose, Malaria, Ebola und Zika geforscht. Das NIAID verfügt für das Haushaltsjahr 2020 über ein Jahresbudget von 5,9 Milliarden US-Dollar. Es ist nicht übertreiben, neben dem bereits erwähnten CDC das NIAID als nationale Instanz in der Covid-19-Pandemie zu betrachten. Dies erkennt Präsident Trump mittlerweile an.</p>
<p>Fauci verfolgt die Briefings neben Trump, die kurz vor der Prime Time der großen US-Fernsehsender mitunter bis zu 90 Minuten dauern, und gibt dann seine Einschätzung zur Lage ab. Dabei drückt er nicht nur Zustimmung zu Trumps Kommentaren aus, sondern bewahrt <a href="https://www.sciencemag.org/news/2020/03/i-m-going-keep-pushing-anthony-fauci-tries-make-white-house-listen-facts-pandemic">in beharrlicher Art und Weise</a> seine <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2020/03/30/how-the-coronavirus-shattered-trumps-serene-confidence">Unabhängigkeit als Wissenschaftler und Behördenleiter</a> zugleich. Fauci hält das Corona-Virus für zehnmal so tödlich wie die saisonale Influenza-Grippe. Argumentative Unterfütterung für seine Sicht erhielt Fauci von einer <a href="https://www.imperial.ac.uk/news/196234/covid19-imperial-researchers-model-likely-impact/">Studie des Imperial College London</a>, die 2,2 Millionen am Corona-Virus gestorbene Amerikaner prognostiziert – auch angesichts eines angeschlagenen und durch die Pandemie überlasteten Gesundheitssystems.</p>
<p>Seitdem Trump diese Zahlen verinnerlicht hat, rät auch er nicht nur zu verstärkten hygienischen Maßnahmen, sondern auch zu einem strikten Social Distancing, zu dem derzeit alle Staaten der Welt greifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit zeitlich zu strecken. Die gebündelte Kompetenz von Wissenschaftlern innerhalb des politischen Systems der Vereinigten Staaten entwickelt sich in diesen Tagen einer nie dagewesen Herausforderung auf allen Ebenen des Staates also zur Richtschnur des Handelns. Diese zumindest vorübergehende Akzeptanz von Fakten und evidenzbasierten Aussagen stellt eine neue Qualität für eine Administration dar, die den Begriff der „alternativen Fakten“ geprägt hat und damit der Debatte um eine postfaktische Welt neue Nahrung gegeben hat.</p>
<h4>Welche Positionen nehmen die Republikanische Partei und die Demokraten in Bezug auf die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Trump-Administration im Kampf gegen Covid-19 ein?</h4>
<p>Zunehmend diskutieren weltweit Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, was eigentlich mehr Schaden verursacht: das Corona-Virus oder die <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/21/business/economy/coronavirus-recession.html">wirtschaftliche Rezession</a>. Zwischen den Vertretern der Republikaner und der Demokraten im US-Senat war zunächst auch <a href="https://wsjshop.com/products/the-wall-street-journal-monday-march-23-2020">um diese grundsätzliche Frage ein Streit entbrannt</a>. Die <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/21/us/coronavirus-republicans-cash-payments.html">republikanischen Senatoren</a> um ihren Mehrheitsführer, Senator Mitch McConnell, unterstützten das Vorhaben der Trump-Regierung, ein insgesamt 1,3 Billionen US-Dollar schweres Hilfspaket zur Stabilisierung der Wirtschaft zu verabschieden.</p>
<p>Dagegen äußerten Repräsentanten der Demokratischen Partei unter der Leitung ihres Minderheitsführers, Senator Chuck Schumer, deutliche Kritik an diesem Plan. Das ursprüngliche Maßnahmenpaket nehme die Belange der Angestellten, denen Arbeitslosigkeit und der Verlust jeglicher Einnahmen drohen, sowie der Bundesstaaten, Kommunen und Krankenhäuser viel zu wenig in den Blick und konzentriere sich zu einseitig auf die Nöte der großen US-Konzerne wie beispielsweise des Flugzeugbauers Boeing, der Fluggesellschaften Delta Air Lines und United Airlines sowie des Technologieunternehmens General Electric.</p>
<p>Im Senat blieb es aber nicht bei den sonst üblichen Schuldzuweisungen beider Parteien. Sowohl die Republikaner als auch die Demokraten stimmten dafür, weiter an einem Kompromiss und der finalen Verabschiedung des Pakets zu arbeiten. Schließlich stimmten die Senatoren nach einer Einigung mit dem Weißen Haus mit 96:0 einem <a href="https://www.washingtonpost.com/us-policy/2020/03/24/trump-coronavirus-congress-economic-stimulus/">zwei Billionen US-Dollar umfangreichen Hilfspaket</a> zu. Dieses beinhaltet Einmalzahlungen von 1.200 Dollar an Angestellte mit einem Bruttojahreseinkommen von bis zu 75.000 Dollar, die Ausweitung von Arbeitslosengeld, die Unterstützung von kleinen Unternehmen mit Krediten in einem Volumen von 367 Milliarden Dollar und finanzielle Hilfen für Krankenhäuser. Noch muss das Repräsentantenhaus der Vorlage zustimmen, was als wahrscheinlich zu betrachten ist. Die Unterschrift von Präsident Trump unter das Gesetz gilt dagegen als Formsache.</p>
