Halbleiter, Hightech, Handelsmacht: Die deutsch-amerikanische Partnerschaft sucht neue Antworten
Unter dem Leitthema „Forging a Future-Ready Alliance“ diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung bei der Deutsch-Amerikanischen Konferenz am 11. Mai 2026 in New York über die Neuvermessung der deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Finanzmärkte, Technologie und Lieferketten unter dem geopolitischen Druck unserer Zeit behaupten. Schwerpunkte waren die Rolle des globalen Finanzkapitals im Spannungsfeld zwischen Profit, Sicherheit und politischer Stabilität sowie der boomende Verteidigungssektor: Wo verläuft die Grenze zwischen kommerzieller Technologie und militärischer Macht im Zeitalter von Dual-Use-Anwendungen?
Weitere Panels beleuchteten das transatlantische KI-Modell, die Zukunft des Finanzsystems im digitalen Zeitalter, die geopolitische Bedeutung der Halbleiterindustrie und die neue Industriepolitik der Großmächte. Den Abschluss bildete eine Debatte über die Resilienz globaler Lieferketten.
Unser großer Dank geht an die Deutsche Bank, die eine hervorragende Gastgeberin der Konferenz war.
Im Rahmen der Konferenz führten wir auch eine Reihe von Interviews durch: Mit Paula Cipierre, Global Head of Privacy at HCL Tech, und Mark Wehmeyer, Gründer und CEO von Taktile, sprachen wir über AI Regulation in Europa und den USA.
Metin Hakverdi, Koordinator für Transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, interviewten wir zum Thema Sicherheitspolitik.
Jörg Wuttke, Partner bei DGA und ehemaliger Chief Representative von BASF in China, argumentierte, wie Europa sich aus seinen gefährlichen Abhängigkeiten befreien kann.
Und Dr. Sebastian Schäfer, MdB Bündnis 90/Die Grünen, sprach mit uns über die Energie- und Klimakrise, ihre Auswirkungen auf Deutschland, die Zukunft der deutschen Jugend und schließlich darüber, wie mit den Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen umgegangen werden sollte..

















