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Zur diesjährigen Mitgliederversammlung, die das 65-jährige Bestehen der Atlantik-Brücke markierte, kamen rund 200 hochrangige Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und den Medien am 28. Juni in Berlin zusammen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble gratulierte zum Jubiläum und nahm dies zum Anlass, über aktuelle Herausforderungen der Finanzpolitik und die Notwendigkeit globaler Regeln und transatlantischer Kooperation zu sprechen. „Die Gründung der Atlantik-Brücke erinnert uns daran, wie Deutschland durch die USA eine zweite Chance bekam. Der Prozess der Europäischen Einigung und das transatlantische Bündnis wären ohne einander nicht denkbar,“ so der Minister. Europa müsse nun in der globalisierten Welt stärker Verantwortung übernehmen. Die Zusammenarbeit mit den USA sei jedoch weiterhin entscheidend, um eine stabile Weltordnung zu schaffen. Dafür brauche es auch starke gemeinsame Lösungen zur Regulierung der Finanz- und Kapitalmärkte.

Eine wichtige Rolle Europas sah der Minister auch bei der Stabilisierung Afrikas. Wenn nicht sowohl Staaten wie auch private Investoren aktiv würden, könne sich die Lage drastisch zuspitzen. Das Jahr 2015 habe gezeigt, wie schnell sich dies auch negativ auf die Stabilität Europas auswirke. Im Anschluss an die Rede Schäubles folgte eine Podiumsdiskussion zwischen dem Minister und Friedrich Merz, dem Vorsitzenden der Atlantik-Brücke.

Im Anschluss an die Versammlung ließen die Mitglieder den Tag im Garten des Magnus-Hauses ausklingen.