<p>Zuvor hatte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, angekündigt, dass ihre Fraktion an einer eigenen Gesetzesinitiative zur ökonomischen Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie arbeite. Dies würde die Verabschiedung eines Gesetzes merklich verzögern.</p>
<blockquote><p>„Wir können nicht zulassen, dass das Heilmittel schädlicher ist als das Problem selbst.“[quoter]US-Präsident Donald Trump[/quoter]</p></blockquote>
<p>Unabhängig vom Hilfspaket für die amerikanische Wirtschaft beabsichtigt Präsident Trump, dass die meisten Unternehmen nach Ostern ihren Betrieb in den Vereinigten Staaten wieder voll aufnehmen und die Menschen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. „Wir können nicht zulassen, dass das Heilmittel schädlicher ist als das Problem selbst“, <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1241935285916782593">schrieb Trump dazu auf Twitter</a>. Über dieses Vorhaben wird in den USA nun intensiv debattiert. Der öffentliche Diskurs dürfte sich in den nächsten Tagen und Wochen schwerpunktmäßig darauf konzentrieren.</p>
<h4>Welche politischen Maßnahmen empfehlen führende amerikanische Think Tanks der Regierung und dem Kongress in der aktuellen Krise?</h4>
<p>Auch die professionelle Politikberatung in den USA beschäftigt sich in einem 24/7-Modus mit den Folgen des Corona-Virus und mit möglichen Lösungsansätzen für die Entscheidungsträger in Politik und Ökonomie.</p>
<p>Für die überparteiliche <a href="https://www.brookings.edu/blog/up-front/2020/03/23/covid-19-and-the-u-s-economy-faq-on-the-economic-impact-policy-response/">Brookings Institution</a> hat Jay Shambaugh die ökonomische Wirkung von Covid-19 und die generelle politische Reaktion auf die Pandemie untersucht. Shambaugh stellt zunächst fest, dass es für die Wirtschaft in den USA und das Wohlergehen der amerikanischen Bevölkerung entscheidend darauf ankommt, die Verbreitung von Sars-CoV-2 so stark wie möglich einzudämmen. Davon hänge der Erfolg aller anderen politischen Maßnahmen direkt ab. Die Geschwindigkeit der bereits feststellbaren Arbeitsplatzverluste überträfen das Tempo des Jobabbaus aus der Zeit der Großen Depression Ende der 1920er Jahre. Shambaugh rechnet mit einem schweren Einbruch der US-Wirtschaft, der sich aus seiner Sicht mindestens bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 hinzieht. Sobald die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wieder gelockert werden, stelle sich die Frage, ob die Wirtschaft wieder anspringt.</p>
<p>Die Maßnahmen der US-Notenbank Federal Reserve, über das Senken des Leitzinses auf nahezu 0 Prozent und einen einsetzenden Anleiheaufkauf im Sinne eines Quantitative Easing mehr Liquidität in die amerikanische Finanz- und Realwirtschaft zu pumpen, reichten nicht aus, schreibt Shambaugh weiter. Dafür seien die mangelnde Binnennachfrage, das Schließen von Geschäften und das heruntergefahrene Reisen zu gravierend. Deshalb komme es jetzt darauf an, von Seiten des Kongresses die schwersten Schocks für die US-Wirtschaft fiskalpolitisch abzufedern.</p>
<p>Die vordringlichste Aufgabe der Fiskalpolitik bestehe darin, den Menschen nach einem Arbeitsplatzverlust unmittelbar mit einem stärkeren sozialen Netz über die kommenden Monate zu helfen. Shambaugh rät des Weiteren zu einer Ausweitung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die in den USA eher untypisch ist. Familien sollten darüber hinaus direkt mit finanziellen Mitteln versorgt werden, um private Haushalte so lange wie möglich liquide zu halten.</p>
<p>Kleinen und mittleren Unternehmen sollten direkte Kredite garantiert werden. Schließlich sollte die Bundesregierung den Bundesstaaten finanzielle Unterstützung etwa für medizinische Ausrüstung und Schutzkleidung (Atemschutzmasken, Handschuhe, medizinische Kittel) zukommen lassen – denn es seien gerade die Bundesstaaten, die an vorderster Front mit öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen die Pandemie bekämpfen. All diese Maßnahmen zusammengenommen, würden das größte fiskalische Einzelpaket in der Geschichte der Vereinigten Staaten ergeben.</p>
<p>Robert Spalding analysiert für das der Republikanischen Partei nahe stehende <a href="https://www.hudson.org/research/15835-coronavirus-unmasks-america-s-real-national-security-vulnerabilities">Hudson Institute</a> die Implikationen der Corona-Pandemie für die nationale Sicherheit der USA. Die Anfälligkeit globaler Lieferketten mit ihrer granularen Arbeitsteilung an zahlreichen Orten der Welt zeige, wie wichtig eine industrielle Basis und Kapazitäten der Wertschöpfung im Inland als zentrale Komponente einer widerstandsfähigen nationalen Sicherheit seien. Amerika sei regelrecht abhängig von der Versorgung mit pharmazeutischen Produkten aus China, betont Spalding.</p>
