New Bridge Program

Mehr Vielfalt: die transatlantischen Beziehungen neu denken

New Bridge: Ein neues Programm für mehr Vielfalt
New Bridge Program-Teilnehmerin Kelly Carter.Foto: Amin Akhtar
Der Atlantik-Brücke Vorsitzende Sigmar Gabriel beim Launch des New Bridge Programs.Foto: Amin Akhtar
New Bridge Program-Teilnehmerin Mayra Cedano.Foto: Amin Akhtar
New Bridge Program Launch.Foto: Amin Akhtar
New Bridge Program-Teilnehmer Mario Enríquez.Foto: Amin Akhtar
Frau Dr. Nina Lemmens, Programmvorständin, Joachim Herz Stiftung.Foto: Amin Akhtar
New Bridge Program-Teilnehmer Neil Noronha.Foto: Amin Akhtar
New Bridge Program-Teilnehmerin Angela Kim.Foto: Amin Akhtar
Im Gespräch: Benjamin Pu, New Bridge Program-Teilnehmer, Nina Hachigian, stellv. Bürgermeisterin Los Angeles, und Atlantik-Brücke Vorstandsmitglied Michael Werz (von links).Foto: Amin Akhtar
Stellvertretende Bürgermeisterin von Los Angeles Nina Hachigian.Foto: Amin Akhtar
David Deißner, Geschäftsführer der Atlantik-Brücke, bei der Eröffnung des New Bridge ProgramFoto: Amin Akhtar
Cindy Groenke und New Bridge-Teilnehmerin Christina Haswood (von links) im Gespräch.Foto: Amin Akhtar
Launch des New Bridge Programs.Foto: Amin Akhtar
Die New Bridge Program-Teilnehmenden mit Sigmar Gabriel und Michael Werz.Foto: Amin Akhtar

Die amerikanische Gesellschaft ist äußerst vielfältig – in den transatlantischen Beziehungen ist davon bisher noch viel zu wenig zu spüren. Zugleich haben immer weniger Amerikanerinnen und Amerikaner einen engen Bezug zu Europa. Das liegt zum einen an der politischen Neuausrichtung der USA zum Pazifik, aber auch am demographischen Wandel in den USA. Immer weniger US-Bürger haben europäische Wurzeln. Die Atlantik-Brücke stellte nun in Berlin ihr New Bridge Program vor, mit dem sie für mehr Interesse an den transatlantischen Beziehungen wirbt und Amerikanerinnen und Amerikaner unterschiedlicher geographischer und beruflicher Hintergründe zu einer Studienreise nach Europa einlädt.

Anlässlich der Vorstellung des New Bridge Programs der Atlantik-Brücke betonte Sigmar Gabriel: “Mit dem New Bridge Program wollen wir gerade bei denjenigen das Interesse an Europa wecken, denen es nicht in die Wiege gelegt wurde. Die USA sind äußerst vielfältig. Es ist höchste Zeit, dass sich das auch in den transatlantischen Beziehungen widerspiegelt.”

Neben dem Atlantik-Brücke-Vorsitzenden kamen auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms zu Wort, die über ihren persönlichen Werdegang sprachen sowie über ihre Hoffnungen für die Reise und die transatlantischen Beziehungen.

“Ich stamme aus sehr bescheidenen Verhältnissen. Statistisch gesehen ist die Karriere, die ich im Steuerwesen, als Juraprofessorin und als Fürsprecherin kultureller Bildung gemacht habe, für jemanden wie mich sehr unwahrscheinlich. Trotz dieses Erfolges lag mir die Vorstellung, Beziehungen zu anderen Führungskräften jenseits des Atlantiks aufzubauen, fern”, so Kelly Carter aus Chicago, die als eine von zehn Teilnehmenden des Programms nach Berlin gereist war. Ihr sei nun deutlich geworden, wie entscheidend eine gemeinsame transatlantische Diskussion auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Interessen sei. Als besonders wichtig erachte sie, dass sowohl Europa als auch die USA sich gemeinsam mit den Herausforderungen befassen, denen sich Migranten und Persons of Color ausgesetzt sehen.

Bei einer anschließenden Panel-Diskussion sprachen Michael Werz, Senior Fellow beim Center for American Progress und Mitglied im Vorstand der Atlantik-Brücke, sowie Nina Hachigian, Los Angeles Deputy Mayor of International Affairs und Mitglied im Advisory Board des New Bridge Program, ging es um die Bedeutung von Diversität für die transatlantischen Beziehungen.

Das Programm wird vom Auswärtigen Amt anteilig finanziell gefördert. Ab 2022 wird es außerdem von der Joachim-Herz-Stiftung unterstützt.

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