Gesellschaft

Vier Jahre America First

Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden in Leipzig
Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden am DAI Sachsen in LeipzigFoto: Anika Dollmeyer
Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden am DAI Sachsen in LeipzigFoto: Anika Dollmeyer
Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden am DAI Sachsen in LeipzigFoto: Anika Dollmeyer
Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden am DAI Sachsen in LeipzigFoto: Anika Dollmeyer
Sigmar Gabriel diskutiert mit Studierenden am DAI Sachsen in LeipzigFoto: Anika Dollmeyer
Jan Boehm, Eric Fraunholz und Sigmar GabrielFoto: Anika Dollmeyer

Wie ist es um die transatlantischen Beziehungen heute bestellt? Was verbindet, was trennt uns? Wie wirkt sich die Verschiebung der globalen Machtverhältnisse und die “America First”-Politik des Präsidenten auf Europa aus? Und was ist für die Zukunft der einst so engen Partnerschaft zwischen Deutschland, Europa und den USA zu erwarten? Darüber sprach der Atlantik-Brücke-Vorsitzende und ehemalige Vizekanzler Sigmar Gabriel mit Studentinnen und Studenten in Leipzig.

Im Anschluss an die Veranstaltung haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihrer Wahrnehmung der USA und der transatlantischen Beziehungen befragt:

Fritz Arnold, 23, Masterstudent an der HHL Management: „Für mich bedeutet transatlantische Zusammenarbeit eher ein Lebensgefühl als eine Kooperation zu einem spezifischen Thema. Das Wissen, tausende Kilometer entfernt befinden sich Menschen, die eine sehr ähnliche Weltanschauung wie wir haben, kann nur von Vorteil sein. Je enger die transatlantische Zusammenarbeit ist, desto besser verstehen sich die beiden Länder auch und umso besser können sie Probleme gemeinsam lösen.“

Anya Leonhard, 22, Humanmedizin, Universität Leipzig: „Transatlantische Zusammenarbeit ist wichtig und sinnvoll, wenn sie menschenbezogen und offen ist. Zum Beispiel im Bereich der sozialen Unterstützung, die in Deutschland wesentlich besser aufgebaut ist als in Amerika. Wir können einander als Vorbild sehen, aber auch als Anstoß, eigene Probleme zu reflektieren.“

Constantin M. Berlin, 24, MA Global Studies, Universität Leipzig und Universität Roskilde: „Ich sehe ein Land, dessen politische Führung die Geschichte und Gegenwart des strukturellen Rassismus und der staatlichen Diskriminierung bewusst verdrängt und ihrer Bevölkerung notwendige Sozialleistungen verweigert, die dieser bedingungslos zustehen.“

Sehr herzlich danken wir unserem Mitglied Dr. Jan Boehm für seine Initiative und dem Deutsch-Amerikanischen Institut Sachsen (DAIS) für die Kooperation.

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