<p>Industriepolitik, die die nationale Sicherheit unterstützt, beginne in den USA im Department of Defense. Dafür stehe auf rechtlicher Ebene beispielhaft der Defense Production Act. Spalding zieht als historische Referenz Präsident Eisenhowers Einsatz für das nationale Highway-System der USA zu Zeiten des Kalten Krieges heran. Auch jetzt in der Corona-Krise sollte die Regierung die Gelegenheit nutzen, die Infrastruktur des Landes zu ertüchtigen, vor allem ein Hochgeschwindigkeitsnetz für Züge und ein stabiles und modernes Stromnetz auszubauen. Ein solches Projekt würde private Investitionen im Umfang von Hunderten von Milliarden US-Dollar freisetzen.</p>
<p>Das Pentagon sollte darüber hinaus auch gezielt und verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren, empfiehlt Spalding. Das US-Verteidigungsministerium sollte insbesondere Mittel für Bildungsstipendien im Bereich von Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurswissenschaften und Mathematik freigeben. Eine Lehre der Corona-Krise für strategische Sicherheitspolitik im globalen Kontext werde sein, Wirtschaftswachstum und Wohlstand durch kluge Industriepolitik im Inland in den Fokus zu rücken.</p>
<p>Das demokratische <a href="https://www.americanprogress.org/issues/early-childhood/news/2020/03/24/482086/u-s-coronavirus-response-must-meet-health-workers-child-care-needs/">Center for American Progress</a> (CAP) beleuchtet neben den wirtschaftspolitischen und sicherheitspolitischen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie auch soziale und gesellschaftliche Aspekte, die ebenso dringend adressiert werden sollten. Cristina Novoa und Steven Jessen-Howard nehmen die Kinder von Eltern in systemkritischen Gesundheitsberufen in den Blick. Im Zentrum der Bereitschaft und Effektivität des Gesundheitssystems, schnell und angemessen auf eine Pandemie reagieren zu können, stehe in erster Linie das Personal in den Kliniken, also Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger.</p>
<p>Ein Großteil dieses Gesundheitspersonals – knapp fünf Millionen Mitarbeiter bzw. 29 Prozent des Personals – hat junge Kinder im Alter von unter 14 Jahren, die in der Phase geschlossener Schulen und Betreuungsprogramme nicht unbeaufsichtigt und unbetreut zu Hause bleiben können, berichten die Autoren auf der Basis neuester Datenauswertungen. Sie ziehen aus diesem Umstand die Schlussfolgerung, dass eine intelligente und verlässliche Kinderbetreuung fester Bestandteil von Notfallplänen sein müsse.</p>
<p>79 Prozent der fast fünf Millionen Angestellten in systemkritischen Gesundheitsjobs mit kleinen Kindern sind Frauen, wie die weitere Analyse des CAP ergibt. Dies gefährde den Arbeitseinsatz dieser Mütter und setze das ohnehin angespannte Gesundheitssystem unter zusätzlichen Druck. Hinzu komme das schwerwiegende strukturelle Problem, dass eine Kinderbetreuung für die meisten Mitarbeiter des amerikanischen Gesundheitssektors kaum zu finanzieren sei. Daher fordern die Autoren die Bundesregierung dazu auf, in ihrem Rettungspaket finanzielle Mittel für eine geregelte Kinderbetreuung der Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu berücksichtigen.</p>
<h5>Quellen und weiterführende Lektüre</h5>
<p><a href="https://wsjshop.com/products/the-wall-street-journal-monday-march-23-2020">Jennifer Calfas, Natalie Andrews, Lindsay Wise: Partisan Clash Delays Rescue Bill.</a> The Wall Street Journal, 23. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.sciencemag.org/news/2020/03/i-m-going-keep-pushing-anthony-fauci-tries-make-white-house-listen-facts-pandemic">Jon Cohen: ‘I’m going to keep pushing.’ Anthony Fauci tries to make the White House listen to the facts of Pandemic.</a> Science, 22. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.imperial.ac.uk/news/196234/covid19-imperial-researchers-model-likely-impact/">Dr. Sabine L. van Elsland, Ryan O’Hare: COVID-19: Imperial Researchers model likely impact of public health measures.</a> Imperial College London, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://coronavirus.jhu.edu/map.html">Johns Hopkins University &amp; Medicine: Corona-Virus COVID-19 Global Cases by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University.</a> Coronavirus Resource Center at Johns Hopkins University, abgerufen am 24. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/21/us/coronavirus-republicans-cash-payments.html">Carl Hulse: Push for Cash in Rescue Package Came From Unlikely Source: Conservatives.</a> The New York Times, 21. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/23/us/politics/coronavirus-trump-briefing.html">Annie Karni: In Daily Coronavirus Briefing, Trump Tries to Redefine Himself.</a> The New York Times, 23. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.niaid.nih.gov/about/director">National Institute of Allergy and Infectious Diseases: Anthony S. Fauci, M.D., NIAID Director.