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Press Reader Foto: Bank Phrom

Zusammengestellt von Katharina Draheim

Der Umzug der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem beschäftigt die amerikanischen Medien. Umfragen zeigen, dass die Amerikaner dem Umzug gespalten gegenüberstehen (er wird überwiegend von Republikanern gutgeheißen), unter der jüdischen Bevölkerung Israels stößt er überwiegend auf Zustimmung, laut einer Umfrage des AJC von 2017 befürworten hingegen nur 16 Prozent jüdischer Amerikaner den sofortigen Umzug der Botschaft. Evangelikale Amerikaner sprechen sich dagegen mehrheitlich dafür aus.

Letzte Woche beschloss die Trump-Regierung, sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückzuziehen. Präsident Trumps National Security Advisor John Bolton begründet die Entscheidung in der Washington Post. Kritiker sehen dies als unfreiwilligen Beistand für den Iran.

Der neue amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, nahm den Ausstieg aus dem Atomabkommen zum Anlass für einen Ratschlag per Twitter an deutsche Unternehmen, ihre Geschäfte mit Iran einzustellen. Botschafter Wolfgang Ischinger, Mitglied des Vorstands der Atlantik-Brücke, antworte ebenfalls auf Twitter.

Die Abstimmung über die Kandidaten, die bei den Midterm-Wahlen im Herbst antreten werden, hat begonnen – mit beachtlichen Erfolgen für linksgerichtete Demokraten.

Der neue US-Außenminister Mike Pompeo beendet den Einstellungsstopp im State Department, der unter Ex-Außenminister Tillerson begonnen hatte. Doch es sind weiterhin viele Posten unbesetzt; als illoyal verdächtige Beamte werden zwangsversetzt („sent to the turkey farm“), berichtet der New Yorker.

Facebook-CEO Mark Zuckerberg will sich vor dem EU-Parlament zum Datenskandal um Cambridge Analytica äußern. Zu den Anhörungen Zuckerbergs im US-Kongress gab es viel Spott.

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