</a> NIAID, abgerufen am 24. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.americanprogress.org/issues/early-childhood/news/2020/03/24/482086/u-s-coronavirus-response-must-meet-health-workers-child-care-needs/">Cristina Novoa, Steven Jessen-Howard: The U.S. Coronavirus Response Must Meet Health Workers’ Child Care Needs.</a> Center for America Progress, 24. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.newyorker.com/magazine/2020/03/30/how-the-coronavirus-shattered-trumps-serene-confidence">David Remnick: How The Coronavirus Shattered Trump’s Serene Confidence.</a> The New Yorker, 22. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/21/business/economy/coronavirus-recession.html">Nelson D. Schwartz: Coronavirus Recession Looms, Its Course ‘Unrecognizable’.</a> The New York Times, 21. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.brookings.edu/blog/up-front/2020/03/23/covid-19-and-the-u-s-economy-faq-on-the-economic-impact-policy-response/">Jay Shambaugh: COVID-19 and the US economy: FAQ on the economic impact &amp; policy response.</a> The Brookings Institution, 23. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.hudson.org/research/15835-coronavirus-unmasks-america-s-real-national-security-vulnerabilities">Robert Spalding: Coronavirus Unmasks America’s Real National Security Vulnerabilities.</a> The Hudson Institute, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.washingtonpost.com/us-policy/2020/03/24/trump-coronavirus-congress-economic-stimulus/">Erica Werner, Mike DeBonis, Paul Kane, Jeff Stein: Senate, White House reach $2 trillion stimulus deal to blunt coronavirus fallout.</a> The Washington Post, 25. März 2020.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/wie-die-reaktion-der-trump-administration-auf-die-corona-pandemie-in-den-usa-bewertet-wird/">Die Corona-Krise und die Trump-Administration</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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		<title>Transatlantischer Überblick über den Umgang mit der Corona-Pandemie</title>
		<link>https://www.atlantik-bruecke.org/transatlantischer-ueberblick-ueber-den-gesundheitspolitischen-umgang-mit-der-corona-pandemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[r.fehrenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 09:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Sub-Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[CDC]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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		<category><![CDATA[Dax]]></category>
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		<category><![CDATA[flattenthecurve]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten und Deutschland haben teils sehr unterschiedlich auf die weltweite Krise um die Pandemie des Corona-Virus Sars-CoV-2 reagiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/transatlantischer-ueberblick-ueber-den-gesundheitspolitischen-umgang-mit-der-corona-pandemie/">Transatlantischer Überblick über den Umgang mit der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Robin Fehrenbach</em></p>
<p>Der in seiner Verbreitung von der Weltgesundheitsorganisation WHO als <a href="https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19---11-march-2020">Pandemie</a> eingestufte Erreger Sars-CoV-2 und die daraus resultierende Atemwegserkrankung Covid-19 betreffen inzwischen die gesamte Welt. Die transatlantischen Partner haben teils sehr unterschiedlich auf die weltweite Krise reagiert. Dieser Beitrag vergleicht zunächst die Maßnahmen der USA und Deutschlands, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. In einem zweiten Schritt wird dargestellt, wie die Vorbereitung der jeweiligen Gesundheitssysteme auf den Umgang mit einer solchen Pandemie ausfällt. Schließlich werden die möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser globalen Gesundheitskrise für die Vereinigten Staaten von Amerika und die Bundesrepublik beleuchtet.</p>
<h3><strong>Welche Maßnahmen ergreifen die USA und Deutschland zur Eindämmung der Verbreitung von Sars-CoV-2?</strong></h3>
<p>In seinen ersten Reaktionen auf die Verbreitung des Corona-Virus hat US-Präsident Donald Trump den Versuch unternommen, die amerikanischen Staatsbürger zu <a href="https://www.foreignaffairs.com/articles/2020-03-10/science-cant-save-us-coronavirus-panic">beschwichtigen</a>. Die amerikanische Administration unter der Führung von Trump setzte auf eigene, zunächst fehlerhafte Tests der US-Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control (CDC) anstelle von denjenigen Test-Kits der WHO. Der Präsident verwies in der Frühphase der Reaktion auf das Corona-Virus des Weiteren auf aus seiner Sicht beherrschbare <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/15/opinion/trump-coronavirus.html?referringSource=articleShare">Fallzahlen von Infizierten und Toten</a> in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>[related]Am 11. März 2020 – also am Tag, als die WHO die Verbreitung von Sars-CoV-2 zur Pandemie hochstufte – griff der US-Präsident zu einer ersten härteren Maßnahme. Trump lässt seit jenem Tag alle <a href="https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/remarks-president-trump-address-nation/">Einreisen von Bürgern aus dem Schengen-EU-Raum</a> für 30 Tage aussetzen. Zunächst waren davon britische Staatsangehörige nicht betroffen. US-Bürger dürfen nach wie vor kontrolliert und nach einem Test auf das Corona-Virus an den Ankunftsflughäfen in ihre Heimat einreisen. Unter anderem äußerten sich <a href="https://www.washingtonpost.com/world/europe/europe-blindsided-by-trumps-travel-restrictions-with-many-seeing-political-motive/2020/03/12/42a279d0-6412-11ea-8a8e-5c5336b32760_story.html">EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</a> und EU-Ratspräsident Charles Michel kritisch in Bezug auf diesen Schritt der amerikanischen Regierung. Dass die Lagebewertung zur Corona-Pandemie hochdynamisch ist, zeigt auch die Tatsache, dass Präsident Trump nur zwei Tage nach dem Verkünden der neuen Einreiseregelung den <a href="https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/proclamation-declaring-national-emergency-concerning-novel-coronavirus-disease-covid-19-outbreak/">nationalen Notstand</a> ausrief.</p>
<p>Im Hintergrund startete die US-Regierung den Versuch, eine Vereinbarung mit dem <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-impfstoff-curevac-investor-hopp-wehrt-sich-gegen-trump-16680445.html">Tübinger Biotechunternehmen Curevac</a> abzuschließen. Curevac ist auf die Erforschung und Herstellung von Impfstoffen spezialisiert. Die Trump-Administration beabsichtige, exklusive Nutzungsrechte für einen möglichen Impfstoff gegen das Corona-Virus allein in den USA zu erwerben. Dieses Vorhaben kam allerdings auch durch eine Intervention des Curevac-Haupteigentümers und SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp nicht zustande.</p>
<p>Parallel zur Ausbreitung des Corona-Virus in den USA finden nach wie vor Vorwahlen der Demokratischen Partei statt. Die beiden verbliebenen Bewerber um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat ihrer Partei, der <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/15/us/politics/biden-sanders-cnn-debate.html">frühere Vizepräsident Joe Biden und Vermonts Senator Bernie Sanders</a>, nahmen in einer Fernsehdebatte in Washington, D.C. eine Bewertung der Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Covid-19 vor. Während Biden von einer „nationalen Krise“ sprach und für ihn die Reaktion der Regierung auf die Pandemie ohne Sorgfalt ausgeführt wurde, hob Sanders die „unglaubliche Schwäche und Dysfunktionalität des amerikanischen Gesundheitssystems“ hervor.</p>
<p>Auch Deutschland durchläuft eine Lernkurve, was den gesundheitspolitischen Umgang mit der Corona-Pandemie angeht. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten bildeten allerdings hierzulande das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium des Innern frühzeitig einen gemeinsamen Krisenstab. Unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel koordinierten auch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von Sars-CoV-2. Der Krisenstab, das Bundeskanzleramt und die Runde der Ministerpräsidenten der Länder passten ihre Handlungen stufenweise an die Verbreitung des Virus an.</p>
<p>Die erste Eskalationsstufe sah vor, Großveranstaltungen aller Art mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern abzusagen. Die zweite markante Stufe der Maßnahmen mündete in die Einführung von Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Dänemark. Die dritte und vorläufig letzte Stufe war die klare Empfehlung an die 16 Bundesländer, alle Geschäfte und Einrichtungen des öffentlichen und kulturellen Lebens, sämtliche Kitas, Schulen und Universitäten zu schließen. Davon ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und Restaurants in engen Öffnungszeiten. Die <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960">Bundesregierung informiert die deutsche Bevölkerung</a> fortlaufend über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps im Umgang mit der Corona-Pandemie.</p>
<p>Kanzlerin Merkel rief ihre Mitbürger mehrmals dazu auf, <a href="https://www.welt.de/wissenschaft/plus206529025/Coronavirus-Social-Distancing-Was-bringt-das-ueberhaupt.html">soziale Kontakte maximal zu vermeiden</a>. Dies sei in der derzeitigen Situation Ausdruck von Solidarität. Das Prinzip des social distancing wird mittlerweile auf der ganzen Welt als Verhaltensregel dringend empfohlen. Wo immer dies möglich ist, heißt das für Arbeitnehmer, ihrer Tätigkeit im Home Office nachzugehen und sich im Privatleben in eine freiwillige Selbstquarantäne zu begeben. In einer Ansprache an die Nation appellierte Merkel an die deutsche Bevölkerung: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ Sie forderte die Mitbürger auf, sich an die Regeln zu halten, die für die nächste Zeit gelten.</p>
<h3><strong>Wie fällt die jeweilige Vorbereitung der Gesundheitssysteme auf den Umgang mit einer derartigen Pandemie aus?</strong></h3>
<p>In den USA setzten die Probleme im Umgang mit dem Corona-Virus damit ein, dass über mehrere Wochen im internationalen Vergleich nur <a href="https://www.newyorker.com/news/news-desk/what-went-wrong-with-coronavirus-testing-in-the-us">sehr wenige Tests auf Covid-19 durchgeführt</a> wurden. Jedoch liegen die Ursachen für die Schwierigkeiten des amerikanischen Gesundheitssystems in Bezug auf die aktuelle Pandemie tiefer und sind grundsätzlicher, struktureller Art. Trotz des Affordable Care Act aus der Regierungszeit von Präsident Barack Obama, das die Pflicht zur Krankenversicherung aller Amerikaner zur neuen Leitlinie erhob, sind immer noch <a href="https://www.brookings.edu/blog/usc-brookings-schaeffer-on-health-policy/2020/03/17/what-do-i-do-if-i-lose-my-job-based-health-insurance/">28 Millionen US-Bürger nicht versichert</a>.</p>
<p>Hinzu kommt für die versicherten Angestellten die Herausforderung, dass eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im amerikanischen Gesundheitswesen nicht üblich ist. Bei einer Erkrankung droht also potenziell nicht nur ein schnellerer Arbeitsplatzverlust als etwa in Deutschland. Bei der Konsultation eines Arztes und einer etwaigen längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz brechen auch die einzigen Einnahmen vieler Haushalte und Familien schnell weg. Daher erscheinen etliche Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten eher krank zur Arbeit, als die finanzielle und berufliche Existenz zu gefährden.</p>
<p>Das deutsche Gesundheitssystem gilt als ein qualitativ hochwertiges im internationalen Vergleich, was die Zahl der Krankenhäuser und Universitätskliniken, der Intensivstationen mit 28.000 Betten, von Ärzten und Pflegern, aber auch die Ausstattung insbesondere mit 25.000 Beatmungsgeräten angeht. Dass die Corona-Pandemie jedoch als außergewöhnliches medizinisches Notfallereignis nicht in den Kapazitäten und der Resilienz im deutschen System eingepreist war, zeigt allein die Tatsache, dass sich Bund und Länder darauf verständigt haben, die Zahl der <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-bund-und-laender-wollen-zahl-der-intensivbetten-verdoppeln-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200317-99-367872">Betten auf Intensivstationen in Deutschland so schnell wie möglich zu verdoppeln</a>.</p>
<p>Die Wucht der Pandemie ist für das deutsche Gesundheitswesen höchstwahrscheinlich nur dann zu kompensieren und gesamtgesellschaftlich zu verkraften, wenn die zeitliche Dauer der Infektionen – insbesondere der älteren, alten, vorerkrankten und mit einem angeschlagenen oder schwachen Immunsystem ausgestatteten Menschen – so weit wie möglich gestreckt wird. Der dazugehörige <a href="https://t3n.de/news/corona-grafisch-story-1262659/">Hashtag Flattenthecurve</a> in sozialen Netzwerken verdeutlicht sehr anschaulich, worum es als Abwehrmaßnahme in sämtlichen Staaten der Welt nun geht.</p>
<h3><strong>Welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen der weltweiten Corona-Krise zeichnen sich in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik ab?</strong></h3>
<p>Im Falle der USA zeigen allein schon die dramatischen Kursverluste des Dow Jones Index, des S&amp;P 500 und des Nasdaq für Technologiewerte an der New Yorker Wall Street, dass die Realwirtschaft nicht nur einen <a href="https://www.economist.com/leaders/2020/03/12/how-to-deal-with-a-new-sort-of-financial-shock">temporären Schock</a> erlitten hat, sondern dass mit erheblichen Substanzverlusten in den Geschäftszahlen und in den Belegschaften amerikanischer Unternehmen zu rechnen ist. Es droht zumindest eine <a href="https://magazin.spiegel.de/SP/2020/12/169988510/">Rezession</a>.</p>
<p>Die US-Regierung legte in Zusammenarbeit mit dem Kongress ein <a href="https://www.nytimes.com/2020/03/17/us/politics/stimulus-package.html">milliardenschweres Maßnahmenpaket</a> auf, vor allem um kleinen und mittleren Unternehmen mit direkten Ausfallzahlungen und Krediten zu helfen und Arbeitnehmern ausnahmsweise paid sick leave – also Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – über zehn Tage zu ermöglichen. Mit weiteren Maßnahmen muss man angesichts der Tragweite der Pandemie rechnen. Der Administration und Finanzminister Steven Mnuchin zufolge könnte sich das Hilfspaket für die amerikanische Wirtschaft auf bis zu eine Billion US-Dollar belaufen. Die US-Zentralbank Federal Reserve senkte derweil den Leitzins um einen Prozentpunkt auf einen Korridor von null bis 0,25 Prozent.</p>
<p>Was weitere soziale Folgen der Covid-19-Krise angeht, sind die ohnehin schon zahlreichen <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-usa-gesundheitssystem-unversicherte-obdachlose-bobby-watts">Obdachlosen in vielen Großstädten der USA</a> in besonderem Maße von der Situation betroffen, da sie noch viel seltener an Corona-Tests gelangen und kaum Zugang zu hygienischen Einrichtungen haben. Darauf weist der National Healthcare for the Homeless Council hin.</p>
<p>Auch in Deutschland reagierte die Frankfurter Börse ähnlich wie die Leitindizes in New York. Der <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article206579605/Corona-Dax-faellt-unter-9000-Punkte-Gravierender-Schock-fuer-Industrie.html">Dax verzeichnete an mehreren Tagen erhebliche Verluste</a>. Erinnerungen an die Finanzkrise von 2008 und 2009 wurden wach, wobei dieses Mal die Realwirtschaft direkt in Mitleidenschaft gerät und nicht indirekt durch das Platzen einer Kreditblase auf dem US-Immobilienmarkt ins Straucheln gerät.</p>
<p>Die Bundesregierung hat ebenso wie die US-Administration ein <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/milliardenhilfen-wegen-corono-1730386">milliardenschweres Maßnahmenpaket</a> in enger Zusammenarbeit und in höchstem Tempo mit dem Bundestag auf den Weg gebracht. Dieses sieht unter anderem vor, über die Bundesagentur für Arbeit schnell und unbürokratisch Kurzarbeitergeld auszuzahlen, Steuerzahlungen zu stunden, Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an kleine und mittlere Unternehmen sowie Solo-Selbstständige zu vergeben und Insolvenzfristen zu verlängern. <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzminister-zu-corona-hilfen-olaf-scholz-wir-werden-die-wirtschaft-nicht-haengen-lassen/25648762.html?ticket=ST-76801-BPEKyRkUx5ujWBSEpGot-ap1">Bundesfinanzminister Olaf Scholz</a> sprach in diesem Zusammenhang von milliardenschweren Reserven, auf die die Bundesregierung zurückgreifen könne. Sein Kabinettskollege, <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-peter-altmaier-rechnet-mit-langer-krise-a-1a4f39a8-499e-4a33-a439-d0822d8b613e">Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier</a>, sagte, kein Arbeitsplatz sollte durch die Corona-Pandemie in Deutschland verloren gehen.</p>
<p>Durch die Pandemie des Corona-Virus wird generell sowohl für die Bundesrepublik als auch für die Vereinigten Staaten offensichtlich, wie empfindlich global verzahnte Produktions- und Lieferketten für externe Schocks sind. So hat beispielsweise Volkswagen seine Produktion von Fahrzeugen in Europa für zwei bis drei Wochen ausgesetzt und Daimler für zwei Wochen. Auch BMW stoppte die Produktion von Automobilen in den europäischen Werken. Ebenso wie die Automobilindustrie sind aber auch der Maschinenbau, die Chemie- und Pharma-Industrie betroffen. Der Verkehrssektor und die Reise- und Tourismusbranche sind ebenfalls direkt von den Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt.</p>
<p>Als Fazit dieses Beitrags muss klar festgehalten werden, dass ein Ende der Corona-Krise kurzfristig nicht in Sicht ist. Daher müssen alle gesundheitspolitischen Maßnahmen, sämtliche Nachbesserungen in der Resilienz der Systeme und die absehbaren Folgen für die Ökonomie und den Sozialstaat als absolut vorläufig betrachtet werden. Weitere entschiedene und gravierende Schritte der politischen Entscheidungsträger in Kooperation mit Wirtschaftslenkern und jedem Einzelnen in den westlichen Gesellschaften und darüber hinaus sind jederzeit zu erwarten.</p>
<h4><strong>Quellen und weiterführende Lektüre</strong></h4>
<p><a href="https://www.newyorker.com/news/news-desk/what-went-wrong-with-coronavirus-testing-in-the-us">Robert P. Baird: What Went Wrong With Coronavirus Testing in the U.S.</a> The New Yorker, 16. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-peter-altmaier-rechnet-mit-langer-krise-a-1a4f39a8-499e-4a33-a439-d0822d8b613e">Der Spiegel: Altmaier rechnet mit anhaltender Krise.</a> Der Spiegel, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960">Die Bundesregierung: Coronavirus in Deutschland.</a> Die Bundesregierung, abgerufen am 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/milliardenhilfen-wegen-corono-1730386">Die Bundesregierung: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen.</a> Die Bundesregierung, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.foreignaffairs.com/articles/2020-03-10/science-cant-save-us-coronavirus-panic">Amy Lauren Fairchild: Science Can’t Save Us From Coronavirus Panic. But Trump’s Information Crackdown Can Certainly Make Things Worse.</a> Foreign Affairs, 10. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/15/us/politics/biden-sanders-cnn-debate.html">Matt Flegenheimer, Sydney Ember: Biden and Sanders Assume Fighting Stances, a Healthy Six Feet Apart. The crisis brought them together for an unusual debate. And the debate highlighted their distance.</a> The New York Times, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzminister-zu-corona-hilfen-olaf-scholz-wir-werden-die-wirtschaft-nicht-haengen-lassen/25648762.html?ticket=ST-76801-BPEKyRkUx5ujWBSEpGot-ap1">Martin Greive, Jan Hildebrand: Olaf Scholz: „Wir werden die Wirtschaft nicht hängen lassen“.</a> Handelsblatt, 16. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/15/opinion/trump-coronavirus.html?referringSource=articleShare">David Leonhardt: A Complete List of Trump’s Attempts to Play Down Coronavirus. He could have taken action. He didn’t.</a> The New York Times, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.brookings.edu/blog/usc-brookings-schaeffer-on-health-policy/2020/03/17/what-do-i-do-if-i-lose-my-job-based-health-insurance/">Christen Linke Young: What do I do if I lose my job-based health insurance?</a> USC-Brookings Schaeffer Initiative for Health Policy, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.washingtonpost.com/world/europe/europe-blindsided-by-trumps-travel-restrictions-with-many-seeing-political-motive/2020/03/12/42a279d0-6412-11ea-8a8e-5c5336b32760_story.html">James McAuley, Michael Birnbaum: Europe blindsided by Trump’s travel restrictions, with many seeing political motive.</a> The Washington Post, 12. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.welt.de/wissenschaft/plus206529025/Coronavirus-Social-Distancing-Was-bringt-das-ueberhaupt.html">Lennart Pfahler: Soziale Kontakt meiden – warum das jetzt entscheidend ist.</a> Welt, 16. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-impfstoff-curevac-investor-hopp-wehrt-sich-gegen-trump-16680445.html">Susanne Preuss, Christian Geinitz, Bernd Freytag: Trump kassiert Korb im Kampf um Impfstoffhersteller.</a> Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.nytimes.com/2020/03/17/us/politics/stimulus-package.html">Alan Rappeport, Emily Cochrane, Nicholas Fandos: ‘Go Big’ on Coronavirus Stimulus, Trump Says, Pitching Checks for Americans. Treasury Secretary Steven Mnuchin made the case to Republican senators on Tuesday for a $1 trillion plan, including $250 billion</a>. The New York Times, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-usa-gesundheitssystem-unversicherte-obdachlose-bobby-watts">Johanna Roth: „Eine soziale Krise mit einer Gesundheitskrise obendrauf“.</a> Zeit Online, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://magazin.spiegel.de/SP/2020/12/169988510/">Michael Sauga: „Eine weltweite Rezession“.</a> Der Spiegel 12/2020, 14. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-bund-und-laender-wollen-zahl-der-intensivbetten-verdoppeln-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200317-99-367872">Süddeutsche Zeitung: Bund und Länder wollen Zahlen der Intensivbetten verdoppeln.</a> Süddeutsche Zeitung, 17. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.economist.com/leaders/2020/03/12/how-to-deal-with-a-new-sort-of-financial-shock">The Economist: How to deal with a new sort of financial shock.</a> The Economist, 12. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/remarks-president-trump-address-nation/">The White House: Remarks by President Trump in Address to the Nation.</a> The White House, 11. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/proclamation-declaring-national-emergency-concerning-novel-coronavirus-disease-covid-19-outbreak/">The White House: Proclamation on Declaring a National Emergency Concerning the Novel Coronavirus Desease (COVID-19) Outbreak.</a> The White House, 13. März 2020.</p>
<p><a href="https://t3n.de/news/corona-grafisch-story-1262659/">T3n Digital Pioneers: Corona grafisch: Die Story hinter #Flattenthecurve.</a> T3n, 15. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article206579605/Corona-Dax-faellt-unter-9000-Punkte-Gravierender-Schock-fuer-Industrie.html">Welt: Dax fällt unter 9000 Punkte – Regierung sieht „gravierenden Schock“ für Industrie.</a> Welt, 16. März 2020.</p>
<p><a href="https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19---11-march-2020">World Health Organization: WHO Director-General’s opening remarks at the media briefing on COVID-19.</a> WHO, 11. März 2020.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.atlantik-bruecke.org/transatlantischer-ueberblick-ueber-den-gesundheitspolitischen-umgang-mit-der-corona-pandemie/">Transatlantischer Überblick über den Umgang mit der Corona-Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.atlantik-bruecke.org">Atlantik-Brücke e.V.</a>.</p>
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